Universität Wien FIND

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100192 SE Masterseminar Neuere deutsche Literatur (2020S)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first serve).

Details

max. 30 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Monday 02.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 1 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 3
Monday 16.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 1 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 3
Monday 23.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 1 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 3
Monday 30.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 1 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 3
Monday 20.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum 1 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 3
Monday 27.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum 1 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 3
Monday 04.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 1 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 3
Monday 11.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 1 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 3
Monday 18.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 1 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 3
Monday 25.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 1 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 3
Monday 08.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum 1 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 3

Information

Aims, contents and method of the course

Alle Formen der mündlichen Interaktion sowie physischen Anwesenheit sind für die Zeit des Home-learning in den virtuellen Raum verlagert.

Wann und zu welchem Zweck spricht man von ‚experimenteller Literatur'? Bertolt Brecht war zu eigenwillig, um das Design wissenschaftlicher Versuchsverfahren lediglich metaphorisch auf künstlerische Praktiken zu übertragen. In seinen mittleren und späteren Texten hat er sich vielmehr sehr präzise mit dem beschäftigt, was neuzeitliche ‚Experimentalkulturen‘ auszeichnet; wie diese auf moderne Schreib-, Inszenierungs- und Medienpraktiken zu beziehen wären; und welche politischen Dimensionen, neben dem bloß innovatorischen Gestus, einem ästhetischen ‚Experimentalsystem‘ (Rheinberger) zukommen könnten.
Um Brechts ‚experimentelle Poetik‘ zu rekonstruieren, wird das Seminar, nach einer allgemeinen Auseinandersetzung mit den Aspekten und der Reichweite eines ‚Versuchs‘ in der Wissenschaft und Literatur, diverse Materialien aus Brechts ‚Werkstatt‘ untersuchen: Dramen und dramentheoretische Schriften, soziologische und medientheoretische Essays, Hörspiele, Erzählungen und editorische Projekte.

Assessment and permitted materials

- wöchentliche Lektüre entsprechend des Seminarplans
- wöchentliche Vorbereitung von 4 Leitfragen für die Diskussion
- Impulsreferat / Teilnahme in einer Expertengruppe mit Diskussionsleitung
- Abgabe Seminararbeit (Umfang 25 Seiten Haupttext, Abgabetermin nach Vorbesprechung)

Während der Zeit der Universitätsschließung sollen – im Modus des E-Learning – die Expertengruppen 24 Stunden vor der eigentlichen Seminarsitzung ihr Papier hochgeladen haben und dann, während der letzten 30 Minuten der regulären Seminarsitzung, für die Diskussion per Videokonferenz parat stehen. Unverzichtbar ist die vorherige Absprache der Papiere mit mir.

Alle weiteren TeilnehmerInnen sollen sich am Seminarablauf explizit dadurch beteiligen, dass sie a) entweder eine kurze, maximal einseitige Respondenz auf die Vorlage der Expertengruppe verfassen und diese spätestens 1 Stunde vor der betreffenden Sitzung hochladen; oder b) ein Diskussionsprotokoll der Videokonferenz verfassen und dieses spätestens einen Tag nach der Sitzung online für alle zugänglich machen. (Am Protokoll Interessierte setzen sich bitte vorab mit mir in Verbindung, damit das Verhältnis zwischen Protokollen und Respondenzen stimmt.)

Diese Regelung gelten vorerst nur bis zu den Osterferien.

Alle weiteren Abläufe und Leistungsformen in Absprache mit mir.

Minimum requirements and assessment criteria

- im Seminar: sachlich pointiertes Impulsreferat; kompetente Diskussionsleitung; aktive Teilnahme an sämtlichen Sitzungen (max. 3 mal unentschuldigtes Fehlen)
- Seminararbeit: originelle Themenwahl und klare Fragestellung; Erschließung des aktuellen Forschungsstands; Orthographie, sprachliche Form, Stil; Berücksichtigung wissenschaftlicher Konventionen; Methodenbewusstsein; theoretischer Hintergrund

aktive Teilnahme, Sitzungsleitung/Expertengruppe, Respondenz und Seminararbeit fallen für die Gesamtbewertung zu gleichen Teilen ins Gewicht

Examination topics

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Reading list

Nach Möglichkeit werden die Texte über Moodle bereitgestellt.

Literaturhinweis: Michael Gamper (Hg.), Experiment und Literatur. Themen, Methoden, Theorien, Göttingen 2010.

Association in the course directory

Last modified: Mo 07.09.2020 15:20