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100111 PS Proseminar: Modern German Literature (2016W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Continuous assessment of course work

Details

max. 35 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Thursday 06.10. 16:45 - 18:15 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Thursday 13.10. 16:45 - 18:15 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Thursday 20.10. 16:45 - 18:15 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Thursday 27.10. 16:45 - 18:15 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Thursday 03.11. 16:45 - 18:15 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Thursday 10.11. 16:45 - 18:15 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Thursday 17.11. 16:45 - 18:15 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Thursday 24.11. 16:45 - 18:15 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Thursday 01.12. 16:45 - 18:15 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Thursday 15.12. 16:45 - 18:15 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Thursday 12.01. 16:45 - 18:15 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Thursday 19.01. 16:45 - 18:15 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Thursday 26.01. 16:45 - 18:15 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)

Information

Aims, contents and method of the course

Was ist „Queer Reading“? Wie funktioniert es und zu welchem Zweck? Ist es eine besondere Lesart für queere Texte oder eine von queeren Leuten? Und was bedeutet queer überhaupt? „Queer“ können wir verstehen als Selbst/Bezeichnung von Menschen, die normativen gesellschaftlichen Ordnungen von Heterosexualität und einer rigiden Zweigeschlechter-Ordnung entgegentreten, sie überwinden, verwirren und verändern möchten. Zugleich verweist der Begriff „queer“ auf die Vielfalt gelebter und möglicher Lebensentwürfe, ab- und jenseits normierter Wege: sei es in Bezug auf Geschlechtsidentität, auf das sexuelle Begehren oder auch die Art und Weise, wie Beziehungen gelebt oder wie etwa „Familie“ verstanden wird. Queer bezeichnet schließlich ein Denken und politisches Handeln, das auf die unhinterfragten Voraussetzungen gesellschaftlicher Ordnungen und ihre Ausschlussprozesse generell abzielt.
Entlang zentraler Texte der Queer Theory erkunden wir die Dimensionen queeren Lesens im Kontext der Gender Studies und Literaturwissenschaften. Sie müssen noch nichts über „Queer Theory“ wissen, um teilnehmen zu können, aber Sie sollten Interesse an viel Theorie mitbringen.

Arbeitsformen: Lektüre, Diskussion, Kleingruppenarbeiten, Impulsreferate

Assessment and permitted materials

regelmäßige und aktive Teilnahme, kontinuierliche Lektüre und Vorbereitung für jede Unterrichtseinheit, mündlicher Impulsbeitrag, schriftliche Proseminararbeit (15 Seiten)

Minimum requirements and assessment criteria

Examination topics

Reading list

Jagose, Annamarie: Queer Theory. Eine Einführung. Berlin: Querverlag 2001; Anna Babka, Susanne Hochreiter (Hrsg.): Queer Reading in den Philologien. Modelle und Anwendungen. Vienna University Press bei V&R unipress, Wien 2008.
Eve Kosofsky Sedgwick: ausgewählte Passagen aus folgenden Büchern: Between Men: English Literature and Male Homosocial Desire (1985), Epistemology of the Closet (1990), Tendencies (1993), A Dialogue on Love (1999)

Association in the course directory

(I 1231)
Teilnahmevoraussetzung im UF Deutsch Diplom:
StEOP (I 1114 + StEOP LehrerInnenbildung)
I 1111; I 1112; I 1117
Zur Äquivalenzliste geht es hier: http://spl-germanistik.univie.ac.at/uploads/media/Aequivalenzliste_LA_UF_Deutsch.pdf

Last modified: Fr 31.08.2018 08:49