Universität Wien

080121 SE M110 Representation I: The Use of Pictures in Ethnographic Perspective (2015S)

Zur ethnologischen Arbeit mit Broschüren, Gebrauchsanweisungen und anderen Formen

Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

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Details

max. 25 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Wednesday 04.03. 11:00 - 12:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
  • Wednesday 11.03. 11:00 - 12:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
  • Wednesday 18.03. 11:00 - 12:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
  • Wednesday 25.03. 11:00 - 12:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
  • Wednesday 15.04. 11:00 - 12:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
  • Wednesday 22.04. 11:00 - 12:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
  • Wednesday 29.04. 11:00 - 12:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
  • Wednesday 06.05. 11:00 - 12:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
  • Wednesday 13.05. 11:00 - 12:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
  • Wednesday 20.05. 11:00 - 12:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
  • Wednesday 27.05. 11:00 - 12:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
  • Wednesday 03.06. 11:00 - 12:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
  • Wednesday 10.06. 11:00 - 12:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
  • Wednesday 17.06. 11:00 - 12:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
  • Wednesday 24.06. 11:00 - 12:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse

Information

Aims, contents and method of the course

Neu mag die Beschäftigung mit dem Alltagsmedium Blatt in den Medienwissenschaften sein (vgl. Werner Faulstich); dagegen gehören Forschungen zu Flugblättern, Beichtzetteln, Theaterankündigungen, Visitenkarten, Sammelbildchen - also weitgehend ephemere und massenhaft hergestellte Formen der Kommunikation - zum traditionellen Wissensbestand der Volkskunde und damit der Europäischen Ethnologie. Freilich zeigt ein Blick auf die Forschungspraxis der Medienethnographie, dass diese in den Alltagen so vielfach und vielgestaltig vorhandenen Formen des Mediums Blatt derzeit in der Empirie auch unseres Faches vernachlässigt werden. Ob Materialien, die als Belege fungieren (wie Quittungen, Wahlzettel, Konzertkarten oder auch Formulare), die zur Information (wie Beipackzettel oder Bedienungsanleitungen), zur Werbung (wie Speisekarten oder Handzettel) oder Unterhaltung (wie Spielkarten oder Sammelbildchen) dienen oder auch Bezahl- und Speicherfunktionen (wie Scheckkarten, Einkaufszettel) erfüllen, alle diese Formen begleiten und bestimmen unsere Alltage ebenso selbstverständlich wie etwa digitale Medien. Sie sind so selbstverständlich, dass auch in der Forschung kaum Aufmerksamkeit darauf verwandt wird.

Assessment and permitted materials

Voraussetzung für den Zeugniserwerb ist die regelmäßige aktive Teilnahme, die Vorbereitung einer Sitzung in einer Kleingruppe (mit Teilpräsentationen und Moderation) sowie die gemeinsame Textarbeit zu einer weiteren Sitzung, ebenfalls in der Kleingruppe.

Minimum requirements and assessment criteria

Mit der Lehrveranstaltung wird versucht, die in der Medienethnographie beobachtete Engführung zu durchkreuzen und den Radius des empirischen Forschens gerade auch mittels des Blicks auf klassische volkskundliche Forschungen zu erweitern. Aufgabe des Seminars ist es, die Möglichkeiten des Mediums Blatt entlang historischer ebenso wie zeitgenössischer Beispiele für eine ethnographisch fundierte Alltagsforschung, die Alltagshandeln immer auch als Medienhandeln versteht, auszuleuchten und Forschungsansätze zu entwickeln.

Examination topics

Dazu werden in den jeweiligen Lehrveranstaltungssitzungen Beispiele einerseits im Kontext der jeweiligen kommunikativen Räume und Situationen, andererseits im Vergleich zu anderen analogen und digitalen Medien diskutiert. Kleingruppen wählen für die jeweiligen Sitzungen ein Beispiel aus, recherchieren dazu bereits vorhandene Forschungsansätze wie auch deren Entstehungs- und Nutzungskontexte. Auf Basis dieser Vorbereitung durch die Kleingruppe und moderiert von dieser erarbeitet das Plenum Fragen und Thesen zum jeweiligen Medium und entwirft dazu ein Forschungssetting. Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung wird von einer weiteren Gruppe in einem als Anleitung konzipierten Text zusammengefasst und auf die E-Learning-Plattform Moodle gestellt.

Reading list


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Last modified: Mo 07.09.2020 15:31