Universität Wien FIND

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160045 UE Introduction to Musical Palaeography (2021W)

Continuous assessment of course work
ON-SITE

Summary

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).
Registration information is available for each group.

Groups

Group 1

max. 40 participants
Language: German
LMS: Moodle

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Diese Lehrveranstaltung wird von einem Tutorium begleitet.
Montag, 13:15-14:45 (1. Termin: 11.10.)
Ort: Seminarraum 1 Musikwissenschaft
Tutorin: Denise Csida

Wednesday 06.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 27.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 03.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 10.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 17.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 24.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 01.12. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 15.12. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 12.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 19.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 26.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09

Aims, contents and method of the course

Inhalt der Übung ist der Erwerb eines Überblicks zu Aufzeichnungsformen von Musik im europäischen Raum vom frühen Mittelalter bis um 1600. Dabei werden die sich über Jahrhunderte immer wieder verändernden Schriftkonventionen Hauptgegenstand der Übung sein, doch reichen die Inhalte auch darüber hinaus: von einem Kennenlernen typischer Formen und Gattungen, Gedanken zu schriftlicher und mündlicher Überlieferung, bis hin zu Fragen der Komposition (Kirchentonarten, Kontrapunkt) und der Aufführung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der „weißen Mensuralnotation“, der damit aufgezeichneten Vokalmusik des 15. und 16. Jahrhunderts und deren Quellen.
Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung solider Grundkenntnisse zu ausgewählten Erscheinungsformen der musikalischen Schrift, die man sich mit Engagement in den praktischen Übungen aneignen kann, sowie ein besseres Verständnis für das Verhältnis von Musik und Musiknotation bis 1600.

Sollten es im Laufe des Semesters die Umstände erfordern, wird die Lehrveranstaltung in digitaler Form weitergeführt.

Minimum requirements and assessment criteria

Aktive Beteiligung an der Lehrveranstaltung, Teilnahme an Tests und der abschließenden Prüfung

Reading list

Zum Einstieg:
Th. F. Kelly, Capturing Music. The Story of Notation, New York etc. 2015.
A. Lindmayr-Brandl, „Mensuralnotation“, in: Schrift und Klang in der Renaissance, hrsg. von ders., Laaber 2014, S. 12–41.
Art. „Notation“ in: MGG2, Sachteil Bd. 7 (1997).

Lehrbücher (das erstgenannte wird zur privaten Anschaffung empfohlen):
M. H. Schmid, Notationskunde. Schrift und Komposition 900–1900, Kassel etc. 2012 (Bärenreiter Studienbücher Musik 18).
K. Paulsmeier, Notationskunde 15. und 16. Jahrhundert, Basel 2017.
W. Apel, Die Notation der polyphonen Musik, Leipzig 1962, zahlreiche Neuauflagen.

Erweiternd:
M. Haas, Musikalisches Denken im Mittelalter. Eine Einführung, Bern u. a. 2005, S. 345–400.
H. Möller, “Die Schriftlichkeit der Musik und ihre Folgen“ und „Die modernen Musiker des 14. Jahrhunderts“, in: Europäische Musikgeschichte Bd. 1, hrsg. von S. Ehrmann-Herfort, L. Finscher und G. Schubert, Kassel u.a. 2002, S. 109–203.
M. Bent, "Editing Early Music: The Dilemma of Translation", in: Early Music 22 (1994), S. 373–392
Weitere Literatur wird in der Übung genannt.

Group 2

max. 40 participants
Language: German
LMS: Moodle

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Sollten es die Umstände im Laufe des Semesters erforderlich machen, wird die Lehrveranstaltung in digitaler Form weitergeführt.

Diese Lehrveranstaltung wird von einem Tutorium begleitet.
Dienstag, 15:00-16:30 (1. Termin: 12.10.)
Ort: Seminarraum 1 Musikwissenschaft
Tutorin: Denise Csida

Friday 08.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 15.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 29.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 05.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 12.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 19.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 26.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 03.12. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 10.12. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 17.12. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 07.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 14.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 21.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Friday 28.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09

Aims, contents and method of the course

Inhalt der Übung ist der Erwerb eines Überblicks zu Aufzeichnungsformen von Musik im europäischen Raum vom frühen Mittelalter bis um 1600. Dabei werden die sich über Jahrhunderte immer wieder verändernden Schriftkonventionen Hauptgegenstand der Übung sein, doch reichen die Inhalte auch darüber hinaus: von einem Kennenlernen typischer Formen und Gattungen, Gedanken zu schriftlicher und mündlicher Überlieferung, bis hin zu Fragen der Komposition (Kirchentonarten, Kontrapunkt) und der Aufführung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der „weißen Mensuralnotation“, der damit aufgezeichneten Vokalmusik des 15. und 16. Jahrhunderts und deren Quellen.
Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung solider Grundkenntnisse zu ausgewählten Erscheinungsformen der musikalischen Schrift, die man sich mit Engagement in den praktischen Übungen aneignen kann, sowie ein besseres Verständnis für das Verhältnis von Musik und Musiknotation bis 1600.

Minimum requirements and assessment criteria

Aktive Beteiligung an der Lehrveranstaltung, Teilnahme an Tests (je max. 20 Punkte) und der abschließenden Prüfung (max. 40 Punkte)

Notenschlüssel:
80–70 Punkte = 1
69,5–60 Punkte = 2
59,5–50 Punkte = 3
49,5–40 Punkte = 4
39,5–0 Punkte = 5

Reading list

Zum Einstieg:
Th. F. Kelly, Capturing Music. The Story of Notation, New York etc. 2015.
A. Lindmayr-Brandl, „Mensuralnotation“, in: Schrift und Klang in der Musik der Renaissance (Handbuch der Musik der Renaissance 3), hrsg. von ders., Laaber 2014, S. 12–41.
Art. „Notation“ in: MGG2, Sachteil Bd. 7 (1997).

Lehrbücher (das erstgenannte wird zur privaten Anschaffung empfohlen; auch online über u:search verfügbar):
M. H. Schmid, Notationskunde. Schrift und Komposition 900–1900, Kassel etc. 2012 (Bärenreiter Studienbücher Musik 18).
K. Paulsmeier, Notationskunde 15. und 16. Jahrhundert, Basel 2017.
W. Apel, Die Notation der polyphonen Musik, Leipzig 1962, zahlreiche Neuauflagen.

Erweiternd:
M. Haas, Musikalisches Denken im Mittelalter. Eine Einführung, Bern u. a. 2005, S. 345–400.
H. Möller, “Die Schriftlichkeit der Musik und ihre Folgen“ und „Die modernen Musiker des 14. Jahrhunderts“, in: Europäische Musikgeschichte Bd. 1, hrsg. von S. Ehrmann-Herfort, L. Finscher und G. Schubert, Kassel u.a. 2002, S. 109–203.
M. Bent, "Editing Early Music: The Dilemma of Translation", in: Early Music 22 (1994), S. 373–392
Weitere Literatur wird in der Übung genannt.

Information

Assessment and permitted materials

regelmäßige und aktive Teilnahme, Übungen (gemeinsam und individuell zu lösen), kurze Tests während des Semesters, abschließende Prüfung in der letzten Unterrichtseinheit

Examination topics

Neumen, Notationen von Notre-Dame-Musik, Trecento und Ars Nova, Tabulaturen. Schwerpunkt: Weiße Mensuralnotation.

Association in the course directory

BA: HIS

Last modified: Fr 08.10.2021 14:28