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070063 PS Proseminar: Political Education and Democratic Education (2019S)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Continuous assessment of course work

Vor-Ort-Veranstaltungen: Montag, 17.06. 2019 20.15 bis 21:45, Mittwoch, 19.06. 2019 08:00 bis 18:15, Freitag, 21.06.2019 08.00 bis 11.15 sowie
Online-Sitzungen (Adobe Connect): Mittwoch, 12.06. 18.30 bis 20.00, Samstag, 15.06. 13.15 bis 20.00, Freitag, 28.06. 15.00 bis 18.15

Details

max. 25 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Teile des Seminars werden im Sinne des Inverted-Classroom-Models in einem „virtuellen Hörsaal“ mittels der (für alle Studierenden frei verfügbaren) Web-Konferenz-Software „Adobe Connect“ stattfinden. Die Bereitschaft, sich mit den (niedrigschwelligen) Voraussetzungen zur Teilnahme am digitalen Seminarformat eigensttändig vertraut zu machen wird vorausgesetzt.

Vor-Ort-Veranstaltungen in der Währinger Straße:
Montag, 17.06. 2019: 20.15 – 21:45
Mittwoch, 19.06. 2019: 08:00 – 18:15
Freitag, 21.06.2019: 08.00 - 11.15

AKTUALISIERT: Sitzungen im virtuellen Hörsaal (online-Seminar):
Mittwoch, 12.06. 2019: 18.30 – 20.00 / Einführungssitzung
Samstag, 15.06. 2019: 13.15 -20.00
Freitag, 28.06. 2019: 15.00 – 18.15

Monday 17.06. 20:15 - 21:15 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Wednesday 19.06. 08:00 - 18:15 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Friday 21.06. 08:00 - 11:15 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG

Information

Aims, contents and method of the course

Während "Menschenrechte" als ein Thema in der Politik- und Geschichtswissenschaft fest verankert sind, ist ihre Rolle in der Politikdidaktik und Lehrerausbildung bisher bestenfalls marginal. Dabei verweisen (politische und historische) Bildung und Menschenrechte wechselseitig aufeinander: Bereits in der Präambel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wird »Erziehung und Unterricht« als Instrument der Durchsetzung von Menschenrechten benannt.

Das Seminar bietet einen Einstieg in das Thema Menschenrechtsbildung und Rassismuskritik: Wovon spricht, wer von „den Menschenrechten“ spricht? Was steckt hinter dem Ziel von Menschenrechtsbildung, eine „Kultur der Menschenrechte“ zu schaffen - und welche Rolle nehmen Schule und Unterricht dabei ein? Welche Herausforderungen sind im Hinblick auf unterrichtliche Inhalts- und Zielentscheidungen zu beachten? Inwiefern taugt der Lerngegenstand überhaupt für die „politische“ Bildung? Anhand des „Maßstabs Menschenrechte“ werden im Seminar die Themen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Intersektionalität und Rassismuskritik in ihrer Bedeutung für den (Unterrichts)Alltag beleuchtet. Grundlegend ist die Annahme, dass für künftige Lehrer/-innen Prozesse der Selbstreflexion ein sinnvoller Ausgangspunkt der Bildungspraxis sind – im Sinne eines ‚sich bewusst sein’ hinsichtlich eigener unhinterfragter Vorannahmen und ihre (unbeabsichtigten) Auswirkungen auf das eigene (pädagogische) Handeln. Während des Seminars besteht für die Teilnehmer_innen dazu durchgehend Gelegenheit, verschiedene didaktische Methoden und Übungen zu erproben und zu reflektieren.

Teile des Seminars werden im Sinne des Inverted-Classroom-Models in einem „virtuellen Hörsaal“ mittels der (für alle Studierenden frei verfügbaren) Web-Konferenz-Software „Adobe Connect“ stattfinden.Die Bereitschaft, sich mit den (niedrigschwelligen) Voraussetzungen zur Teilnahme am digitalen Seminarformat eigenständig vertraut zu machen wird vorausgesetzt.

Assessment and permitted materials

Kriterien für einen erfolgreichen Abschluss sind regelmäßige Teilnahme, die selbstständige Präsentation eines Themas und die Anfertigung einer Seminararbeit zu einer vorgegebenen Fragestellung (eigenständige Auswahl unter verschiedenen Fragestellungen möglich)

Minimum requirements and assessment criteria

Anwesenheit, Abhaltung eines Referats, Abgabe der Seminararbeit

Examination topics

Für die Abschlussarbeit sind a) der Inhalt der Seminardiskussionen sowie b) insbesondere die als "Basisliteratur" gekennzeichneten Texte des Seminarplans zu berücksichitgen.

Reading list

Literatur (Auswahl)

Arndt, Susan (2012): Die 101 wichtigsten Fragen - Rassismus. München: C.H. Beck (Beck'sche Reihe, v.7036).

Broden, Anne; Mecheril, Paul (2010): Rassismus bildet. Einleitende Bemerkungen. In: Anne Broden und Paul Mecheril (Hg.): Rassismus bildet. Bildungswissenschaftliche Beiträge zu Normalisierung und Subjektivierung in der Migrationsgesellschaft. Bielefeld: transcript-Verl. (Kultur und soziale Praxis), S. 7–23.

Foitzik, Andreas (2010): Die Normalität des Rassismus in interkultureller Bildungsarbeit. Reflexionen in eigener Praxis. In: Anne Broden und Paul Mecheril (Hg.): Rassismus bildet. Bildungswissenschaftliche Beiträge zu Normalisierung und Subjektivierung in der Migrationsgesellschaft. Bielefeld: transcript-Verl. (Kultur und soziale Praxis), S. 265–285.

Gerdes, Jürgen; Bittlingmayer, Uwe H. (2017): Menschenrechtsbildung als Thema politischer Grundbildung. In: Barbara Menke und Wibke Riekmann (Hg.): Politische Grundbildung. Inhalte, Zielgruppen, Herausforderungen. Schwalbach/Ts: Wochenschau Verlag (Non-formale politische Bildung, Band 12), S. 93–120.

Groß, Eva Maria; Zick, Andreas; Krause, Daniela (2012): Von der Ungleichwertigkeit zur Ungleichheit: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. In: APuZ 62 (16-17).

Zimmer, Hasko (2011): Menschenrechtsbildung im internationalen und deutschen Kontext. In: Gerd Steffens und Johanna Mierendorff (Hg.): Menschenrechte und Bildung. Frankfurt am Main: Lang (Jahrbuch für Pädagogik, 2011), S. 195–211

Association in the course directory

BA UF: Politische Bildung und Demokratieerziehung (4 ECTS)
Dipl.-LA: KU Politische Bildung 2

Last modified: Fr 23.08.2019 15:07