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160065 UE Introduction to historically informed performance practice (opera of the 17th and 18th century) (2017S)

Continuous assessment of course work

Details

max. 40 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Wednesday 01.03. 10:45 - 12:15 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 08.03. 10:45 - 12:15 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 15.03. 10:45 - 12:15 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 22.03. 10:45 - 12:15 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 29.03. 10:45 - 12:15 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 05.04. 10:45 - 12:15 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 26.04. 10:45 - 12:15 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 03.05. 10:45 - 12:15 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 10.05. 10:45 - 12:15 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 17.05. 10:45 - 12:15 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 24.05. 10:45 - 12:15 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 31.05. 10:45 - 12:15 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 07.06. 10:45 - 12:15 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 14.06. 10:45 - 12:15 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 21.06. 10:45 - 12:15 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Wednesday 28.06. 10:45 - 12:15 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09

Information

Aims, contents and method of the course

Obwohl die englische Academy for Ancient Music sich bereits im 18. Jahrhundert mit der Aufführung ‚alter‘ Musik befasst hatte, hat sich die systematische Anwendung historischer Traktate und Instrumente auf historisch informierte Aufführungen (Historically Informed Performance, oder HIP) erst im späten 20. Jahrhundert durchgesetzt. Heute ist zwar nicht mehr die Rede von "authentischen" Aufführungen, deren philosophisch fragwürdiges Ziel darin bestände, Musik der Vergangenheit so wie sie vermutlich geklungen hat wiederzugeben, doch bleibt bei Musikern und Publikum das Interesse für HIP unberührt. Wie kann man sich der historischen Praxis vergangener Jahrhunderte nähern? Im Zentrum der Lehrveranstaltung steht der Umgang mit Quellen und Methoden für die historische Aufführungspraxis dramatischer Vokalmusik des 17. und 18. Jahrhunderts mit einem Fokus auf Oper und Oratorium. Die TeilnehmerInnen werden mit verschiedenen aufführungspraktischen Problemen konfrontiert: vokale und instrumentale Besetzung, Generalbass, Ornamentik, Artikulation und Dynamik, ferner Integration und Interpretation mehrerer Aspekte, welche Partituren vor 1800 selten aufweisen. Die regelmäßige Analyse und Vergleich von HIPs wird der Ausgangspunkt zur Debatte um ‚Kompromisslösungen‘ zwischen historischen Kenntnissen, künstlerischer Freiheit und Publikumsgeschmack darstellen.

Assessment and permitted materials

Regelmäßige und aktive Teilnahme, ein schriftlicher Test im Laufe der Lehrveranstaltung und ein kurzes Gespräch am Ende des Semesters.

Minimum requirements and assessment criteria

Arbeit mit Partituren, Stimmen, Traktaten usw., Analyse von Tonaufnahmen, ausgewählte Sekundärliteratur zu Methoden und Grenzen der HIPs

Examination topics

Reading list

Colin Lawson and Robin Stowell, The Historical Performance of Music: an Introduction, Cambridge 1999
Howard M. Brown, Performance Practice. [2]. Music after 1600, Basingstoke, 1990
John Spitzer and Neal Zaslaw, The Birth of the Orchestra: History of an Institution, 1650-1815, Oxford [et al.], 2004
Nicholas Kenyon (ed.), Authenticity and Early Music: a Symposium, Oxford, 1988
Robert Donington, Baroque music: style and performance; a handbook, London, 1982

Association in the course directory

HIS-V2, INT, FRE; B10, B15; M01, M03, M04, M05, M07, M12

Last modified: Fr 25.10.2019 00:16