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490219 PS Entwicklungsräume (2019S)

individuelle Lernbegleitung

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 49 - Lehrer*innenbildung
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Bitte zum ersten Termin persönlich und pünktlich kommen, damit Sie sich Ihren Proseminarplatz sichern können.

Donnerstag 14.03. 13:15 - 16:30 Prominentenzimmer Hauptgebäude, Tiefparterre Hof 4
Donnerstag 28.03. 13:15 - 16:30 Prominentenzimmer Hauptgebäude, Tiefparterre Hof 4
Donnerstag 11.04. 13:15 - 16:30 Prominentenzimmer Hauptgebäude, Tiefparterre Hof 4
Donnerstag 09.05. 13:15 - 16:30 Prominentenzimmer Hauptgebäude, Tiefparterre Hof 4
Donnerstag 23.05. 13:15 - 16:30 Prominentenzimmer Hauptgebäude, Tiefparterre Hof 4
Donnerstag 06.06. 13:15 - 16:30 Prominentenzimmer Hauptgebäude, Tiefparterre Hof 4

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Durch die inhaltlichen Veränderungen im Rahmen der neuen LehrerInnenbildung sollen Lehrerinnen und Lehrer bereits während ihres Studiums umsetzbares Wissen für ihre spätere Funktion als Lernberater und Lernbegleiter erhalten. In dieser Lehrveranstaltung lernen die Studierenden die Zielvorgaben, Inhalte und Durchführung der Individuellen Lernbegleitung kennen. Sie erwerben Basiswissen, wie Lernprozesse im Gehirn ablaufen, die lernpsychologischen und neurobiologischen Grundlagen des Lernens, die geeignete Lernorganisation und über die Verursachung der häufigsten Lernprobleme. Der Prozess der Lernbegleitung und die methodisch-didaktischen Umsetzungen werden überblicksmäßig behandelt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Durchgängige Anwesenheit und aktive Mitarbeit in der Lehrveranstaltung,
kurze Selbsterfahrungssequenzen,
Bearbeitung von Arbeitsaufträgen in der Lehrveranstaltung und außerhalb,
Konzeption, Ausarbeitung und Halten eines Vortrages mit praktischen Beispielen oder Übungen mit Anleitung,
Reflexion des persönlichen Lernprozesses,
Selbstevaluation der eigenen Leistung,
Dokumentation in einer schriftlichen Abschlussarbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Qualifizierte Anwesenheit und aktive Teilnahme an der LV (20%)
Vortrag (Konzipierung, Literaturbearbeitung, Erstellung, Referieren, Fallbeispiel, Anleitung einer Übung, usw.) (40%)
Abfassen der schriftlichen Abschlussarbeit (40%)

(Mindestanforderung für eine positive Beurteilung sind die Vorbereitung und Durchführung eines Vortrages sowie die Abfassung der schriftlichen Ausarbeitung der dargestellten Inhalte des Referates, der Fallbeispiele, der praktischen Übungen sowie das Einarbeiten inhaltlicher Bezüge zu anderen passenden Proseminarthemen. Die schriftliche Arbeit kann im Zweierteam abgefasst werden. Kooperative Mitarbeit im Proseminar, ausreichende Anwesenheit (1 Block Fehlzeit ist im Bedarfsfall zulässig).

Prüfungsstoff

Es gelten die Bedingungen für eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung. Die unterschiedlichen Prüfungs-Teilleistungen werden einzeln bewertet. Die Anwesenheit wird mit bis zu 10 Punkten, die Mitarbeit (bis 10 Punkte), die Ausarbeitung und Präsentation eines Referats zu einem selbstgewählten Thema im Zweierteam (bis 40 Punkte) bewertet. Die Seminararbeit wird mit max. 40 Punkten beurteilt. In der Lehrveranstaltung werden die genauen Richtlinien bezüglich Abfassung und inhaltlicher Gliederung der schriftlichen Abschlussarbeit bekanntgegeben.

Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann die Lehrveranstaltungsleitung eine mündliche Reflexion der abgegebenen schriftlichen Arbeit vorsehen, die erfolgreich zu absolvieren ist.

Literatur

Adler, E.S., 2012. Der kleine Unterschied. In: A. Adaktylos & M. Götzinger-Hiebner,2012. Rechtschreibprobleme – Problem Rechtschreibung. Innsbruck: Studienverlag, Schulheft 146/2012, 7-14
Adler, E.S., 2012. Pubertät und Lernen: Verweigerung von Leistung im schulischen Kontext. In: L. Pardy & E. Schabus-Kant, 2012. Pubertät: Identitäten – Inszenierungen. Innsbruck: Studienverlag, Ide Jahrgang 36/Heft 3-2012, 27-37
Bodemann, Guy et al. (2011, 2. Aufl.). Klassische Lerntheorien. Huber, Bern.
Caspary, Ralf, Hg. (2006). Lernen und Gehirn. Herder, Freiburg im Breisgau.
Caspary, Ralf (2008). Nur wer Fahler macht, kommt weiter: Wege zu einer
Neuen Lernkultur, Herder, Freiburg im Breisgau.
Hanisch, H. (2016). Wie mit der Generation Z im 21. Jahrhundert: entscheidungsfreudig - effizient - eigenverantwortlich. Wie mit der Generation Z zielorientiert und erfolgreich gearbeitet werden kann. Bonn: Books on Demand.
Hüther, Gerald (2015). Etwas mehr Hirn, bitte. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen.
Maderthaner, R. (2008). Psychologie. Wien: Facultas.
Raufelder, D. & Hoferichter, F. (2018). Prüfungsangst und Stress. Ursachen, Wirkung und Hilfe. Stuttgart: Kohlhammer.
Speck, Otto (2010, 2. Aufl.). Hirnforschung und Erziehung: Eine pädagogische Auseinandersetzung mit neurobiologischen Erkenntnissen. Reinhardt, München.
Spitzer, Manfred (2007). Lernen. Gehirnforschung und die Schule des Lebens. Spektrum Akademischer Verlag, München.
Turecek, K. (2010). Die 99 besten Lerntipps. Vom Schulbeginn bis zum Ferienstart. Wien: Krenn.

https//bildung.bmbwf.gv.at/schulen/unterricht/ba/nost/lernbegleitung.pdf?6aanqo (Zugriff am 22.4.2018)

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 15.12.2021 00:29