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090072 UE Krumbacher (2019W)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 9 - Altertumswissenschaften
Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

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Details

max. 10 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Tuesday 08.10. 12:15 - 13:45 (Hörsaal d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postg. 7/1/3 3.Stock)
Tuesday 15.10. 12:15 - 13:45 (Hörsaal d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postg. 7/1/3 3.Stock)
Tuesday 22.10. 12:15 - 13:45 (Hörsaal d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postg. 7/1/3 3.Stock)
Tuesday 29.10. 12:15 - 13:45 (Hörsaal d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postg. 7/1/3 3.Stock)
Tuesday 05.11. 12:15 - 13:45 (Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postg. 7/1/3 L3-05)
Tuesday 12.11. 12:15 - 13:45 (Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postg. 7/1/3 L3-05)
Tuesday 19.11. 12:15 - 13:45 (Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postg. 7/1/3 L3-05)
Tuesday 26.11. 12:15 - 13:45 (Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postg. 7/1/3 L3-05)
Tuesday 03.12. 12:15 - 13:45 (Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postg. 7/1/3 L3-05)
Tuesday 10.12. 12:15 - 13:45 (Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postg. 7/1/3 L3-05)
Tuesday 17.12. 12:15 - 13:45 (Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postg. 7/1/3 L3-05)
Tuesday 07.01. 12:15 - 13:45 (Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postg. 7/1/3 L3-05)
Tuesday 14.01. 12:15 - 13:45 (Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postg. 7/1/3 L3-05)
Tuesday 21.01. 12:15 - 13:45 (Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postg. 7/1/3 L3-05)
Tuesday 28.01. 12:15 - 13:45 (Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postg. 7/1/3 L3-05)

Information

Aims, contents and method of the course

"Noch mehr als die romanische ist die slavische Philologie Schritt für Schritt auf die Beachtung der byzantinischen Arbeiten hingewiesen. Weder die Litteratur und Kunst der Südslaven und Russen noch ihre politische und kirchliche Geschichte kann ohne das eingehendste Studium ihrer geistigen Vorväter, der Byzantiner, verstanden werden. Der 'Grekoslavjanskij mir' ist das Schlagwort für die historischen und philologischen Bemühungen der Süd- und Ostslaven geworden […] Übrigens muß bemerkt werden, daß nicht bloß die slavische Vergangenheit durch das Studium der Byzantiner aufgehellt wird, sondern umgekehrt auch das Verständnis des byzantinischen Wesens durch die Kenntnis der slavischen Formen manche Förderung erhält."

Mit diesen Worten beschrieb Karl Krumbacher im Vorwort des ersten Heftes der Byzantinischen Zeitschrift (1892) die Notwendigkeit des wissenschaftlichen Zusammenwirkens der slawischen und byzantinischen Studien. Zeit seines Lebens war es für ihn ein großes Anliegen, an seiner Wirkungsstätte München die Beschäftigung mit der slawische Philologie und Geschichte zu fördern. Dies zeigte sich durch die Abhaltung von Russisch-Kursen an der Universität, die Aufnahme von slawistischen Themen in die BZ und v.a. durch seinen Einsatz für die Errichtung eines Münchner Lehrstuhls für Slawistik, was allerdings erst nach seinem Tod verwirklicht werden sollte. Um mit der slawistischen Fachwelt in Austausch zu treten, pflegte Krumbacher brieflichen Kontakt zu Kollegen an anderen europäischen Universitäten, u.a. auch nach Wien, wo die Slawistik schon seit der Mitte des 19. Jahrhunderts eine etablierte Stellung innehatte. Dieser wissenschaftliche Austausch soll in dieser Lehrveranstaltung im Fokus stehen, wobei als Primärquellen die Briefkorrespondenzen zwischen Karl Krumbacher und den um 1900 in Wien tätigen Slawisten wie Vatroslav Jagić, Konstantin Jireček, Matija Murko oder Milan Rešetar dienen werden.

Assessment and permitted materials

Vorbereitung und Mitarbeit: 60%
Präsentation: 40 %

Minimum requirements and assessment criteria

Keine Anforderungen

Examination topics

Mögliche Themen für die Präsentationen werden im Zuge der Lehrveranstaltung erarbeitet.

Reading list

K. Krumbacher, Der Kulturwert des Slawischen und die slawische Philologie in Deutschland, in: ders., Populäre Aufsätze. Leipzig 1909, 337-372 (= Internationale Wochenschrift für Wissenschaft, Kunst und Technik (29. Februar und 7. März 1908)).
H. W. Schaller, Der Byzantinist Karl Krumbacher als Wegbereiter der slavischen Philologie in Bayern, in: ders., Die Geschichte der Slavistik in Bayern (= Selecta Slavica 5). Neuried 1981, 81-132.
P. Schreiner, Karl Krumbacher und die internationale Slavistik an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, in: I. Podtergera (Hrsg.), Schnittpunkt Slavistik. Ost und West im wissenschaftlichen Dialog. Festgabe für Helmut Keipert zum 70. Geburtstag. Teil 1: Slavistik im Dialog einst und jetzt. Göttingen-Bonn 2012, 125-142.

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Last modified: Sa 02.07.2022 00:17