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170214 UE Exercise Course "Body Practices and Gender Presentations" (2021W)

Categories of the "other" in contemporary dance and performance

Continuous assessment of course work
ON-SITE

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).

Details

max. 35 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Es wird vorbehaltlich der pandemischen Situation zwei Exkursionen geben:

1.) Podiumsdiskussion am 29.10. für alle (Uhrzeit tbc) Tanzquartier Wien

PLUS

2.) mind. 1 Vorstellungsbesuch zur Auswahl:

Florentina Holzinger (23.10.) Tanzquartier Wien und/oder
Cherish Menzo (29.10.) Tanzquartier Wien und/oder
Isabel Lewis (30.10) (Belvedere 21)

Monday 18.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Monday 25.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Monday 08.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Monday 15.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Monday 22.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Monday 29.11. 09:45 - 11:15 Digital
Monday 06.12. 09:45 - 11:15 Digital
Monday 13.12. 09:45 - 11:15 Digital
Monday 20.12. 09:45 - 11:15 Digital
Monday 10.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Monday 17.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Monday 24.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde

Information

Aims, contents and method of the course

Inhalt:
Seit Audre Lords Aufsatz „Age, Race, Class, and Sex: Women Redefining Difference“ (1980) musste die Liste von Kategorien, anhand derer das vermeintlich „Andere“ konstruiert und diskriminiert wird, noch um einiges erweitert werden. Zu Alter, Rasse, Klasse, Gender und sexueller Orientierung kommen unter anderem noch Religion, Nationalität, Ability/Gesundheit und normative Körperbilder. Unter Bezugnahme auf theoretische Texte zu postcolonial studies, kritischer Weißseinsforschung, Intersektionalitätstheorie und border thinking von Gloria Anzaldúa, Nikita Dhawan, Kien Nghi Ha, Grada Kilomba, Audre Lorde, Maria do Mar Castro Varela und Hito Steyerl werden wir uns Gedanken zu diesen Kategorien machen. Beim Besuch einer Diskussionveranstaltung zur Positionalität von Tänzer*innen / Performer*innen „of colour“ von der Moderne bis zur Gegenwart (mit u.a. Sandra Chatterjee, Franz Anton Cramer, Nicole Haitzinger und Amanda Piña) sehen wir, wie diese Theorien in der (künstlerisch) forschenden Praxis angewandt werden (unter Vorbehalt. Diese Veranstaltung findet in Paris statt, wird aber je nach Situation auch über Zoom zugänglich sein). Alternativ besuchen wir eine andere Podiumsdiskussion. In einem weiteren Schritt werden wir uns einige zeitgenössische Tanz-/Performanceproduktionen (u.a. von: Cherish Menzo, Radouan Mriziga, Andrew Tay, Stephen Thompson, Eisa Jocson, Isabel Lewis, Lau Lukarilla, Florentina Holzinger, Linda Samaraweerová, Amanda Piña, Sorour Darabi) ansehen (teilweise auf Video, teilweise live – mindestens eine Performance werden wir in einer Exkursion in der Gruppe besuchen) und zu den Theorien in Bezug setzen. Wie wird Identität in diesen Produktionen verhandelt? Um den eigenen analytischen Blick zu schärfen, skizzieren wir zu jeder Performance einen weiteren Aspekt, unter dem man diese untersuchen könnte.

Ziele:
Die Studierenden können die Begriffe postcolonial studies, kritische Weißseinsforschung, Intersektionalitätstheorie und border thinking im Diskurs verorten und mit aktuellen Tanz-/Performance-Produktionen in Beziehung setzen.

Methoden
Gemeinsame und asynchrone Lektüre und Diskussion von Basistexten (zu intersektionaler Theorie, sowie Methoden der Tanzanalyse). Nach der individuellen Lektüre werden die vorgeschlagenen, vertiefenden Texte im Plenum präsentiert (je nach Teilnehmer*innenanzahl einzeln oder in der Gruppe), diskutiert und zueinander in Beziehung gesetzt. Jede*r setzt sich also mit einem Text intensiv auseinander, hat aber einen Überblick über die Argumentation aller Texte. Bei der Exkursion zu einer themenverwandten Diskussionsveranstaltung mit Wissenschafter*innen und Künstler*innen aus dem Feld kann das erarbeitete Wissen noch einmal erweitert, reflektiert und diskutiert werden. (je nach aktuellen Regelungen findet diese evtl. online statt.). Anhand von Videos und Live-Performances (bzw. -streams) werden einzelne Arbeiten zu den erarbeiteten Theorien in Beziehung gesetzt und in Form von PowerPoint- oder Videopräsentationen (einzeln oder in der Gruppe) dem Plenum zugänglich gemacht. Abschließend soll in einem kurzen Exposé noch einmal über den Rahmen der Lehrveranstaltung hinaus gedacht und eine weitere Fragestellung skizziert werden, unter der die analysierte Performance untersucht werden könnte.

Assessment and permitted materials

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung:

- Anwesenheit und aktive Teilnahme an den asynchronen und interaktiven Textlektüren, sowie an den Diskussionen und Stichwortsammlungen per Etherpad (20%)

- Mündliche Zusammenfassung eines der Texte (bzw. eines Kapitels) der Literaturliste in der Lehrveranstaltung und Abgabe einer Lesekarte zu diesem Text am gleichen Termin. (25 %)

- Tanz-/ Performanceanalyse unter Bezugnahme auf die erarbeitete Literatur als PowerPoint Präsentation (evtl. in der Gruppe) und Abgabe eines Handouts (35 %)

- kurzes schriftliches Exposé (max. 2000 Zeichen) zu einem weiteren theoretischen Ansatz unter dem die gleiche Performance untersucht werden könnte (20 %). (Abgabe in der letzten LV-Einheit)

Minimum requirements and assessment criteria

Jede der Teilleistungen muss positiv bewertet werden, um die Lehrveranstaltung positiv abschließen zu können.

Es besteht Anwesenheitspflicht.
Es darf höchstens 1 LV unentschuldigt versäumt werden. Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fernbleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung. Studierende von der Warteliste können nachrücken.

Examination topics

Reading list

Literatur wird über Moodle zur Verfügung gestellt.

Association in the course directory

Last modified: Tu 23.11.2021 12:08