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080006 VU B420 Theories of Culture: Mental Urbanities (2021S)

Continuous assessment of course work
REMOTE

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).

Details

max. 50 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Monday 01.03. 11:00 - 12:30 Digital
Monday 01.03. 12:45 - 14:15 Digital
Monday 15.03. 11:00 - 12:30 Digital
Monday 15.03. 12:45 - 14:15 Digital
Monday 12.04. 11:00 - 12:30 Digital
Monday 12.04. 12:45 - 14:15 Digital
Monday 26.04. 11:00 - 12:30 Digital
Monday 26.04. 12:45 - 14:15 Digital
Monday 17.05. 11:00 - 12:30 Digital
Monday 17.05. 12:45 - 14:15 Digital
Monday 07.06. 11:00 - 12:30 Digital
Monday 07.06. 12:45 - 14:15 Digital
Monday 21.06. 11:00 - 12:30 Digital
Monday 21.06. 12:45 - 14:15 Digital

Information

Aims, contents and method of the course

In den letzten Jahrzehnten haben epidemiologische Befunde mehrfach bestätigt, dass sich die psychische Gesundheit von Stadtbewohner*innen weltweit kontinuierlich verschlechtert. Während die Epidemiologie individuelle und soziale Determinanten ausmacht, die eine Entwicklung psychischer Erkrankungen in städtischen Räumen begünstigen (wie etwa Armut, soziale Isolation oder die Verfügbarkeit von Grünflächen), stehen Sozial- und Kulturwissenschaften aktuell vor der Herausforderung, die genauen Zusammenhänge zwischen städtischem Leben, sozialer Ungleichheit und dem Erleben psychischer Belastungen auszuarbeiten. Die unterschiedlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die psychische Verfassung von Menschen erhöhen aktuell die Relevanz dieses Unterfangens.
In dieser Lehrveranstaltung widmen wir uns sozial- und kulturwissenschaftlichen Zugriffen auf die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen dem Psychischen und dem Städtischen und erörtern deren reziprokes Verhältnis. Dabei wenden wir uns vorrangig aus Perspektive der Medizinanthropologie wie auch der Science and Technology Studies psychiatrischen Wissenspraktiken und Klassifikationen zu und besprechen, wie diese entscheidend das Alltagsverständnis sowie das Erleben psychischer Belastungen in Städten prägen. Ebenso werden wir anhand von Arbeiten im Schnittfeld von Medizinanthropologie und Stadtforschung sozial- und kulturwissenschaftliche Konzepte diskutieren, die jenseits medizinischer Begrifflichkeiten das Zusammenspiel von psychischem Befinden und Stadtleben analytisch fassen. Begleitend werden wir uns damit auseinandersetzen, die mediale Berichterstattung zum Corona-Geschehen und eigene Erlebnisse mit der Pandemie vor dem Hintergrund unserer wissenschaftlichen Debatten einzuordnen und zu reflektieren.
Methodisch werden wir während des Semesters wissenschaftliche Kompetenzen im Lesen, Schreiben und Diskutieren (in kleinen Gruppen wie im Plenum) vertiefen und insbesondere üben, eigene Fragen zu entwickeln und Forschungslücken zu identifizieren.

Assessment and permitted materials

Folgende Leistungen sind zu erbringen:
• Lesen aller Texte
• Pünktliches Erstellen der Lesenotizen
• Aktive Teilnahme und Mitarbeit in den Kleingruppen, den LV-Einheiten sowie auf Moodle
• Diskussion eines Textes, Erstellung eines Handouts und Präsentation in der LV-Einheit (in der Kleingruppe)
• Eigenständiges und termingerechtes Verfassen der Zwischen- sowie der Abschlussarbeit
• Einhaltung der Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis
(Siehe: https://www.univie.ac.at/forschung/weitere-informationen/gute-wissenschaftliche-praxis/)

Dem Beurteilungsschema liegen 100 Punkte zugrunde. Diese Punkte werden entsprechend der Erfüllung der unterschiedlichen Teilleistungen vergeben. Die maximale Punkteanzahl für die Teilleistungsbereiche gliedert sich wie folgt:
• Lesen der Texte, Abgabe der Lesenotizen und aktive Mitarbeit: 20
• Diskussion und Präsentation eines Textes inkl. Handout (in Kleingruppen): 20
• Zwischenarbeit: 20
• Abschlussarbeit: 40

Minimum requirements and assessment criteria

Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent. Das Versäumen von zwei Einheiten (à 90 min) ist unentschuldigt möglich. Bitte bedenken Sie, dass die LV teilgeblockt stattfindet und in vielen Fällen ein LV-Termin zwei Einheiten umfasst. Versäumen Sie mehr als zwei Einheiten unentschuldigt, entscheidet die LV-Leiterin über Möglichkeiten der Kompensation bzw. eine Beurteilung mit Nicht genügend (5). Nur in begründeten Fällen (etwa nachgewiesene längere Krankheitsphase) können Sie ohne Beurteilung von der LV abgemeldet werden.

Für den erfolgreichen Abschluss der LV sind zumindest 50 von 100 möglichen Punkten zu erreichen. Alle Teilleistungen sind zu erbringen. Wird eine Teilleistung zur Gänze nicht erbracht, wird dies als Abbruch der LV gewertet. Liegt keine Entschuldigung (etwa nachgewiesene längere Krankheitsphase) vor, erfolgt eine Beurteilung mit Nicht genügend (5).

>= 87,5 Punkte Sehr gut (1)
>= 75 Punkte Gut (2)
>= 62,5 Punkte Befriedigend (3)
>= 50 Punkte Genügend (4)
< 50 Punkte Nicht genügend (5)

Voraussetzungen für die Teilnahme: Aufgrund der pandemie-bedingten Umstellung auf digitale Lehre, haben Studierende die Möglichkeit der Teilnahme an Videokonferenzen sicherzustellen.

Examination topics

Reading list

Literatur: Siehe Moodle

Association in the course directory

Last modified: We 26.05.2021 14:48