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160041 UE Exercises in Ethnomusicological Transcription (2016S)

Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

Details

max. 80 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Participation on the 1st appointment is mandatory for all participants.
Persons absent without excuse will be disenrolled from the course. These vacant places will be assigned to present persons who are on the waiting list.

Friday 04.03. 12:30 - 14:30 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 18.03. 12:30 - 14:30 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 08.04. 12:30 - 14:30 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 15.04. 12:30 - 14:30 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 22.04. 12:30 - 14:30 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 29.04. 12:30 - 14:30 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 13.05. 12:30 - 14:30 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 20.05. 12:30 - 14:30 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 03.06. 11:30 - 14:45 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02

Information

Aims, contents and method of the course

Inhalte

Die schriftliche Fixierung musikalischer Abläufe in verschiedenen Arten von Notationen ist ein wichtiges Handwerkszeug für Forschende der Musikwissenschaft. Die zahlreichen oral überlieferten Musiktraditionen der Welt sehen es nicht vor zu Papier gebracht zu werden, und doch möchte man in der Wissenschaft diese eingehender analysieren und betrachten. Nach den ersten Forderungen früher Musikologen, aufgenommene Musik aus den Phonogrammarchiven besser zu 'erhalten', steht dies heute nicht im Vordergrund, sondern die Möglichkeit die Musik durch Transkription besser zu verstehen. Um zu erklären warum etwas so klingt wie wir es beschreiben, und um mit den Ausführenden der Musik darüber zu sprechen, können wir Analysen zu Rate ziehen.

Die Vorstellung jede Musik der Welt vollkommen getreu ihrer Performanz zu fixieren ist natürlich so nicht möglich. Dennoch haben sich dafür einige Methoden und Konventionen im Laufe der Zeit entwickelt. Abgesehen von der den Meisten bekannten Notation der westlichen Kunstmusik, existieren viele darauf aufbauende System und auch solche die vollkommen andere Ansätze beschreiben um Musik der ganzen Welt zu beschreiben. In dieser Lehrveranstaltung werden einige der Möglichkeiten zur Notation musikalischer Ereignisse vorgestellt und praktisch angewendet. Dabei liegt der Fokus auf musikalischen Systemen, die sich außerhalb der für uns gewohnten Bereiche der klassischen Kunstmusik bewegen. Anhand unterschiedlicher Beispiele wie afrikanischer Balafon-Musik, südost-asiatischem Gamelan, Bewegungsnotation (Laban) oder dem alpenländischen Jodeln wird somit ein möglichst großes Spektrum der Vielfältigkeit in der Transkription abgedeckt.

Methodik

Da es sich um eine Übung handelt und transkribieren zu erlernen dies auch erfordert wird es wöchentliche Hausübungen geben. Nach einem ersten, in das Thema einführenden Termin (Geschichte, Entwicklung, Ziele, ...) wird durch einen verpflichtenden Einstufungstest das Niveau der Gruppe eingeschätzt. In Folge werden ca. 8 Hausübungen zu erledigen sein, die in den LV-Einheiten von den Studierenden präsentiert werden müssen. Jede Hausübung behandelt ein spezielles Thema oder einen regionalen Schwerpunkt. Die dazu nötigen Information werden in der vorhergehenden Einheit besprochen, müssen dann jedoch mit den zur Verfügung gestellten Materialien selbst erarbeitet werden. Gruppenarbeit ist hierbei ausdrücklich erlaubt, muss aber angegeben werden. Abschließend soll das Gelernte auf einen kurzen Abschnitt von Musik nach Wahl angewendet werden (Abschlusstranskription). Hierfür werden im Bedarfsfall auch Beispiele vorgegeben.

Ziele

Durch die große Auswahl verschiedener Musik aus aller Welt, sollen die Studierenden ihren “musikalischen Horizont erweitern”, um so für die unterschiedlichen Auffassungen musikalischer Aspekte wie Skalen, Rhythmik, Formen, Performanz, etc. sensibilisiert zu werden. Grundlegende Notationssysteme für diese verschiedenen Aspekte werden dabei erlernt: Rhythmusnotationen wie TUBS, konvexe Polygone, Impaktnotation; Tanznotation; genrespezifische Systeme wie Gamelannotation nach Linda Bandara oder die Notation indischer Talas. Durch Übungsbeispiele werden Studierende an diese Methoden herangeführt und auch aufgefordert sich Gedanken zu Möglichkeiten der Transkription zu machen. Durch den Einsatz elektronischer Hilfsmittel (Transkriptionssoftware, Audioanalysesoftware, MIR) wird zudem der momentane Stand der Technik vermittelt.

Assessment and permitted materials

Die Bewertung der LV erfolgt innerhalb von drei Teilen:
- Übungsleistung
- Präsentationsleistung
- individuelle Abschlusstranskription

ÜBUNG:
Über 8 Übungseinheiten verteilt wird es ca. 50 Beispiele zur Bearbeitung geben die insgesamt 75 Punkte ergeben. Vor jeder Übungseinheit muss von den Studierenden im Moodle-Kurs gekreuzt werden welche Beispiele bearbeitet wurden, und diese hochgeladen werden.

PRÄSENTATION:
Zu den gekreuzten Beispielen werden Studierende währende der Übungseinheiten ausgewählt, die die Aufgabenstellung und deren individuelle Lösung kurz präsentieren sollen. Dies und die Richtigkeit der gelösten Beispiele wird dabei mit 0-100 % bewertet. Alle Studierenden brauchen min. eine Präsentationsleistung. Dies kann dadurch garantiert werden, dass eines der Übungsblätter von der LV-Leitung kontrolliert wird und dessen Bewertung als Präsentationsleistung zählt.

INDIVIDUELLE ABSCHLUSSTRANSKRIPTION:
Zum Ende der LV wird von allen Studierenden eine eigene, umfangreichere Transkription verlangt. Dabei kann aus einem vorgegebenen Pool an Beispielen gewählt werden. Eigene Vorschläge können nach vorheriger Absprache mit der LV-Leitung vereinbart werden.

Minimum requirements and assessment criteria

Um die LV positiv zu absolvieren, müssen alle drei Teile (Übung, Präsentation, Abschlusstranskription) positiv beurteilt werden. Dazu muss in allen Teilen zumindest 50% der Bewertung erreicht werden.

Die Bewertung erfolgt dann nach folgendem Schema:
Note 1: sehr gut >= 87 %
Note 2: gut >= 75 %
Note 3: befriedigend >= 63 %
Note 4: genügend >= 50 %
Note 5: nicht genügend < 50 %

Examination topics

n/a

Reading list

Ziegenrücker, Wieland: ABC Musik - Allgemeine Musiklehre, Breitkopf & Härtel, 2007 (5. Auflage)

Association in the course directory

B02.2, B04, B11

Last modified: Mo 07.09.2020 15:35