Universität Wien

480097 VO Literaturwissenschaftliche Vorlesung (2023S)

Literarische Schreibstrategien in der Fremde

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 48 - Slawistik

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Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Mittwoch 08.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 1 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-17
  • Mittwoch 08.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-17
  • Mittwoch 15.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 1 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-17
  • Mittwoch 15.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-17
  • Mittwoch 29.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 1 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-17
  • Mittwoch 29.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-17
  • Mittwoch 26.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum 1 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-17
  • Mittwoch 26.04. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-17
  • Mittwoch 03.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 1 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-17
  • Mittwoch 03.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-17
  • Mittwoch 10.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 1 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-17
  • Mittwoch 10.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-17
  • Mittwoch 17.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 1 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-17
  • Mittwoch 17.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 Slawistik UniCampus Hof 3 2R-EG-17

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Flucht, Vertreibung, Migration prägen unsere Gegenwart, stellen jedoch kein neues Phänomen in der Geschichte der Menschheit dar. Was bedeutet es für Autor*innen, ihre Heimat zu verlassen bzw. verlassen zu müssen? Welche Beziehung besteht zwischen Identität und Sprache? Welche Schreibstrategien wählen Autor*innen, die außerhalb des Kontextes ihrer Erstsprache literarisch tätig werden? Was versteht man unter multikulturellem, interkulturellem und transkulturellem Schreiben und Translingualismus? Was bedeutet das Schreiben in einer anderen als der Erstsprache für die jeweiligen Nationalliteraturen und -philologien? In welche Beziehung treten regionaler und Weltbezug zueinander? Wie reagieren auf diese Herausforderung Konzeptionen sog. ‚neuer Weltliteratur‘? Wie fördert, unterwandert oder verhindert Kulturpolitik literar(ästhet)ische Entscheidungen von konkreten Autor*innen? – Diesen und ähnlichen Fragen wird in der Vorlesung nachgegangen.
Neben dem Verfolgen der Themen der einzelnen Vorlesungseinheiten wird die parallele selbständige Lektüre ausgewählter Primärtexte erwartet.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Prüfung in Präsenz (erster Termin am 24. Mai 2023; drei weitere Termine in der Vorlesungszeit des Wintersemesters 2023/24 – die Termine werden auf der Institutswebseite veröffentlicht; die verbindliche Anmeldung zur Prüfung erfolgt über u:space) – keine Hilfsmittel erlaubt.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Zum Bestehen sind Antworten auf alle Fragen im Gesamtumfang von mindestens 60% erforderlich (100–90% Sehr gut, 80–89% Gut, 79–70% Befriedigend, 69–60% Genügend).

Prüfungsstoff

Geprüft werden der Stoff der Vorlesung (s. o.) sowie die prüfungsrelevante Literatur, über die im Laufe des Semesters informiert wird.

Literatur

Zu einer groben Orientierung mögen Ludwig Richter/Heinrich Olschowsky (Hgg.): Im Dissens zur Macht. Berlin 1995; Eva Behring et al. (Hgg.): Grundbegriffe und Autoren ostmitteleuropäischer Exilliteraturen 1945–1989. Stuttgart 2004; Adrian Wanner: Out of Russia. Chicago 2017; ders.: The Bilingual Muse. Chicago 2020; Steven G. Kellman/Natasha Lvovich (Hgg.): The Routledge Handbook of Literary Translingualism. New York 2022 dienen. Weitere Literaturhinweise sind ab Semesterbeginn bei Moodle zu finden.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

B-81, EC-480

Letzte Änderung: Di 22.08.2023 14:08