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030227 SE Indigenous Legal Studies: Avatar: Contested natural resources (2017W)

for diploma and doctoral students

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 3 - Rechtswissenschaften
Continuous assessment of course work

Details

max. 35 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Monday 16.10. 16:00 - 18:00 Seminarraum SEM63 Schottenbastei 10-16, Juridicum 6.OG (Kickoff Class)
Monday 04.12. 14:00 - 16:00 Seminarraum SEM44 Schottenbastei 10-16, Juridicum 4.OG
Wednesday 17.01. 09:00 - 17:00 Seminarraum SEM62 Schottenbastei 10-16, Juridicum 6.OG
Thursday 18.01. 09:00 - 18:00 Seminarraum SEM52 Schottenbastei 10-16, Juridicum 5.OG

Information

Aims, contents and method of the course

Inhalt:
Der Zugriff auf natürliche Reichtümer (vor allem mineralische Bodenschätze, Erdöl und Erdgas) ist eine der Hauptursachen für Menschenrechtsverletzungen gegen Angehörige indigener Völker. Umsiedlung, Umweltverschmutzung, Zerstörung der Subsistenzbasis und Entweihung spirituell bedeutender Stätten sind nur einige Stichworte in diesem Zusammenhang. Das Seminar wird von diesem Hintergrund ausgehen und sich inhaltlich auf folgende Fragestellungen konzentrieren: Welche juristischen Institutionen wurden ausgebildet, um die Rechte indigener Völker angesichts dieser Situationen sichern zu können? Wie sind die Querverbindungen dieser Institutionen zu anderen Teilen des Rechts, insbesondere Umweltrecht, Investitionsschutzrecht und allgemeine Menschenrechte? Schliesslich, welche eigenständige legal imagination entwickeln indigene Völker (bzw indigene AktivistInnen) beim Rückgriff auf juristische Diskurse angesichts dieser Situationen?
Methode:
In einem ersten Teil dieser Lehrveranstaltung werden punktuell Kernbegriffe des Rechtdiskurses indigener Völker erarbeitet: Land- und Territorialrechte, das Recht auf Konsultation und das Recht auf benefit-sharing und Schadenersatz.
In einem zweiten Teil wird dann an Hand des Ablaufes einzelner ausgewählter Fälle die Umsetzung dieser allgemeinen Rechtsprinzipien untersucht und der Umgang der verschiedenen involvierten Akteure (indigene Gemeinschaften, privatwirtschaftlichen Akteure und Staat) verdeutlicht.
Zum Zweck der gezielteren Vergleichbarkeit werden bevorzugt Fallstudien aus der arktischen Region (Kanada, Skandinavien, Russland) oder aus der andinen Region Südamerikas herangezogen.
Lehrziel:
Entwicklung der Fähigkeiten, die rechtliche Dimension interkultureller ressourcenrechtlicher Konflikte erkennen und angemessen analysieren und beschreiben zu können und evtl. selbständige Forschungen zu den Ressorucenrechten indigener Völker durchzuführen.

Assessment and permitted materials

Mündliche Mitwirkung während des Haupt-Seminarblocks (20%)
Pro Studierende/r ein mündliches Referat ca. 20 bis 30 Minuten (30%)
Schriftliches Seminarpapier zu Semesterende (50%)

Minimum requirements and assessment criteria

Regelmässige Teilnahme ist neben den inhaltlichen Leistungen absolut erforderlich. Ein gelungenes Seminar hängt vom Engagement und Input aller Teilnehmenden ab.

Examination topics

Reading list


Association in the course directory

Last modified: Fr 31.08.2018 08:42