Universität Wien FIND

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490238 SE Gestaltung inklusiver Bildungsprozesse (2019W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 49 - LehrerInnenbildung
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
KPH

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 09.10. 10:00 - 11:40 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Mittwoch 16.10. 10:00 - 11:40 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Mittwoch 23.10. 10:00 - 11:40 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Mittwoch 30.10. 10:00 - 11:40 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Mittwoch 06.11. 10:00 - 11:40 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Mittwoch 13.11. 10:00 - 11:40 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Mittwoch 20.11. 10:00 - 11:40 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Mittwoch 27.11. 10:00 - 11:40 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Mittwoch 04.12. 10:00 - 11:40 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Mittwoch 18.12. 10:00 - 11:40 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Mittwoch 08.01. 10:00 - 11:40 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Mittwoch 15.01. 10:00 - 11:40 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Mittwoch 22.01. 10:00 - 11:40 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Mittwoch 29.01. 10:00 - 11:40 Seminarraum 3, Lacknergasse 89

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im ersten Teil des Seminars werden gemeinsam Arbeitsdefinitionen relevanter Begriffe erarbeitet, um deren Auswirkung und Sichtweise auf schulische Bildungsprozesse zu reflektieren und zu vertiefen. Schule wird dabei als pädagogisch-didaktisches Handlungsfeld individueller Lernprozesse in den Blick genommen. Heterogenität von Gruppierungen und Vielfalt von Personen als Rahmenbedingungen werden thematisiert und im Sinne der Entwicklung eines positiven Professionsverständnisses werden pädagogische Settings betrachtet, die den Umgang mit Vorurteilen und Stereotypen bewusst machen, um Diskriminierung entgegenzuwirken.
Selbstkonzepte von Schülerinnen und Schülern nehmen eine Schlüsselrolle in der subjektiven Bewältigung und Bewertung schulischer Lern- und Leistungsanforderungen ein. Im zweiten Teil des Seminars sollen sich die Studierenden mit schulbezogenen (vor allem geschlechtsbezogenen) Selbstkonzepten, deren Ausbildung, den Hintergründen und Auswirkungen beschäftigen und Lernsettings entwerfen und reflektieren, die den individuellen Lernprozess bestmöglich unterstützen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

. aktive Mitarbeit in den Seminareinheiten
. Präsentation eines Themas
. Verfassen einer Seminararbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesenheitspflicht (einmaliges Fehlen ist gestattet)
• aktive Mitarbeit in den Seminareinheiten
• methodisch/didaktische Ausarbeitung und Präsentation eines Themas aus der Antidiskriminierungsarbeit mit anschließender Reflexion
• Verfassen einer Seminararbeit gemäß den Vorgaben der Lehrveranstaltungsleitung
Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann die Lehrveranstaltungsleiterin eine mündliche Reflexion der abgegebenen Seminararbeit vorsehen, welche positiv zu absolvieren ist.

Prüfungsstoff

Prüfungsstoff
• Qualifizierte Beiträge und engagierte Mitarbeit im Seminar
• Präsentation und Reflexion eines ausgewählten Themas
• Seminararbeit

Literatur

Auswahl
Arnold, K.-H.; Graumann, O.; Rakhkochkine, A. (2008). Handbuch Förderung. Weinheim: Beltz.
Bertelsmann Stiftung (Hrsg.) (2016). Inklusion kann gelingen!: Forschungsergebnisse und Beispiele gelungener schulischer Praxis. Verlag Bertelsmann Stiftung.
Bönsch, M. (2011). Heterogenität und Differenzierung. Baltmannsweiler: Schneider.
Booth, T.; Ainscow, M. (2019). Index für Inklusion – Ein Leitfaden für Schulentwicklung. Weinheim: Beltz.
Esslinger-Hinz, I.; /Sliwka, A. (2011). Schulpädagogik. Weinheim: Beltz
Faulstich-Wieland, H. (2008). Schule und Geschlecht. In: Helsper, W.; Böhme, J. (Hrsg.). Handbuch der Schulforschung. 673-695. Wiesbaden: Springer.
Gramelt, K. (2010). Der Anti-Bias-Ansatz. Zu Konzept und Praxis einer Pädagogik für den Umgang mit (kultureller) Vielfalt. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Helmke, A.; van Aken, M.A.G. (1995). The causal ordering of academic achievement and self-concept of ability during elementary school: A longitudinal study. Journal of Educational Psychology, 87, 624-637.
Largo, R. (2016). Lernen geht anders. Bildung und Erziehung vom Kind her denken. München: Piper.
Marsh, H. W.; Hattie, J. (1996). Theoretical perspectives on the structure of self-concept. In: Bracken, B.A. (Ed.) Handbook of self-concept, 38-90. New York: Wiley.
Prengel, A. (2018). Pädagogik der Vielfalt: Verschiedenheit und Gleichberechtigung in Interkultureller, Feministischer und Integrativer Pädagogik. Wiesbaden: Springer VS
Schilling, S.; Sparfeldt, J.; Rost, D. (2006). Facetten schulischen Selbstkonzepts. Welchen Unterschied macht das Geschlecht? Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 20 (1/2), 9-18.
Tew-Vogler, K.; Bähnk, N. (2016). 99 Tipps – Inklusion an Schulen. Berlin: Cornelsen.
Trautmann, M.; Wischer, B. (2012). Heterogenität in der Schule. Eine kritische Einführung (Lehrbuch). Wiesbaden: Springer VS
Watt, H. M. G. & Eccles, J. S. (Eds.). (2008). Gender and Occupational Outcomes: Longitudinal assessments of individual, social, and cultural influences. Washington, D.C.: APA Books.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:25