Universität Wien FIND

490196 SE Leistungs- und Prüfungskultur als Teil eines kompetenzorientierten Unterrichts (2017S)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 49 - LehrerInnenbildung
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
KPH

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Samstag 11.03. 09:00 - 15:45 Hörsaal H1, Mayerweckstraße 1
Samstag 18.03. 09:00 - 15:45 Hörsaal H1, Mayerweckstraße 1
Samstag 01.04. 09:00 - 15:45 Hörsaal H1, Mayerweckstraße 1
Samstag 22.04. 09:00 - 14:00 Hörsaal H1, Mayerweckstraße 1

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziele:
Die Studierenden sollen einen vertieften Einblick in die verschiedenen Aspekte von Leistungs- und Prüfungskultur erhalten. Sie sollen für die unterschiedlichen Formen von Leistung sensibilisiert werden und mögliche Fehlerquellen wissen, um den pädagogisch eigenverantwortlichen Akt zwischen Leistungsfeststellung und Leistungsbewertung möglichst objektiv, reliabel und valide durchführen zu können. Die Studierenden sollen aus den gesetzlichen Vorgaben, aus den theoretischen Grundlagen sowie aus empirischen Studien Maßnahmen für die eigene Unterrichtspraxis ableiten und reflektieren können.
Inhalte:
Ausgehend von der Klärung des Begriffs „Leistung“ werden unterschiedliche Aspekte von Leistung (in der Schule) betrachtet (z.B. produktorientierte, prozessorientierte, individuelle, kollektive, dynamische Leistung). Ebenso werden bezugnehmend auf die Leistungsbeurteilungsverordnung die Begriffe „Leistungsfeststellung“, „Leistungsbewertung“, „Leistungsbeurteilung“ thematisiert. Die Bezugsnormen, deren Anwendung und Auswirkungen auf die Attribution von Erfolg und Misserfolg werden behandelt. Die Funktionen von Noten sowie Fehlerquellen und Irrtümer bei der Leistungsbeurteilung werden diskutiert. Bei allen Teilbereichen werden empirische Studien herangezogen und analysiert. Aufgaben und Anforderungen für die unterrichtliche Praxis werden abgeleitet. Dabei stehen der pädagogische Leistungsbegriff sowie die Notwendigkeit der pädagogischen Diagnosekompetenz von Lehrpersonen im Fokus.
Methoden:
Intensive Auseinandersetzung mit Fachliteratur in Einzelarbeit, aber auch in der Gruppe; kooperative Methoden werden durch Lehrvortrag ergänzt; Diskussionen

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Ausarbeitung von Arbeitsaufträgen
Präsentation von Ausarbeitungen
Erstellung einer Seminararbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

* 100%ige Anwesenheit
* aktive Mitarbeit
* eigenständige Textlektüre
* Beurteilungsmaßstab nach Maßgabe von § 59 Abs. 6UG)

Prüfungsstoff

Literatur

Helmke, A. (2012). Unterrichtsqualität und Lehrerprofessionalität. Diagnose, Evaluation und Verbesserung des Unterrichts. 4. Auflage. Seelze-Velder: Kallmeyer/Klett.
Hesse, I. & Latzko, B. (2011). Diagnostik für Lehrkräfte. Opladen: Budrich.
Jürgens, E. & Lissmann, U. (2015). Pädagogische Diagnostik. Grundlagen und Methoden der Leistungsbeurteilung in der Schule. Weinheim & Basel: Beltz.
Neuweg, G. H. (2009). Schulische Leistungsbeurteilung. Rechtliche Grundlagen und pädagogische Hilfestellungen für die Schulpraxis. Linz: Trauner.
Sacher, W. (2014). Leistungen entwickeln, überprüfen und beurteilen. Bewährte und neue Wege für die Primar- und Sekundarstufe. Regensburg: Klinkhardt.
Schmidinger, E. & Vierlinger, R. (2012). Zeitgemäße Leistungsbeurteilung. Wien: Jugend & Volk.
Stern, T. (2010). Förderliche Leistungsbewertung. 2. Aktualisierte und ergänzte Auflage. Wien: Ö-ZEPS. Verfügbar unter http://www.oezeps.at/wp-content/uploads/2011/07/Leistungsbewertung_Onlineversion_Neu.pdf [08.01.2016]

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 22.03.2017 10:11