Universität Wien

480092 SE Literaturwissenschaftliches Bachelorseminar: Westslawistik (2023S)

Satire(n)

10.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 48 - Slawistik
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

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Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Donnerstag 09.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-25
  • Donnerstag 30.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 8 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-Z1-35
  • Donnerstag 30.03. 18:30 - 20:00 Seminarraum 8 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-Z1-35
  • Donnerstag 20.04. 16:45 - 18:15 Seminarraum 8 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-Z1-35
  • Donnerstag 20.04. 18:30 - 20:00 Seminarraum 8 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-Z1-35
  • Freitag 21.04. 13:15 - 14:45 Seminarraum 5 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-25
  • Freitag 21.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum 5 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-25
  • Donnerstag 04.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 8 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-Z1-35
  • Donnerstag 04.05. 18:30 - 20:00 Seminarraum 8 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-Z1-35
  • Freitag 05.05. 13:15 - 14:45 Seminarraum 5 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-25
  • Freitag 05.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 5 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-25
  • Donnerstag 25.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-25
  • Donnerstag 25.05. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-25
  • Freitag 26.05. 13:15 - 14:45 Seminarraum 5 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-25
  • Freitag 26.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 5 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-O1-25

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Satire kann sowohl als Gattung oder Verfahren wie auch als kulturelles, als historisch oder als gesellschaftlich bedingtes Phänomen betrachtet werden, so dass eine Beschäftigung mit ihr – je nach Interessen – verschiedene Akzentsetzungen ermöglicht: den Blick auf unterschiedliche literarische Gattungen; einen knappen Durchgang durch die Literaturgeschichte; die gründliche Analyse von Texten. Wer sind die Adressat*innen der Satire? Welche Funktion und Wirkung hat sie? In welchem Verhältnis stehen satirischer Text und ggf. karikaturistische Illustration? Welche performativen Aspekte sind der Satire inhärent? Usw. Als Motto des Seminars möge dienen: „Humor mag Ordentlichkeit und ein ruhiges Leben. In wilden Zeiten gedeiht die Satire“ (Karel Poláček).
Das Seminar dient der Vorbereitung auf das Verfassen einer akzeptablen, auf wissenschaftlichen Methoden basierenden Bachelorarbeit, wozu das gewählte literaturwissenschaftliche Thema unter Einbeziehung kulturwissenschaftlicher Fragestellungen und Aspekte systematisch selbständig erarbeitet und vorab mündlich präsentiert und diskutiert werden soll. Neben die gemeinsame Lektüre und Diskussion grundlegender theoretischer und ausgewählter Primärtexte zu Semesterbeginn tritt die vertiefende Auseinandersetzung mit einem konkreten Text, der die Grundlage für die Präsentation, die in der zweiten Semesterhälfte erfolgen soll, und für die schriftliche Arbeit bildet. Semesterbegleitend werden einzelne Arbeitsschritte (Bibliographie, Forschungsstand, Formulierung des Themas, Gliederung) besprochen, um am Ende gut für das Verfassen der Bachelorarbeit gerüstet zu sein.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Aktive regelmäßige Teilnahme und fristgemäße Erledigung der Hausübungen, mündliche Präsentation (ca. 30 Min.), schriftliche Bachelorarbeit (ca. 30 S.; Abgabetermin: 15. August 2023) – alle Hilfsmittel erlaubt.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Regelmäßige Teilnahme (höchstens zweimaliges Fehlen), durch Diskussionsbeteiligung und eingereichte Hausübungen nachgewiesene Auseinandersetzung mit dem Thema (20%), positiv bewertete Präsentation (25%), positiv bewertete Bachelorarbeit (55%), die hinsichtlich der Literaturrecherche, der kritischen Auseinandersetzung mit den (sauber nachzuweisenden) Quellen, einer nachvollziehbaren Argumentation etc. wissenschaftlichen Anforderungen genügen muss. Die Anforderungen werden im Kontext der einzelnen Arbeitsschritte (s. o.) besprochen. Zum Bestehen müssen alle Teilleistungen positiv erbracht und minde¬stens 60% erreicht werden (100–90% Sehr gut, 80–89% Gut, 79–70% Befriedigend, 69–60% Genügend).

Prüfungsstoff

Prüfungsstoff sind das jeweils für die BA-Arbeit gewählte konkrete Thema sowie die gemeinsam in der Lehrveranstaltung behandelte Primär- und Sekundärliteratur wie auch ausgewählte theoretische Texte zum Gesamtthema der Lehrveranstaltung.

Literatur

Zur ersten Begriffsbestimmung und -abgrenzung können dienen: Gert Ueding (Hg.): Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Bände 3, 4, 8. Tübingen 1996, 1998, 2007; Janusz Sławiński (Hg.): Słownik terminów literackich. Wrocław/Warszawa/Kraków 3. Aufl. 2000; Karlheinz Barck (Hg.): Ästhetische Grundbegriffe. Bd. 2, 3, 5. Stuttgart/Weimar 2001, 2003; Dagmar Mocná/Josef Peterka (Hgg.): Encyklopedie literárních žánrů. Praha/Litomyšl 2004; František Štraus: Príručný slovník literárnovedných termínov. Bratislava 22005. Weitere Literaturhinweise erfolgen zu Beginn des Semesters; Literatur zu den jeweiligen Referatsthemen wird von den Studierenden selbständig recherchiert und ggf. durch die Veranstaltungsleiterin ergänzt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

B-64-T, B-64-Q, B-64-P

Letzte Änderung: Mi 26.04.2023 14:28