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100201 MA Seminar Linguistics (2009W)

8.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Continuous assessment of course work

Falls Sie Bachelorstudierender sind: melden Sie sich in der Anmeldezeit, jedoch spätestens bis 1.10.2009, per Mail bei Herrn Scharf (markus.scharf@univie.ac.at), wenn Sie diese LV als Bachelorseminar absolvieren wollen.

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).

Details

max. 30 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Wednesday 07.10. 08:30 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Friday 09.10. 08:30 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Saturday 10.10. 08:30 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Friday 04.12. 08:30 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Wednesday 09.12. 08:30 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Friday 11.12. 08:30 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Saturday 12.12. 08:30 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)

Information

Aims, contents and method of the course

Die Konstruktionsgrammatik ist konstruktionsbasiert. Sie gelangt von der Konstruktion zum Kopf (Regens). Die Valenztheorie ist kopfbasiert (projektionistisch). Sie gelangt vom Valenzträger (Kopf, Regens) zur Konstruktion. Das Pendant der Leerstellenbesetzung ist in der
Konstruktionsgrammatik das Einpassen von Verben in Konstruktionen, bei Goldberg Fusionierung. In beiden Theorien kommen Hinzufügungen (Kombinationen) hinzu:
Kombinationen mit Konstruktionen bzw. mit Angaben (Modifikatoren). Unsere Ausgangshypothese: Beides ist der Fall. Verben enthalten Informationen über mögliche Konstruktionen, Konstruktionen enthalten Informationen über mögliche Verben. Eine Ergänzung der einen durch die andere Theorie ergibt ein Erklärungspotential, das keine für sich genommen hat.
Nach einer Einführung in die Grundlagen beider Theorien beschäftigt sich das Seminar mit syntaktischen Phänomenen, an denen das Potential einer Integration demonstriert werden kann.
Wir werden uns mit grundlegenden Konstruktionstypen beschäftigen, insbesondere verbalen: Nominativ-(Dativ)-Akkusativ-Konstruktion, Nominativ-(Akkusativ)-Direktivum, Nominativ-(Akkusativ)-Objektsprädikativ.
Im ersten Teil des Seminars (Oktober) werden wir uns mit Grundlagen (allgemeine Grammatik, Valenztheorie Konstruktionsgrammatik) befassen. Im 2. Teil (Dezember) werden wir uns auf der Grundlage von Kurzreferaten einzelnen Konstruktionstypen unter den Gesichtspunkten von VT & KG zuwenden.

Assessment and permitted materials

Anforderungen für eine benotete Teilnahme:
Anforderungen für eine benotete Teilnahme:
Kurzreferate (20 Minuten), die das Exposee der Hausarbeit darstellen bzw. entsprechende kurze schriftliche Ausarbeitungen.
Hausarbeiten. (ca. 20 Seiten)

Minimum requirements and assessment criteria

Examination topics

Reading list

Zur Orientierung:
Goldberg, Adele E. (1995): A Construction Grammar Approach to Argument
Structure, Chicago and London: The University of Chicago Press; Welke, Klaus (1988): Einführung in die Valenz- und Kasustheorie, Leipzig: Bibliographisches Institut (Tübingen: Francke); Welke, Klaus (2007): Einführung in die Satzanalyse, Berlin, New York: de Gruyter; Fischer,
Kerstin/Stefanowitsch, Anatol (2006): Konstruktionsgrammatik. Von der Anwendung zur Theorie, hrsg. von K. Fischer und A. Stefanowitsch, Tübingen: Stauffenburg; Fischer, Kerstin/Stefanowitsch,
Anatol (2008): Konstruktionsgrammatik II. Von der Konstruktion zur Grammatik, hrsg. von K. Fischer und A. Stefanowitsch, Tübingen: Stauffenburg; Welke, Klaus (2009): ¿Valenztheorie und Konstruktionsgrammatik¿, Zeitschrift für germanistische Linguistik 37, 81-125

Association in the course directory

(I 2360, I 2900)

Last modified: Mo 07.09.2020 15:32