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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

490153 PS Schul- und Unterrichtsforschung (2022S)

2.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 49 - Lehrer*innenbildung
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
DIGITALPH-WIEN

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 10.03. 08:00 - 10:20 Zoom Meeting, Grenzackerstraße 18
Donnerstag 17.03. 08:00 - 10:20 Zoom Meeting, Grenzackerstraße 18
Donnerstag 24.03. 08:00 - 10:20 Zoom Meeting, Grenzackerstraße 18
Donnerstag 28.04. 08:00 - 10:20 Zoom Meeting, Grenzackerstraße 18
Donnerstag 19.05. 08:00 - 10:20 Zoom Meeting, Grenzackerstraße 18
Donnerstag 02.06. 08:00 - 10:20 Zoom Meeting, Grenzackerstraße 18
Donnerstag 09.06. 08:00 - 10:20 Zoom Meeting, Grenzackerstraße 18
Donnerstag 23.06. 08:00 - 10:20 Zoom Meeting, Grenzackerstraße 18

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziele:
Das Proseminar dient der begleitenden Reflexion der Schulpraxis. Studierende setzen sich mit Erfahrungs- und Reflexionsprozessen auseinander und entwickeln Selbst-, Sozial- und Systemkompetenzen. Weiters lernen Studierende, Anlässe und konkrete Fragestellungen für die Umsetzung der angeeigneten Forschungsmethoden zu identifizieren und daraus realisierbare Forschungsprojekte (z.B. Bedingungen institutionalisierten Lehrens und Lernens, Umgang mit Leistungsbeurteilung, Fragen des Umgangs mit Diversität, Lernen mit digitalen Medien, usf.) zu konzipieren. Schwerpunkt dieser LV liegt in der Beforschung von Fragestellungen aus dem Bereich "Schule".

Inhalte:
• Handlungsfelder der Selbstkompetenz in der Pädagog/innen-Profession
• Professionsbewusstsein – die eigene Rolle als Lehrer/in
• Sozialkompetenz in der Pädagog/innen-Profession
• Kommunikation und soziale Diagnosefähigkeit
• Systemische Zugänge in der Pädagog/innen-Professionalisierung
• Diversität in Systemen

Methode:
• Analyse von relevanter Literatur, von Videos, von Audios und von empirischen Forschungsarbeiten. Diskussion und Interpretation im Plenum.
• Seminaristisches Arbeiten unter Einbeziehung unterschiedlicher Sozialformen.

Prinzipiell ist geplant, die Lehrveranstaltung via ZOOM-Videokonferenz abzuhalten. Etwaige Präsenztermine können in Abhängigkeit der aktuellen "Corona"-Situation flexibel in Absprache mit den Studierenden vereinbart werden. Details werden beim 1. LV-Termin (Online via ZOOM) bekannt gegeben. Die Adresse des virtuellen Raumes wird via MOODLE im Kurs zur LV bekannt gegeben.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die LV ist prüfungsimmanent. Es sind daher mehrere, teilweise auf einander aufbauende Teilleistungen zu erbringen
1) Aktive Teilnahme (Auseinandersetzung mit den zur Verfügung gestellten Materialien, Beteiligung an den Gruppenarbeiten und Diskussionen)
2) Präsentation und schriftliche Ausarbeitung einer Idee zu einem selbst zu entwickelnden Forschungsprojekt aus dem Feld der Schulforschung und Unterrichtspraxis. Begründung der Relevanz für das Berufsfeld und Beschreibung der Konsequenzen für die Lehrer/innenprofession.
3) Entwicklung dieser Idee zu einem Forschungsprojekt vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes, Formulierung der Fragestellungen, Datenerhebung und Datenanalyse
4) Präsentation und schriftliche Ausarbeitung der Ergebnisse des selbständig konzipierten Forschungsprojektes. Beschreibung der Auswirkungen und Relevanz der Ergebnisse in Bezug auf Unterricht und Schule für die eigene Schulpraxis.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Begleitend zum Proseminar ist eine „Schul-„ bzw. „Forschungs-“Praxis zu absolvieren. Die Organisation dieser Praxis wird im Proseminar geregelt. Die „Schulpraxis“ wird „mit Erfolg
teilgenommen (+)“ beurteilt. Das „Proseminar“ wird mit einer Note (1 bis 5) beurteilt.

Für das Proseminar gilt:
- Anwesenheitspflicht, Studierende dürfen zweimal unentschuldigt fehlen.
- Es sind zwei Präsentationen verpflichtend zu halten.
- Der Forschungsbericht ist verpflichtend abzugeben.
- Verfassung eines Forschungsberichtes im Umfang von ca. 6000 Wörtern zur erfolgreichen Absolvierung des Proseminars. Beurteilungsmaßstab für das Proseminar:
* Präsentation 1 (30 Pkt.)
* Präsentation 2 (50 Pkt.)
* Forschungsbericht (100 Pkt.)
* Beteiligung am Diskurs (20 Pkt.)

Für eine positive Beurteilung des Proseminars sind mindestens 110 Pkt. erforderlich. Notenschlüssel im Detail:
* sehr gut: 200 - 180 Pkt.
* gut: 179 - 150 Pkt.
* befriedigend: 149 – 130 Pkt.
* genügend: 129 – 110 Pkt.
* nicht genügend: 109 – 0 Pkt.

Für die „Schul-„ bzw. „Forschungs-“Praxis gilt:
- Anwesenheitspflicht nach Vereinbarung (je nach Situation Online oder Präsenz)
- Zusammenarbeit mit den zugeteilten Mentor*innen
- Datenerhebung im Forschungsfeld „Schule“
- Verfassung eines Reflexionsberichtes im Umfang von ca. 2000 Wörtern. Im Fokus soll hier die "Forschungserfahrung" und das persönliche "Forschungserleben" stehen.

Prüfungsstoff

Alle in der Lehrveranstaltung durchgenommenen Inhalte werden im Rahmen des finalen Forschungsberichts angewendet. Unterstützendes Material befindet sich auf Moodle.

Literatur

Raithel, Jürgen. 2008. Quantitative Forschung. Ein Praxiskurs. VS Verlag für Sozialwissenschaften
Mayring, Philipp. 2015. Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken. Beltz

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 03.05.2022 15:36