Universität Wien FIND

Due to the COVID-19 pandemic, changes to courses and exams may be necessary at short notice (e.g. cancellation of on-site teaching and conversion to online exams). Register for courses/exams via u:space, find out about the current status on u:find and on the moodle learning platform. NOTE: Courses where at least one unit is on-site are currently marked "on-site" in u:find.

Further information about on-site teaching and access tests can be found at https://studieren.univie.ac.at/en/info.

080027 PS Case Study II/III: VALIE EXPORT. From the Artwork to the Exhibition to the Archive (2020S)

Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first serve).

Details

max. 25 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Termine werden beibehalten, finden aber im Home- und E-Learning-Modus statt. Alternativprogramm zur geplanten Exkursion am 19.05. nach Linz (VALIE EXPORT Archiv, Lentos) wird bekanntgegeben.

Thursday 02.04. 13:30 - 17:30 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Thursday 23.04. 13:30 - 17:30 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Thursday 30.04. 13:30 - 17:30 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Thursday 07.05. 13:30 - 17:30 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Thursday 28.05. 13:30 - 17:30 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27

Information

Aims, contents and method of the course

„TAPP und TASTKINO“ (1968), „Aus der Mappe der Hundigkeit“ (1968, mit Peter Weibel), „Genitalpanik“ (1969), „Körperkonfigurationen“ (1972-1976) oder „Adjungierte Dislokationen“ (1973): VALIE EXPORT hat eine Reihe von ikonischen Werke geschaffen, die sich in das kulturelle Bildgedächtnis eingeschrieben haben. Dementsprechend häufig waren diese Werke auch in unterschiedlichsten Konstellationen ausgestellt. Doch welche Bedeutung ist einem Werk an sich eingeschrieben? Welche weiteren oder auch anderen semantischen Bezüge ergeben sich durch das Gegenüber- oder auch einfach nur Nebeneinanderstellen von verschiedenen Werken in einer Ausstellung? Und: Was bleibt von einer Ausstellung als ephemeres Medium in einem Archiv erhalten?

Diese Lehrveranstaltung schreibt über bekannte und auch weniger bekannte Arbeiten von VALIE EXPORT Objektbiographien, indem sie Kunstwerke in verschiedenen Ausstellungskontexten analysiert und deren Spuren im Archiv nachgeht. Kollektive Ausstellungsanalysen untersuchen von der Künstlerin selbst kuratierte Ausstellungen wie „MAGNA.Feminismus: Kunst und Kreativität“ (1975) in der Galerie nächst St. Stephan in Wien oder „Kunst mit Eigen-Sinn. Aktuelle Kunst von Frauen“ (1985, Konzept mit Silvia Eiblmayr) im Museum des 20. Jahrhunderts in Wien bis hin zu zentralen Retrospektiven wie „Mediale Anagramme“ (2003) in der Akademie der Künste, Berlin oder „VALIE EXPORT. Archiv“ (2011) im Kunsthaus Bregenz aus einer historisch-rekonstruktiven Perspektive. Weiters besuchen wir (zu einem späteren Zeitpunkt) das VALIE EXPORT Center Linz sowie die von der Direktorin Sabine Folie kuratierte Schau im LENTOS, um aktuelle archivarische als auch expositorische Auseinandersetzungen mit VALIE EXPORTS Arbeiten und Materialien zu diskutieren.

Konkret sollen mit Hilfe einer eigenen Werk-Ausstellungs-Datenbank die ausgewählten Werke mit Ausstellungen als auch Referenzen wie Katalogen, Ausstellungsplakaten, Einladungskarten, Presseberichten, Korrespondenzen etc. verknüpft werden, um systematische Analysen von Kunstwerken als migrierende und diskursiv wie materiell referenzierte Objekte vornehmen zu können. Ziel der Lehrveranstaltung ist eine intensive Auseinandersetzung mit ausgewählten Arbeiten von VALIE EXPORT, die systematische Auseinandersetzung mit Quellen und die Erarbeitung eines Material-Korpus, der vergleichende und kritische Werk- wie Ausstellungsanalysen ermöglicht.

Assessment and permitted materials

Die Leistungskontrolle erfolgt über Teilleistungen der Teilnehmer*innen bei der Arbeit mit ihrem ausgewählten Fallbeispiel. Konkret sind dies a.) eine mündliche Präsentation (als Video-Upload), b.) dokumentierte Quellenrecherchen (bis auf Weiteres nur online möglich) , c.) Erstellung von Datenbankeiträgen (auf Basis vorhandener Daten), d.) aktive Mitarbeit und kollegiale Unterstützung (über moodle/Email/Chat/Video-/Telefonie etc.) sowie e.) eine schriftliche Hausarbeit im Ausmaß von 15.000-20.000 Zeichen Fließtext. Mit der Anmeldung zu dieser LV stimmen Sie zu, dass die automatisierte Plagiatsprüfungs-Software Turnitin alle von Ihnen in moodle eingereichten schriftlichen Teilleistungen prüft.

Minimum requirements and assessment criteria

Prüfungsimmanente LV im Home und E-Learning Modus: Für einen positiven Abschluss der Lehrveranstaltung müssen alle Teilleistungen erbracht werden. Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann die Lehrveranstaltungsleiterin Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch nach Abgabe der Arbeit einladen, welches positiv zu absolvieren ist. Beurteilung nach schriftlicher Hausarbeit (55 %), mündliche Präsentation sowie Recherche- und Dokumentationsarbeit (30 %) sowie aktive Mitarbeit und kollegiale Unterstützung (15 %).

Examination topics

Keine Prüfung zum Abschluss der LV, siehe Art der der Leistungskontrolle sowie Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab.

Reading list

Wird gemeinsam erarbeitet.

Association in the course directory

Last modified: Mo 07.09.2020 15:20