Universität Wien FIND

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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

480089 SE Literaturwissenschaftliches Bachelorseminar (2021S)

Europa-Visionen in der russischen und in den westslawischen Literaturen

10.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 48 - Slawistik
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 02.03. 13:15 - 14:45 Digital
Dienstag 09.03. 13:15 - 14:45 Digital
Dienstag 16.03. 13:15 - 14:45 Digital
Dienstag 23.03. 13:15 - 14:45 Digital
Dienstag 13.04. 13:15 - 14:45 Digital
Dienstag 20.04. 13:15 - 14:45 Digital
Dienstag 27.04. 13:15 - 14:45 Digital
Dienstag 04.05. 13:15 - 14:45 Digital
Dienstag 11.05. 13:15 - 14:45 Digital
Dienstag 18.05. 13:15 - 14:45 Digital
Dienstag 01.06. 13:15 - 14:45 Digital
Dienstag 08.06. 13:15 - 14:45 Digital
Dienstag 15.06. 13:15 - 14:45 Digital
Dienstag 22.06. 13:15 - 14:45 Digital

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar dient der Vorbereitung auf das Verfassen einer akzeptablen, auf wissenschaftlichen Methoden basierenden Bachelorarbeit, wozu das gewählte literaturwissenschaftliche Thema unter Einbeziehung kulturwissenschaftlicher Fragestellungen und Aspekte systematisch selbständig erarbeitet und vorab mündlich präsentiert und diskutiert werden soll.
Inhaltlich geht es um Europa-Visionen in der russischen und den westslawischen Literaturen. Wie werden zu verschiedenen Zeiten und von verschiedenen Orten aus Vorstellungen von Europa literarisch verarbeitet oder im literarischen Diskurs überhaupt erst konstruiert? (Wie) Können Phantasie und Poetik Europa eine „geistige Dimension“ verleihen, die Camille de Toledo 2012 vehement einforderte, oder ist Europa in der Fiktion doch nur „begrenzt literarisierbar“ (Christa Karpenstein-Eßbach)? Welche Rolle spielen für literarische Europa-Visionen beispielsweise der Mythos vom Raub der Europa, politische Neuordnungen Europas nach den Kriegen, die Mitteleuropa-Debatte v. a. der 1970er/80er Jahre oder The European Constitution in Verse von 2009?
Neben die gemeinsame Lektüre und Diskussion grundlegender theoretischer und ausgewählter Primärtexte zu Semesterbeginn tritt die vertiefende Auseinandersetzung mit einem konkreten Text, der die Grundlage für die Präsentation, die in der zweiten Semesterhälfte erfolgen soll, und für die schriftliche Arbeit bildet. Semesterbegleitend werden einzelne Arbeitsschritte (Bibliographie, Forschungsstand, Formulierung des Themas, Gliederung) besprochen, um am Ende gut für das Verfassen der Bachelorarbeit gerüstet zu sein.
Das Seminar findet digital statt, wobei sich synchrone und asynchrone Einheiten unregelmäßig abwechseln werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

aktive regelmäßige Teilnahme, mündliche Präsentation (ca. 30 Min.), schriftliche Bachelorarbeit (ca. 30 S.; Abgabetermin: 30. September 2021)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

regelmäßige Teilnahme (höchstens zweimaliges Fehlen), durch Diskussionsbeteiligung und eingereichte Hausübungen nachgewiesene Auseinandersetzung mit dem Thema (20%), positiv bewertete Präsentation (25%), positiv bewertete Bachelorarbeit (55%), die hinsichtlich der Literaturrecherche, der kritischen Auseinandersetzung mit den (sauber nachzuweisenden) Quellen, einer nachvollziehbaren Argumentation etc. wissenschaftlichen Anforderungen genügen muss. Die Anforderungen werden im Kontext der einzelnen Arbeitsschritte (s. o.) besprochen. Zum Bestehen müssen alle Teilleistungen positiv erbracht und mindestens 60% erreicht werden (100–90% Sehr gut, 80–89% Gut, 79–70% Befriedigend, 69–60% Genügend).

Prüfungsstoff

Prüfungsstoff sind das jeweils für die BA-Arbeit gewählte konkrete Thema sowie die in der Lehrveranstaltung behandelte Primär- und Sekundärliteratur wie auch ausgewählte theoretische Texte zum Thema.

Literatur

Literatur wird von den Studierenden selbständig recherchiert und ggf. durch die Seminarleiterin ergänzt. Zum ersten Nachdenken über das Thema sei hier schon einmal Ottmar Ette: Europa als Bewegung. Zur literarischen Konstruktion eines Faszinosums, in: Europa: Einheit und Vielfalt. Eine interdisziplinäre Betrachtung, hrsg. von Dieter Holtmann und Peter Riemer (Münster 2001), S. 15–44 empfohlen.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

B-64-T, B-64-Q, B-64-P, B-64-R

Letzte Änderung: Mi 10.03.2021 10:50