Universität Wien FIND

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160013 SE Traditional and non-European music as inspiration for classical compositions (2016W)

Contributors of prospect and influences on occidental art music

Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

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Details

max. 20 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

BITTE BEACHTEN SIE:
11. Oktober entfällt die Lehrveranstaltung

Tuesday 04.10. 14:15 - 15:45 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Tuesday 18.10. 14:15 - 15:45 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Tuesday 25.10. 14:15 - 15:45 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Tuesday 08.11. 14:15 - 15:45 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Tuesday 15.11. 14:15 - 15:45 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Tuesday 22.11. 14:15 - 15:45 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Tuesday 29.11. 14:15 - 15:45 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Tuesday 06.12. 14:15 - 15:45 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Tuesday 13.12. 14:15 - 15:45 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Tuesday 10.01. 14:15 - 15:45 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Tuesday 17.01. 14:15 - 15:45 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Tuesday 24.01. 14:15 - 15:45 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Tuesday 31.01. 14:15 - 15:45 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31

Information

Aims, contents and method of the course

Traditionelle Musikformen waren (und sind weiterhin) in mannigfaltiger Weise Inspiration, Einfluss und Perspektivenspender für die westliche klassische Musik. Einerseits haben sich Komponisten von traditioneller Musik ihrer Heimat inspirieren lassen. Andererseits wurde die abendländische Kunstmusik durch außereuropäische Anregungen bereichert, etwa indem Musik „dadurch ihr Profil erhielt, daß die schöpferische Phantasie sich an musikalischen Zuständen und Konstellationen beflügelt hat, wie es sie in unseren Breiten nicht gibt.“ (Friedrich Cerha)

Wir wollen herausfinden, wie die jeweilige Beeinflussung zustande kam, worin die Inspiration bestand und inwiefern sich das in den Werken manifestiert, ob etwa Melodien, Rhythmen, Klangfarben, oder tonsystemliche Aspekte übernommen wurden, oder ob es sich eher um konzeptuelle oder indirekte Anregungen handelt. Freilich können auch Irrtümer und Missverständnisse die Kreativität beflügeln.

Diese Lehrveranstaltung richtet sich sowohl an Studierende mit historischem als auch an solche mit ethnologischem Interesse. Möglich ist auch eine Teamarbeit, wo sich Teilnehmer mit musikethnologischem und historischem Schwerpunkt zusammenfinden können um gemeinsam Referate zu erarbeiten, um durch die Doppelperspektive eine tiefere Erschließung der Themen zu ermöglichen.

einige Themenvorschläge:
- Georg Capellens (1906) Vision einer Erneuerung der europäischen Musik durch exotische Anregungen.
- Türkenmode in der Wiener Klassik,
- traditionelles Liedgut als Ausgangsmaterial „nationaler Schulen“ in der Romantik,
- Skandinavische Komponisten und der „Nordische Ton“,
- Exotismus in Oper und Operette
- die Wirkung von Gammelan Musik auf Claude Debussy
- Spanische Elemente bei Maurice Ravel
- Gustav Mahlers „Lied von der Erde“
- Olivier Messiaen: Außereuropäische Inspirationen für Modalität, Rhythmik, und Klangvorstellung.
- osteuropäische Volksmelodien in Strawinskys Le Sacre du Printemps.
- Komponisten als Volksmusikforscher (Bartok, Kodály,...),
- Das Brasilianische in der Musik von Heitor Villa-Lobos
- nationale Folklore in der Musik des „Sozialistischen Realismus“
- Flamenco Rhythmen und irische Volksweisen bei Frank Martin
- Henry Cowell : The whole world of music
- Lou Harrison: transkulturelle Musik?
- Isang Yun: zwischen Avantgarde und Tradition
- das „Weltmusik“-Konzept des Karheinz Stockhausen
- Nicht-westliche Einflüsse in der Musik Steve Reichs: Timelinefomeln, Pygmäenpolyphonie, hebräischen Kantillationen, balinesischer Gamelan.
- Die Hofmusik von Buganda und die Musik der Pygmäen als Anregung für György Ligeti
- Materialien und Techniken der arabischen und papuanischen Musik in den Streichquartetten von Friedrich Cerha
.... Abbé Voglers „Polymelos“, Félicien David, Giacomo Puccini, Modest Mussorgsky, Nikolay Rimsky-Korsakov, Leoš Janáček, Ferruccio Busoni , George Enescu, Karol Szymanowski, Manolis Kalomiris, Henryk Mikołaj Górecki, Alan Hovhaness, Colin McPhee, Tan Dun, Tōru Takemitsu, Kevin Volans, Mauricio Kagel, Hans Zender ...

Assessment and permitted materials

prüfungsimmanente Veranstaltung:
- regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit,
- Referat
- schriftliche Semnararbeit

Minimum requirements and assessment criteria

Examination topics

-

Reading list


Association in the course directory

BA (2016): BAC
BA (2011): B08, B10, B11
MA: M01, M02, M03, M04, M05, M08

Last modified: Mo 07.09.2020 15:35