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090098 VO Jewellery in Late Antique and Byzantine Times. A cultural-historical overview (2021W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 9 - Altertumswissenschaften
REMOTE
Mo 13.12. 13:15-14:45 Digital

Registration/Deregistration

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Details

Language: German

Examination dates

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Monday 04.10. 13:15 - 14:45 Digital
Monday 11.10. 13:15 - 14:45 Digital
Monday 18.10. 13:15 - 14:45 Digital
Monday 25.10. 13:15 - 14:45 Digital
Monday 08.11. 13:15 - 14:45 Digital
Monday 15.11. 13:15 - 14:45 Digital
Monday 22.11. 13:15 - 14:45 Digital
Monday 29.11. 13:15 - 14:45 Digital
Monday 06.12. 13:15 - 14:45 Digital
Monday 10.01. 13:15 - 14:45 Digital
Monday 17.01. 13:15 - 14:45 Digital
Monday 24.01. 13:15 - 14:45 Digital

Information

Aims, contents and method of the course

Im Zentrum der LV stehen unterschiedliche Aspekte von Schmuck in spätantiker und byzantinischer Zeit, wobei sowohl kulturhistorische, archäologische als auch technische Faktoren berücksichtigt werden. Als Produkt der materiellen Kultur einer Gesellschaft wird Schmuck in erster Linie mit Reichtum assoziiert und in direktem Zusammenhang mit den künstlerischen und ästhetischen Werten einer Gesellschaft verstanden, beeinflusst von stilistischen Veränderungen während verschiedener Perioden. Seine Funktionen und Verwendung im Laufe der Geschichte werden jedoch nicht nur durch diese Werte bestimmt; im Gegenteil, Schmuck hat ein enormes Potenzial, Informationen zu Herstellungstechniken, Produktionszentren, Handelsbeziehungen und ökonomische Verhältnisse zu liefern, die immer auch in Zusammenhang mit politischen und religiösen Kräften während einer bestimmten Epoche stehen. Die Veränderungen von Formen und Motiven sind daher essentiell für die chronologische Einordnung und in Folge für Fragen zur Verbreitung und Kontakten. Darüber hinaus bildet Schmuck als Produkt von Metallhandwerkern und Feinschmieden sowie deren Fähigkeiten eine wichtige Quellengattung der kulturhistorischen Forschung. Neben den Objekten in realiter - häufig sind metallener Gewand- und Körperschmuck die einzigen archäologisch nachweisbaren Überreste - wird als Informationsquelle Schmuck in bildlichen Darstellungen herangezogen. In diesem Sinne wird die Erforschung von Schmuck aus einer diachronen Sichtweise behandelt, basierend auf formalen, typologischen, stilistischen, ikonographischen und technischen Merkmalen mit dem Ziel, Veränderungen, Modifikationen, Weiterentwicklungen oder Stagnation zu definieren und in weiterer Folge Einblicke in die soziale, wirtschaftliche und technologische Geschichte der Gesellschaft in spätantiker und byzantinischer Zeit zu erlauben.

Assessment and permitted materials

Beurteilung nach Semesterende durch einen schriftlichen Test (in Präsenz)

Minimum requirements and assessment criteria

Kenntnis über den im Semester durchgenommenen Stoff sowie über die wichtigste Literatur
Mindestanforderungen: 51% der zu erreichenden Punktezahl

Examination topics

Inhalt der Lehrveranstaltung: Grundlagen zu Schmuck in spätantiker und byzantinischer Zeit (relevante Literatur, Fundorte, Herstellung, Gattungen und Typen) sowie eigenständige Beurteilung der während des Semesters besprochenen materiellen Zeugnisse (Stil, Ikonographie, zeitliche Einordnung)
Test: schriftliche Fragen in Kombination mit Bildmaterial (sämtliche Folien zur Vorlesung sowie Angaben zur Literatur werden auf moodle hochgeladen)

Reading list

I. Baldini Lippolis, L’oreficeria nell’Impero di Constantinopoli tra IV e VII secolo (Bari 1999).A. Bosselmann-Ruickbie, Byzantinischer Schmuck des 9. bis 13. Jahrhunderts. Untersuchungen zum metallenen dekorativen Körperschmuck der mittelbyzantinischen Zeit anhand datierter Funde (Wiesbaden 2011) v.a. das Kapitel über Vergleiche mit frühbyzantinischem Schmuck und den Katalog der bildlichen Darstellungen.F. Daim - B. Fourlas - K. Horst - V. Tsamakda (eds.), Spätantike und Byzanz. Bestandskatalog Badisches Landesmuseum Karlsruhe. Objekte aus Bein, Elfenbein, Glas, Keramik, Metall und Stein (Mainz 2017).B. Deppert-Lippitz, Goldschmuck der Spätantike, in: Die Schraube zwischen Macht und Pracht. Das Gewinde in der Antike. Ausstellungskatalog Museum Würth und Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg (Simaringen 1995) 113-127.C. Entwistle - N. Adams (eds), ‘Intelligible Beauty’: Recent Research on Byzantine Jewellery (London 2010).M. Schulze-Dörrlamm, Byzantinische Gürtelschnallen und Gürtelbeschläge im Römisch-Germanischen Zentralmuseum, 1 und 2, Kataloge Vor- und Frühgeschichtlicher Altertümer 30,1 und 30, 2 (Mainz 22009).J. Spier, Byzantium and the West: Jewelry in the First Millenium (2012).C. Stiegemann (ed.), Byzanz. Das Licht aus dem Osten. Kult und Alltag im Byzantinischen Reich vom 4. bis 15. Jahrhundert, Katalog der Ausstellung im Erzbischöflichen Diözesanmuseum Paderborn 2001 (Mainz 2001).L. Wamser (ed.), Die Welt von Byzanz - Europas östliches Erbe. Glanz, Krisen und Fortleben einer tausendjährigen Kultur (Munich 2004).

Association in the course directory

Anrechenbar: im Fachbereich Frühchristliche Archäologie + Materielle Kultur:
im BA: M6, M11, M13;
im BA alt: WM früh, APM früh, gr. u. kl. Vertiefung;
im MA: PM3, PM4, PM5;
im MA alt: SM A, SM B;
im EC 597;

Last modified: Sa 18.09.2021 07:48