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100066 VO Lecture course: Medieval and Early German Literature (2017W)

Figuren des Dritten in der mittelalterlichen Literatur

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie

Details

max. 999 participants
Language: German

Examination dates

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Wednesday 04.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
Wednesday 11.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
Wednesday 18.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
Wednesday 25.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
Wednesday 08.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
Wednesday 15.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
Wednesday 22.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
Wednesday 29.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
Wednesday 06.12. 11:30 - 13:00 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
Wednesday 13.12. 11:30 - 13:00 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
Wednesday 10.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
Wednesday 17.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
Wednesday 24.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7

Information

Aims, contents and method of the course

‚Die Figur des Dritten’ war der Titel eines 2010 erschienenen Sammelbandes (hervorgegangen aus einem Konstanzer Forschungsbereich). Verknüpft damit sind nicht-binäre (und damit post-strukturalistische) Theorieansätze aus verschiedenen Disziplinen. In der Literaturwissenschaft wurden diese Ansätze am stärksten für die neuere Literatur und besonders für die Figurenanalyse verwendet (Liebhaber, Nebenbuhler, Trickster, Freund, die fremde Frau, der Sündenbock, um nur einige zu nennen).
Ziel der Vorlesung ist es, diese Ansätze zunächst vorzustellen und dann zu fragen, ob und wie Figuren des Dritten in der mittelalterlichen Literatur zu finden sind. Dabei soll es nicht nur um literarische Charaktere, sondern auch um andere strukturell relevante Fragen gehen, wie z.B. die Raumstruktur mittelalterlicher Texte. In der Vorlesung wird dabei zunächst von eher kanonischen Texten ausgegangen (am Anfang der Vorlesung soll neben der Vorstellung der Theoriebasis vor allem Gottfrieds von Straßburg ‚Tristan’ stehen). Im Laufe der Vorlesung kommen Hartmanns ‚Iwein’, Heinrichs von dem Türlin ‚Crône’ und ausgewählte Beispiel aus der Lyrik hinzu. Weitere Texte werden im Laufe der Vorlesung bekannt gegeben.
Ziel ist der Versuch, eine aktuelle sozial- und literaturwissenschaftliche Theorie auf ihre Leistungsfähigkeit für die Analyse mittelalterlicher Literatur hin zu befragen. ‚Nebenbei’ erhalten Sie einen (notwendigerweise idiosynkratischen) Überblick über wichtige Texte der mittelalterlichen Literatur.

Assessment and permitted materials

Klausur am Ende der Vorlesung, eine Kombination aus stichwortartig zu beantwortenden Fragen und Essay.

Minimum requirements and assessment criteria

Intensive begleitende Lektüre der theoretischen Texte und der Primärtexte (z.T. in Auswahl). Empfohlen wird, Gottfrieds ‚Tristan’ oder einen der anderen behandelten mittelalterlichen Romane in Gänze zu lesen.

Examination topics

Die in der Vorlesung behandelten Gegenstände.

Reading list

Zur Information empfohlen:
Eva Eßlinger u.a. (Hgg.): Die Figur des Dritten. Ein kulturwissenschaftliches Paradigma. Frankfurt: Suhrkamp, 2010

Association in the course directory

(I 1241, I 2140, I 2900)
Teilnahmevoraussetzung im UF Deutsch Diplom
StEOP (I 1114 + StEOP LehrerInnenbildung)
Zur Äquivalenzliste geht es hier: http://spl-germanistik.univie.ac.at/uploads/media/Aequivalenzliste_LA_UF_Deutsch.pdf

Last modified: Mo 07.09.2020 15:31