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030204 SE Indigenous Legal Studies: Land and Territorial Rigths (2014S)

for diploma and doctoral students

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 3 - Rechtswissenschaften
Continuous assessment of course work

Anwesenheitspflicht bei allen Terminen!

Details

max. 35 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Monday 17.03. 15:30 - 17:00 Seminarraum SEM31 Schottenbastei 10-16, Juridicum, 3.OG (Kickoff Class)
Monday 05.05. 16:00 - 18:00 Seminarraum SEM31 Schottenbastei 10-16, Juridicum, 3.OG
Wednesday 04.06. 08:00 - 17:00 Seminarraum SEM62 Schottenbastei 10-16, Juridicum 6.OG
Thursday 05.06. 08:00 - 17:00 Seminarraum SEM62 Schottenbastei 10-16, Juridicum 6.OG

Information

Aims, contents and method of the course

Die Rechte indigener Völker zeichnen sich durch ihre Mehrdimensionalität aus, indem sie auf Kompensation wegen der historischen Kolonialerfahrung, auf Schutz soziokultureller Andersartigkeit und auf Abbau von aktueller Diskriminierung hinauslaufen. Ausgehend von der internationalen Mobilisierung indigener Völker im Sinne “neuer sozialer Bewegungen” wird in dieser Lehrveranstaltung aufgezeigt, welche spezifischen internationalen Instrumente und Institutionen geschaffen wurden, ob und wie diesen verschiedenen Rechtsdimensionen entsprochen wird und welche Signifikanz die Rechte indigener Völker für das sonstige Völkerrecht haben.

Neben internationalem Konventionsrecht wird besonders auf die Rechtsprechung internationaler Gerichte und Konventionsorgane eingegangen.

Assessment and permitted materials

Zu Beginn des Semesters (Vorbesprechungstermin) werden kleine Arbeitsgruppen gebildet, die ca. 15 verschiedene Themen behandeln sollen. Im Rahmen des Hauptblocks des Seminars präsentieren die Arbeitsgruppen Kurzreferat und erstellen schließlich eine Seminararbeit. ZUSÄTZLICH nachgewiesene laufende Mitarbeit (evtl. Kontrollfragen zu den behandelten Texten) Wertung: 40% Referat, 50% Paper, 10% Mitwirkung

Minimum requirements and assessment criteria

Die Studierenden sollen nicht nur die sich international entwickelnden Standards für indigene Völker inhaltlich kennen lernen, sondern auch in die Lage gesetzt werden, die Relevanz dieses Bereiches für andere Rechtsgebiete (z.B. internationales Investitionsschutzrecht, Immaterialgüterrecht, internationales Umweltrecht, Recht der internationalen Kooperation, vergleichendes Verfassungsrecht) zu erkennen und anwenden zu können.
In besonderen wird die Rechtsfortbildung von Konventionsrecht durch internationale Konventionsorgane behandelt.
Vermittelte „Soft skills“:– Eigenständige Literaturrecherche zu einem Fachthema (v.a. mit fremdsprachigen Texten)– Gestaltung didaktischer Präsentationsmaterialien

Examination topics

Seminarcharakter. Bearbeitung bestimmter Themen durch Lektüre von Texten von Seiten der LV-TeilnehmerInnen im Rahmen von Kleingruppen (2-3 Personen), Referate am Ende des Semesters, ausführliche Kommentare und Kurzvorträge durch den LV-Leiter, Einsatz audio-visueller Medien. Mitwirkung an den Diskussionen wird erwartet.

Reading list

Basisliteratur:

James Anaya: Indigenous Peoples in International Law. Oxford University Press. 2nd edition 2004.
Svein Jentoft et al. (ed): Indigenous Peoples. Resource Management and Global Rights. Eburon, 2003.
Patrick Thornberry, Indigenous Peoples and Human Rights. Manchester University Press, 2002
Sharon Venne: Our Elders Understand Our Rights. Theytus Books, 1998.

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Last modified: Fr 31.08.2018 08:47