160016 SE Soundscapes at the Court of Emperor Maximilian I (2025S)
Continuous assessment of course work
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Registration/Deregistration
Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).
- Registration is open from Tu 11.02.2025 09:00 to Th 20.02.2025 14:00
- Registration is open from Fr 21.02.2025 09:00 to Tu 25.02.2025 14:00
- Deregistration possible until Sa 15.03.2025 14:00
Details
max. 20 participants
Language: German
Lecturers
Classes (iCal) - next class is marked with N
- Thursday 27.02. 18:00 - 20:00 Digital
- Wednesday 05.03. 18:30 - 20:00 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
- Wednesday 19.03. 16:45 - 20:00 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
- Wednesday 02.04. 16:45 - 20:00 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
- Saturday 05.04. 10:00 - 13:00 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
- Wednesday 07.05. 16:45 - 20:00 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
- Wednesday 28.05. 16:45 - 20:00 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
- Wednesday 18.06. 16:45 - 20:00 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Information
Aims, contents and method of the course
Assessment and permitted materials
Häusliche Lektüre und Vorbereitung, aktive Teilnahme im Seminar, Referat und Seminararbeit.
Minimum requirements and assessment criteria
Die Abgabe einer Seminararbeit ist für eine positive Beurteilung unabdingbar.
Examination topics
Reading list
Literatur wird in der LV bekannt gegeben. Zum Einlesen eignet sich:
Helen Coffey. „Musical Life at the Innsbruck Court of Maximilian I.“, in: Musikleben des Spätmittelalters in der Region Österreich, https://musical-life.net/node/3697
Martin Kirnbauer. "Instrumentalkünstler am Hof Maximilians I.", in: Musikleben des Spätmittelalters in der Region Österreich, https://musical-life.net/essays/instrumentalkuenstler-am-hof-maximilians-i
Nicole Schwindt. „Einführung: Maximilian, homo musico-politicus“, in: Dies. (Hg.). Maximilian I. (1459–1519) und Musik Reale Präsenz vs. virtuelle Kommunikation, [Trossingen] 2021, S. 7–22.
Grantley McDonald. „The court chapel of Maximilian I“, in: Musikleben des Spätmittelalters in der Region Österreich, https://musical-life.net/node/3720 (2019).
Helen Coffey. „Musical Life at the Innsbruck Court of Maximilian I.“, in: Musikleben des Spätmittelalters in der Region Österreich, https://musical-life.net/node/3697
Martin Kirnbauer. "Instrumentalkünstler am Hof Maximilians I.", in: Musikleben des Spätmittelalters in der Region Österreich, https://musical-life.net/essays/instrumentalkuenstler-am-hof-maximilians-i
Nicole Schwindt. „Einführung: Maximilian, homo musico-politicus“, in: Dies. (Hg.). Maximilian I. (1459–1519) und Musik Reale Präsenz vs. virtuelle Kommunikation, [Trossingen] 2021, S. 7–22.
Grantley McDonald. „The court chapel of Maximilian I“, in: Musikleben des Spätmittelalters in der Region Österreich, https://musical-life.net/node/3720 (2019).
Association in the course directory
BA: BAC
MA: E.HIA, H.HIA, S.HIA
MA: E.HIA, H.HIA, S.HIA
Last modified: Fr 04.04.2025 15:26
Er inszenierte sich gerne als Förderer von Musik. Holzschnitte in seiner Autobiographie Der Weisskunig und im über 100 Meter langen Triumphzug mit mehreren Musikwägen geben davon ein beredtes Zeugnis. Fragt man aber danach, welchem Klangspektrum damalige Zeitgenossen im Umkreis seines Hofes in der Tat begegneten, ist die Antwort gar nicht so leicht: Am ehesten kennt man heute noch die mehrstimmigen Werke seines Hofkomponisten Heinrich Isaac, darunter das berühmte Lied „Innsbruck ich muss Dich lassen“, sowie Motetten und Ordinariums- und Proprienvertonungen. Diese Kompositionen wurden von den professionellen Sängern der Hofkapelle, begleitet von einzelnen Instrumenten, zu wichtigen staatstragenden Ereignissen wie auch in der Kammer vorgetragen.
Im Seminar werden wir zudem danach fragen, welche weiteren Musikpraktiken bei bestimmten Situationen am Hof gängig waren: etwa bei den prächtigen höfischen Festen und Turnieren, beim Tanz, bei Herrschereinzügen in den verschiedenen Städten des Reichs. Welche Funktion hatten die Trompeten im Krieg? Wie inszenierte man musikalisch neu gekürte Heilige – wie etwa den Heiligen Leopold? Wie sah die eher private Musikpraxis in der Kammer aus? Welche Rollen spielten die Frauen am Hof beim Musizieren, allen voran Maximilians zwei Ehefrauen Maria von Burgund (1457–1482) und Bianca Maria Sforza von Mailand (1472–1510)? Wer waren die unterschiedlichen Musiker an Maximilians Hof und woher kamen sie? Wie sah ihr Alltag aus? Diesen und ähnlichen Fragen werden wir anhand von Sekundärliteratur, musikalischen und archivalischen Quellen nachgehen und auf diese Weise einen vertieften Eindruck von der Klangwelt am Hof des „letzten Ritters“ gewinnen, an dem Musik ein mächtiges Kommunikationsmittel war.