135042 PS Literary Cross-Currents (PS): Jorge Luis Borges and World Literature (2019S)
Continuous assessment of course work
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- Registration is open from Fr 01.02.2019 00:01 to Th 21.02.2019 23:59
- Deregistration possible until Su 31.03.2019 23:59
Details
max. 35 participants
Language: German
Lecturers
Classes (iCal) - next class is marked with N
- Monday 11.03. 16:45 - 18:15 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
- Monday 18.03. 16:45 - 18:15 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
- Monday 25.03. 16:45 - 18:15 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
- Monday 01.04. 16:45 - 18:15 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
- Monday 08.04. 16:45 - 18:15 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
- Monday 29.04. 16:45 - 18:15 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
- Monday 06.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
- Monday 13.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
- Monday 20.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
- Monday 27.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
- Monday 03.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
- Monday 17.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
- Monday 24.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 7 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 7
Information
Aims, contents and method of the course
Mit dem Erscheinen des Erzählbandes Ficciones (Fiktionen) löste Jorge Luis Borges 1944 in Lateinamerika eine literarische Revolution aus. Die Wirkung der Erzählungen wird von dem 1949 erschienen Band „El Aleph“ noch verstärkt. Es ist wahrscheinlich nicht übertrieben zu sagen: ohne Borges kein Juan Rulfo, kein Julio Cortázar, Vargas Llosa, Carpentier, Fuentes, García Márquez und auch nicht die Post-Boom-Generation mit Vertretern wie Jorge Volpi und dem großen Meister Roberto Bolaño. Aber auch außerhalb Lateinamerikas gilt Jorge Luis Borges als einer der einflussreichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, der sich seinerseits natürlich auch intensiv mit der Weltliteratur, ohne an weltanschauliche oder politische Grenzen zu denken, beschäftigt hat. Seine Gedanken zur skandinavischen, englischen, argentinischen und deutschen Literatur, zu den nordischen Sagen und Märchen aus 1001 Nacht, sowie seine Bemerkungen zu Kafka und Cervantes haben sich teilweise schon von ihrem Autor gelöst und sind Allgemeingut geworden. Nicht nur die Literatur sondern das Denken allgemein hat Borges in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geprägt. Kaum ein Schriftsteller oder Philosoph konnte sich seinem Einfluss entziehen, kaum eine literarische oder philosophische Theorie wurde entwickelt, ohne dass sie der Argentinier nicht bereits vorgedacht oder vorformuliert hätte. Michel Foucaults „Die Ordnung der Dinge“ (1966) hat beispielsweise seinen Ursprung und seine Motivation in Borges’ Essay „Die analytische Sprache von John Wilkins“. Im deutschsprachigen Raum ist Borges etwas weniger präsent als in Frankreich, Italien oder der angelsächsischen Welt, Gerhard Köpfs Novelle „Borges gibt es nicht“ (1991) zeigt jedoch schon im Titel die produktive Rezeption von Borges’ Texten, so wie allgemein immer wieder darauf hingewiesen wird, dass Jorge Luis Borges ein Schriftsteller für Schriftsteller sei, was so hoffentlich nicht ganz stimmt.
Assessment and permitted materials
Minimum requirements and assessment criteria
Examination topics
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BA M 4
Last modified: Th 04.07.2024 00:13