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010060 VO Dying, Death and Mourning in Religions (2013W)

3.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 1 - Katholische Theologie

Details

Language: German

Examination dates

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Tuesday 08.10. 12:15 - 13:45 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Tuesday 15.10. 12:15 - 13:45 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Tuesday 22.10. 12:15 - 13:45 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Tuesday 29.10. 12:15 - 13:45 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Tuesday 05.11. 12:15 - 13:45 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Tuesday 12.11. 12:15 - 13:45 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Tuesday 19.11. 12:15 - 13:45 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Tuesday 26.11. 12:15 - 13:45 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Tuesday 03.12. 12:15 - 13:45 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Tuesday 10.12. 12:15 - 13:45 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Tuesday 17.12. 12:15 - 13:45 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Tuesday 07.01. 12:15 - 13:45 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Tuesday 14.01. 12:15 - 13:45 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Tuesday 21.01. 12:15 - 13:45 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)

Information

Aims, contents and method of the course

Auch wenn die alte These, dass Religion am Grab entsteht, keine Allgemeingültigkeit beanspruchen kann, stellen Bestattungsüberreste die ältesten religiösen Zeugnisse der Menschheitsgeschichte dar. Die Deutung und Integration des Todes ist seit jeher eine zentrale Aufgabe von Religionen im Rahmen einer bestimmten Kultur. Fast überall erweist sich der Tod als erklärungsbedürftig, selten wird er als natürliches Phänomen betrachtet. Der Tod gilt auch in der Regel nicht als Ende des Lebens, sondern als Übergang in eine andere Existenzform. In den verschiedenen religiösen Traditionen finden sich Sterbe-, Toten- und Trauerriten, die üblicherweise als Übergangsriten gedeutet werden. Die Bestattung markiert nicht das Ende der Riten, sondern eröffnet in den meisten Kulturen vielfältige Formen der Totensorge. Trauerriten strukturieren das Trauererleben des Menschen. Die Regeln für das angemessene Trauerverhalten sind religiös-kulturell definiert und variieren beträchtlich.
In dieser Vorlesung werden verschiedene Todesdeutungen und damit verbundene Rituale behandelt. Indem der Blickwinkel auf den Umgang mit Tod und Trauer in modernen Gesellschaften sowie auf medizinethische Probleme am Lebensende (Hirntoddefinition und Organentnahme sowie Sterbehilfe) geweitet wird, erhält dieses klassische religionswissenschaftliche Thema aktuelle Bedeutung.

Assessment and permitted materials

Leistungsnachweis: schriftliche Lehrveranstaltungsprüfung.

Minimum requirements and assessment criteria

Überblick über verschiedene religiöse Todesdeutungen und Umgangsformen mit dem Sterben gewinnen; Zusammenhänge zwischen Todesvorstellungen und fundamentalen anthropologischen bzw. gesellschaftlichen Fragestellungen erkennen; Spezifika der Zugänge in bestimmten religiösen Traditionen sowie in der Moderne verstehen; Einblick erhalten in die vielfältigen Dimensionen und Deutungsversuche traditioneller Trauerriten; Perspektiven erweitern für den Umgang mit Tod und Trauer in der Gegenwart.

Examination topics

Vorlesung mit Text- und Bildmaterial, Diskussions- und Reflexionsrunden.

Reading list

Literaturhinweise:
Constantin v. Barloewen (Hg.): Der Tod in den Weltkulturen und Weltreligionen. Frankfurt/M. 2000. – Christoph Elsas (Hg.): Sterben, Tod und Trauer in den Religionen und Kulturen der Welt. Hamburg 2. Aufl. 2008. - Peter Gerlitz: Trauer I. Religionsgeschichtlich, in: TRE 34 (2002), 4-7. - Birgit Heller: Wie Religionen mit dem Tod umgehen. Grundlagen für die interkulturelle Sterbebegleitung. Freiburg i. B. 2012. - Birgit Heller: Tod I. Religionswissenschaftlich und –geschichtlich. In: RGG 8 (2005), Sp. 427f. – Birgit Heller: Trauerbräuche I. Religionsgeschichtlich. In: RGG 8 (2005), Sp. 557-559. – Birgit Heller / Franz Winter (Hg.): Tod und Ritual. Interkulturelle Perspektiven zwischen Tradition und Moderne. Münster 2. Aufl. 2009. – Günther Schwikart: Tod und Trauer in den Weltreligionen. Gütersloh 1999. - H. Stubbe: Formen der Trauer. Eine kulturanthropologische Untersuchung, Berlin 1985.

Ersatzlektüre:
Christoph Elsas (Hg.): Sterben, Tod und Trauer in den Religionen und Kulturen der Welt. Hamburg 2. Aufl. 2008. - P. Gerlitz: Trauer I. Religionsgeschichtlich, in: TRE 34 (2002), 4-7. - Birgit Heller: Wie Religionen mit dem Tod umgehen. Grundlagen für die interkulturelle Sterbebegleitung. Freiburg i. B. 2012. – Birgit Heller: Tod I. Religionswissenschaftlich und –geschichtlich. In: RGG 8 (2005), Sp. 427f. – Birgit Heller: Trauerbräuche I. Religionsgeschichtlich. In: RGG 8 (2005), Sp. 557-559. - Birgit Heller: Lebensende und Hirntod in multireligiöser Perspektive. Horizonte und Kontroversen im Judentum und im Buddhismus. In: F. Vogelsang/ Hoppe (Hg.): Die Seele und der Tod. Was sagt die Hirnforschung? Bonn 2008, 103-118. – Birgit Heller / Franz Winter (Hg.): Tod und Ritual. Interkulturelle Perspektiven zwischen Tradition und Moderne. Münster 2. Aufl. 2009. - Günther Schwikart: Tod und Trauer in den Weltreligionen. Ostfildern 2007.


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(freies) Wahlfach für 011 (02W), 012 (02W) und 020
Master Religionswissenschaft: M3, IDRW: 3

Last modified: Mo 07.09.2020 15:27