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010037 BA Making Music for Church Services: Sacred Music - Church Music - Liturgical Music (2013W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 1 - Katholische Theologie
Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

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Details

Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Tuesday 01.10. 18:15 - 20:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Tuesday 08.10. 18:15 - 20:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Tuesday 22.10. 18:15 - 20:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Tuesday 29.10. 18:15 - 20:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Tuesday 05.11. 18:15 - 20:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Tuesday 12.11. 18:15 - 20:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Tuesday 19.11. 18:15 - 20:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Tuesday 26.11. 18:15 - 20:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Tuesday 03.12. 18:15 - 20:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Tuesday 10.12. 18:15 - 20:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Tuesday 17.12. 18:15 - 20:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Tuesday 07.01. 18:15 - 20:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Tuesday 14.01. 18:15 - 20:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Tuesday 21.01. 18:15 - 20:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Tuesday 28.01. 18:15 - 20:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG

Information

Aims, contents and method of the course

Gesang und Musik sind nicht Verzierung, sondern wesentliches Element des Gottes-dienstes. Durch die Entwicklungen der nachkonziliaren Liturgie kam es vieler Orts zu Verunsicherungen, welche musikalischen Elemente wie verwendet werden können. Die Lehrveranstaltung soll Leitlinien anbieten, Gesang und Musik im Gottesdienst so zu verwenden, dass sie den von der Liturgie vorgegebenen, überwiegend an der Schrift orientierten Texten adäquat und für die Gemeinde nachvollziehbar sind.

Ein historischer Überblick steckt den Rahmen der Möglichkeiten ab:
In drei großen Schritten hat sich Musikgeschichte entwickelt und dabei drei grundsätzliche Zugänge zur Liturgie herausgebildet (Hörbeispiele):
a) Die Gregorianik ist noch nicht eigentlich Musik, sondern Sprachkunst, durch sie erhält der liturgische Text seinen ihm adäquaten Klangleib: Früh- und Hochmittelalter.
b) Musik ist klingendes Abbild des von Gott geschaffenen Universums. Die Schönheit der Konstruktion öffnet unseren Blick auf das unum: Polyphonie des Spätmittelalters und der Renaissance.
c) Kantaten; Die musikalische Form steht im Vordergrund (vokal- und instrumental), sie spricht das subjektive Gefühl an und drückt es aus: Barock bis heute.

Dabei wird nicht bei staatlicher Repraesentationsmusik stehen geblieben sondern es werden je zeittypische Gemeindegesänge praktisch erarbeitet (Hymnen - Sequenzen - Gemeindelieder - Antiphonen) und vor allem der Reichtum des Gregorianischen Chorals in seinen heutigen Möglichkeiten ausgebreitet.

Ebenso wird der Wandel des Liturgieverständnisses in den letzten hundert Jahren thematisiert und an den lehramtlichen Texten von Pius X bis Benedikt XVI das Verhältnis von Wandel und Tradition in den Blick genommen.
Seminar mit Übecharakter

Assessment and permitted materials

Minimum requirements and assessment criteria

Examination topics

Reading list

Dokumente zur Kirchenmusik unter besonderer Berücksichtigung des deutschen Sprachgebietes. Hg. von H. B. MEYER u. R. PACIK. Regensburg: Pustet 1981. 500 S.
Hans MUSCH (Hg.): Musik im Gottesdienst, Regensburg 1983

Association in the course directory

für 011 (11W, 08W) D31 033 193 (11W, 08W) BAM, Fächerkontingentseminar 2 oder (freies) Wahlfach für 011 (02W), 012 (02W) und 020

Last modified: Mo 07.09.2020 15:26