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070121 SE SE Seminar (PM 3) (2017S)

Images of history: Gender, religion and migration in audiovisual popular culture from the 1980ies to the present

10.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).

Details

max. 25 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Friday 10.03. 10:00 - 13:00 Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
Friday 07.04. 10:00 - 14:00 Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
Friday 07.04. 15:00 - 18:00 Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
Friday 12.05. 10:00 - 14:00 Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
Friday 12.05. 15:00 - 18:00 Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
Saturday 13.05. 10:00 - 14:00 Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1

Information

Aims, contents and method of the course

Das Forschungsseminar beschäftigt sich mit der historisch kontextualisierten Analyse visueller Quellen, ihrer Einbettung in Kultur- und Zeitgeschichte und mit den Besonderheiten filmischer Materialien sowohl konzeptionell als auch filmpraktisch. Das Forschungsseminar konzentriert sich auf den Zusammenhang von Geschichtsbildern und audiovisuellen Medien der Populärkultur, wie Kurzfilmen und Musikvideos. Insbesondere werden neue Formate wie TV-Serien (HBO, Netflix, Amazon) in die Analyse einbezogen. Diese neuen Formate sind spätestens seit den 1980er Jahren prägend innerhalb der visuellen transatlantischen Kulturen, ihnen wurde jedoch weder analytisch noch methodologisch genügend Aufmerksamkeit in der geschichtswissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Popularisierung von Geschichts-Bildern und -Prozessen geschenkt. Das Forschungsseminar schließt somit an neuere Tendenzen innerhalb der Visual History an. Die Studierenden sollen durch die Arbeit mit dem populärkulturellen, audiovisuellen Quellenmaterial durch Berücksichtigung der Thematiken Gender, Religion und Migration eigene Forschungsthemen und fragen erarbeiten. Auch verschiedene methodische Ansätze zur Arbeit mit visuellen Quellen sollen die Studierenden je nach Forschungsanliegen herausarbeiten. Theoretische und methodische Ansätze wie Intervisualität und visuelle Formen transgenerationeller Übertragungen von Geschichtsbildern werden dabei im Zentrum stehen. Dieser Prozess soll in verschiedenen Arbeitsschritten erfolgen: nach einer theoretischen und methodischen Einführung u.a. mit konkreten Quellenbeispielen, sollen die Studierenden entweder allein oder in Gruppenarbeit ein Thema ausarbeiten und im Seminar präsentieren. Dies soll dann auch die Grundlage für die schriftliche oder filmische Abschlussarbeit bilden.
Die Studierenden sollen ihre Kenntnisse über das Verhältnis von Hoch- und Populärkultur im Bereich der visuellen Kulturen vertiefen und die Fähigkeit erwerben, kulturwissenschaftliche und zeitgeschichtliche Fragestellungen auf die Kulturen des Visuellen zu beziehen.

Assessment and permitted materials

Regelmäßige aktive Teilnahme; ein mündliches Kurzreferat mit Handout zum ausgewählten Forschungsthema. Die schriftliche Abschlussarbeit (z.B. Konzentration auf die kontextualisierte Analyse eines Kurzfilmes/Musikvideos/TV-Serie) wird nach Ende des Semesters ausgedruckt im Sekretariat für Zeitgeschichte eingereicht. E-Mail Zusendungen von Hausarbeiten gelten als nicht eingereicht. Umfang: 12 bis circa 20 Seiten einschließlich Biblio- und Filmografie. Die Bibliografie setzt sich aus 1/3 Monografien, 1/3 wissenschaftlichen Artikeln aus Zeitschriften und Sammelbänden und 1/3 Internetseiten zusammen. Die Forschungsfrage sowie die Filmauswahl bzw. Wahl müssen in der Sprechstunde oder per e-mail bestätigt werden. Studierende, die einen filmpraktischen Leistungsnachweis erbringen wollen, sollten ihr Projekt (auch als Gemeinschaftsarbeit) in der Sprechstunde vorstellen. Treatment oder Drehbuch sowie Rough Cut werden ebenfalls vorgestellt, der fertige Film auf einer DVD abgegeben

Minimum requirements and assessment criteria

Gute Englischkenntnisse; Kenntnisse des Spanischen, Französischen, Hebräischen, Arabischen oder Türkischen können hilfreich sein.

Examination topics

Reading list

Caspar Battegay, Judentum und Popkultur. Ein Essay, Bielfeld 2012, Kap.: Hip im Exil. Eine kurze Geschichte der jüdischen Popkultur, S.41-73.
Franz X. Eder/Oliver Kühschelm/Christina Linsboth (Hg.), Bilder in historischen Diskursen, Wiesbaden 2014, Einleitung: S. 3-44
Jessica Evans/ Stuart Hall (Hg.): Visual Culture: The Reader, London/ Thousand Oaks/ New Delhi 1999
Susanne von Falkenhausen, Jenseits des Spiegels: das Sehen in Kunstgeschichte und Visual Culture Studies, Paderborn 2015
Hans-Otto Hügel, Lob des Mainstreams. Zu Theorie und Geschichte von Unterhaltung und populärer Kultur. Herbert von Halem, Köln 2007
Guido Isekenmeier: Interpiktorialität. Theorie und Geschichte der Bild-Bild Bezüge, Bielefeld 2013.
Helmut Korte, Einführung in die Systematische Filmanalyse, Berlin 2010 (4.Aufl.), S. 19-29.
Achim Landwehr/Stefanie Stockhorst, Einführung in die Europäische Kulturgeschichte, Paderborn, München, Wien: Schöningh, Reihe UTB, 2004, insbes. 2.5: Identität und Alterität, S. 193-214, 3.4. Fremdheit und Interkulturalität, S. 336-359
Andreas Langenohl/Anna Schober (Hg.), Metamorphosen von Kultur und Geschlecht: Genealogien, Praktiken, Imaginationen, Paderborn 2016, Einleitung: S. 7-30
Nicholas Mirzoeff, An Introduction to Visual Culture, London/ New York 2007
Michael Pickering, Popular culture: 1. Historical perspectives and popular culture, London 2010
Michael Pickering, Popular culture. 4. Popular culture - aesthetics, ethics, values, London 2010
Ingeborg Reichle/ Oliver Lerone Schultz/ Martina Baleva (Hg.), Image match. Visueller Transfer, `Imagescapes` und Intervisualität in globalen Bildkulturen, München 2012
Johanna Schaffer, Ambivalenzen der Sichtbarkeit: über die visuellen Strukturen der Anerkennung, Bielefeld 2008, Kap. 2.: Sichtbarkeit = politische Macht?, S. 51-71
Susan Sontag, Das Leiden anderer betrachten, München 2003, S. 9-24
John Storey, An introduction to cultural theory and popular culture, 2nd edition, Hemel Hempstead 1997, insbes. Kap. 1.: What is popular culture, S. 1-20, Kap.6.: Feminism, S. 135-168.
John Storey, Cultural studies and the study of popular culture, 7th edidion, Edinburgh 2015
Sacha Szabo, Samuel Strehle (Hg.), Unterhaltungswissenschaft. Populärkultur im Diskurs der Cultural Studies. Tectum, Marburg 2008
Melanie J. Wright, Religion and Film, in: Jolyon Mitchell, S. Brent Plate (Hg.) The Religion and Film Reader, New York: Routledge 2007, S. 439-444.
Carol Vernallis, Experiencing Music Video: Aesthetics and cultural context, New York 2004
Valeska von Rosen, Interpikturalität, in: Ulrich Pfisterer (Hg.) Metzler Lexikon Kunstgwissenschaft. Ideen, Methoden, Begriffe, Stuttgart/Weimar 2003, 208b-211a
Hamit Reza Yousefi / Ina Braun, Interkulturalität: Eine interdisziplinäre Einführung, Darmstadt 2011

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MA Geschichte 14: Forschungsseminar zu den Schwerpunkten: Zeitgeschichte, Frauen- und Geschlechtergeschichte, Historisch-kulturwissenschaftliche Europaforschung (10 ECTS) | MA Zeitgeschichte & Medien: Praktische Forschung und Darstellung: Forschungsseminar (10 ECTS)
MA TFM (066 583); WM Projektforschung

Last modified: Mo 07.09.2020 15:30