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Jetzt impfen lassen für ein sicheres Miteinander im Herbst!

Um allen Angehörigen der Universität Wien einen guten und sicheren Semesterbeginn zu ermöglichen, gibt es von Samstag, 18. September, bis Montag, 20. September die Möglichkeit einer COVID-19-Impfung ohne Terminvereinbarung am Campus der Universität Wien. Details unter https://www.univie.ac.at/ueber-uns/weitere-informationen/coronavirus/.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

490064 VU Inklusive Schule und Vielfalt (2020W)

5.00 ECTS (3.00 SWS), SPL 49 - Lehrer*innenbildung
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 450 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 05.10. 19:00 - 21:30 Digital
Montag 12.10. 19:00 - 21:30 Digital
Montag 19.10. 19:00 - 21:30 Digital
Montag 09.11. 19:00 - 21:30 Digital
Montag 16.11. 19:00 - 21:30 Digital
Montag 23.11. 19:00 - 21:30 Digital
Montag 30.11. 19:00 - 21:30 Digital
Montag 07.12. 19:00 - 21:30 Digital
Montag 14.12. 19:00 - 21:30 Digital
Montag 11.01. 19:00 - 21:30 Digital
Montag 18.01. 19:00 - 21:30 Digital
Montag 25.01. 19:00 - 21:30 Digital

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Auf Grundlage der in den bisherigen Modulen erworbenen Grundkenntnisse wird nun erarbeitet, wie diese auf die Herausforderungen einer Schule, die mit einer Vielfalt sozialer, institutioneller, kultureller, kognitiver Voraussetzungen und Folgen umzugehen hat, zu beziehen sind. Dabei gilt es die Einsicht zu erwerben, dass Vielfalt (Heterogenität) begrifflich und empirisch als Chance gelingender schulischer Bildung zu sehen ist. Die Studierenden werden sensibilisiert für die Erfordernisse pädagogischen Handelns, die sich aus der Heterogenität der Schüler/innenschaft ergeben (u.a. bzgl. Sprache, Geschlecht, Herkunft). Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Situation gefährdeter Gruppen gelegt. Hierzu gehören insbesondere Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen und anderen besonderen Bedarfen. Die Studierenden verstehen nach Abschluss des Moduls, dass inklusive Pädagogik immer auch Schulentwicklung ist, die auf einen immer wieder zu erneuernden evidenzbasierten Umgang mit diesen Rahmenbedingungen in Unterricht und Schulalltag abzielt. Die Veranstaltung besteht wöchentlich aus einem Vorlesungsteil und einer anschließenden Übung. Beide Teile finden in digitalem Format über das Konferenz-Tool Collaborate in asynchroner und synchroner Form statt. Der erste Veranstaltungstermin findet zur Gänze in synchroner Form statt, so dass Fragen von Studierenden direkt beantwortet werden können. Nähere Hinweise zur technischen Umsetzung erfolgen in der Lernplattform Moodle. Bitte beachten Sie die dort gegebenen konkreten Hinweise über virtuelle Anwesenheit.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Es handelt sich um eine prüfungsimmanente Veranstaltung, bei der der Unterrichtsstoff über einen Test geprüft wird. Weiterhin bearbeiten die Studierenden eine themenbezogene Fragestellung schriftlich und reichen diesen Text als Hausübung elektronisch ein. Die Prüfungsnote errechnet sich über die Bewertung der individuellen Leistungen im Test und der abgegebenen Hausübung. Der Lehrveranstaltungsleiter weist darauf hin, dass bei der Abgabe der Hausübung die Plagiatsprüfungssoftware Turnitin zur Anwendung kommt. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung wird die elektronische Textüberprüfung bei dieser Aufgabe akzeptiert.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Veranstaltung ist positiv absolviert, wenn mindestens die Hälfte der möglichen Punktzahl von 100 aus der Summe der Bewertung des Tests und der Hausübung erreicht wird. Beim Test und bei der Hausübung sind jeweils bis zu 50 Punkte zu erreichen.

Prüfungsstoff

Die Veranstaltung bezieht sich insbesondere auf 4 relevante Dimensionen der Heterogenität: soziale Ungleichheit, Gender, Migrationshintergrund und Behinderung. Es stehen daher Theorien zur Bildungsgerechtigkeit, zur sozioökonomischen und geschlechterbedingten Heterogenität, zu Migration und zu Behinderungen im Kontext schulischer Pädagogik im Zentrum der Veranstaltung. Prüfungsgegenstand sind die Inhalte der Vorlesungsvorträge und des Studienbuchs zur Lehrveranstaltung (siehe Literatur) sowie die abgegebene Hausübung.

Literatur

Literatur:
Biewer, Gottfried / Proyer, Michelle / Kremsner, Gertraud (2019): Inklusive Schule und Vielfalt. Stuttgart: Kohlhammer

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 21.04.2021 10:49