Universität Wien FIND
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

490225 PS Kommunikationsräume (2018W)

Lebenswelt Youtube

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 49 - LehrerInnenbildung
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Samstag 27.10. 09:45 - 17:15 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Samstag 10.11. 09:45 - 17:15 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13
Samstag 26.01. 09:45 - 17:15 Seminarraum 3 UniCampus Hof 7 Eingang 7.1 2H-EG-13

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an: wolfgang.benjamin.ruge@univie.ac.at

Inhalte:
Heutige kindliche und jugendliche Lebenswelten sind immer stärker von einer fortschreitenden Mediatisierung durchdrungen. Zu den klassischen Sozialisationsinstanzen sind unlängst mediale Sinnangebote hinzugetreten, sodass Pädagog*innen ein profundes Wissen über diese benötigen, wenn Sie ihrer Klientel lebensnah gegenübertreten wollen.
Das Seminar gibt anhand der Plattform Youtube einen exemplarischen Einblick in jugendliche Lebenswelten. Im Mittelpunkt steht dabei das aktuelle Phänomen der Influencer, dem sich aus einem pädagogisch-analytischen Blick genähert wird.

Ziele:
Die Studierenden verstehen die medialen Einflüsse auf die Lebenswelt Jugendlicher. Sie kennen aktuelle Trends und Phänomene und sind in der Lage diese unter einem pädagogisch-analytischen Blick zu betrachten. Sie können die Ergebnisse ihrer Arbeit in audiovisueller Form präsentieren.

Methoden:
Zu Beginn des Semesters werden die Vorerfahrungen erfasst (Weltcafe) und die eigenen Medienerfahrungen der Studierenden reflektiert (Medienbiographie). Daran anschließend werden grundlegende Positionen der Medienpädagogik in Textarbeit rekonstruiert und aktuelle Phänomene der Jugendkultur anhand populärer Plattformen thematisiert. Abschließend widmen sich die Studierenden einem Phänomen (Etwa dem Lifestreaming der Influencer - Kohout 2017a, 2017b) und stellen im Sinne der aktiven Medienarbeit (Wolf 2015; Demmler und Rösch 2014) ihre Ergebnisse in einem Film dar.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Als Einzelarbeit:
1. Medienbiographie - schriftlich, 10 P.
2. Wissenstest - (geschlossene Fragen) über die zentralen Argumentationen der Pflichtlektüre - schriftlich, 10 P.

Als Gruppenarbeit:
3. Influencer-Steckbrief - schriftlich, 10 P.
4. Konzept: Beschreibung eines Themas. Entwicklung einer Fragestellung sowie das Erstellen einer Literaturliste - schriftlich, 15 P.
5. Schreiben eines Drehbuchs, welches die Fragestellung auf wissenschaftlichem Niveau beantwortet - schriftlich, 30 P.
6. Umsetzung des Drehbuchs in einen Film und Präsentation in der letzten Seminarsitzung – mündlich, 25 P.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Zu erreichen sind insgesamt 100 Punkte. Genügend (4): ab 56, Befriedigend (3): ab 67, Gut (2): ab 78, Sehr Gut (1): ab 89.

Es besteht Anwesenheitspflicht. Eine aktive Mitarbeit am Seminar ist Voraussetzung für die Benotung. Die Lehrveranstaltungsleitung behält sich die Möglichkeit eines abschließenden Gesprächs über die Leistungen vor.

Prüfungsstoff

Gegenstand des Wissenstests sind die im Seminar behandelten Texte. In der Bearbeitung der Forschungsfrage wird die eigenständige Recherche wissenschaftlicher Literatur vorausgesetzt.

Literatur

Die Pflichtlektüre wird über Moodle bereitgestellt. Der Reader enthält u.a.:

Demmler, Kathrin und Eike Rösch. 2014. „Aktive Medienarbeit in einem mediatisierten Umfeld.“ In Jahrbuch Medienpädagogik 11, hg. v. Rudolf Kammerl, Alexander Unger, Petra Grell und Theo Hug, 191–207. Wiesbaden: Springer VS.

Kohout, Annekathrin. 2017a. „Livestreaming is Life.“ POP 6 (1): 74–77. doi:10.14361/pop-2017-0112.

Kohout, Annekathrin. 2017b. „YouTube-Formate zwischen Professionalität und Dilettantismus.“ POP (2): 66–71. doi:10.14361/pop-2017-0210.

Wolf, Karsten D. 2015. „Video-Tutorials und Erklärvideos als Gegenstand, Methode und Ziel der Medien- und Filmbildung.“ In Filmbildung im Wandel, hg. v. Anja Hartung, Thomas Ballhausen, Christine Trültzsch-Wijnen, Alessandro Barberi und Katharina Kaiser-Müller, 121–31. Mediale Impulse 2. Wien: new academic press.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 21.09.2018 11:48