Universität Wien FIND

Return to Vienna for the summer semester of 2022. We are planning to hold courses mainly on site to enable the personal exchange between you, your teachers and fellow students. We have labelled digital and mixed courses in u:find accordingly.

Due to COVID-19, there might be changes at short notice (e.g. individual classes in a digital format). Obtain information about the current status on u:find and check your e-mails regularly.

Please read the information on https://studieren.univie.ac.at/en/info.

170505 UE Media dynamics of outbidding (2017S)

Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).

Details

max. 30 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Die Seminarvorstellung erfolgt im Rahmen des ersten Sitzungstermins am 4.3.

Saturday 04.03. 09:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Sunday 05.03. 09:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Saturday 01.04. 09:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Sunday 02.04. 09:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde

Information

Aims, contents and method of the course

Formen und Dynamiken der Überbietung prägen seit jeher die unterschiedlichsten Bereiche des kulturellen und sozialen Lebens (Kunst, Ökonomie, Sport, Militär), von der Antike bis zur Spätmoderne. Vor allem die Praktiken der populären Medienkultur im 20. und 21. Jahrhundert sind wesentlich durch die Logik der Überbietung bestimmt. Dabei ist die Bewertung dieser Logik zumeist negativer Natur: Gerade mit Blick auf die sogenannte Kulturindustrie dominiert die Wahrnehmung, dass Überbietung lediglich eine pseudoinnovative Form ästhetischer und ökonomischer Entwicklung darstellt, die Fortschritt nur als quantitative Steigerung ausweist, ohne wirklichen qualitativen Mehrwert. Nicht zuletzt mit Blick auf solche spezifischen Wahrnehmungsregime verfolgt das Seminar u.a. zwei Ziele: Zum einen sollen Formen und Verfahren der Überbietung und deren konkrete Wahrnehmungen in unterschiedlichen Bereichen des kulturellen und sozialen Lebens historisch und genealogisch rekonstruiert werden. Zum anderen werden historische Erscheinungsformen der Überbietungen vor allem als mediale Dynamik untersucht: mit Blick auf ihre sozialen, kulturellen und ästhetischen Effekte, aber auch hinsichtlich der umfassenden medialen Voraussetzungen, die an der Hervorbringung dieser kulturellen und medialen Logik mitwirken. In methodischer Hinsicht werden wir vor allem auf Verfahren der historischen Diskursanalyse zurückgreifen.

Assessment and permitted materials

Referate, Hausarbeit, Gruppenarbeit

Minimum requirements and assessment criteria

Eine wichtige Voraussetzung des Seminars ist die Bereitschaft zur intensiven Textlektüre. Die mündlichen und schriftlichen Arbeiten werden insbesondere danach beurteilt, ob sie einen substantiellen medienhistorischen und medientheoretischen Fokus erkennen lassen.

Examination topics

Prüfungsstoff sind die Inhalte des Seminars sowie weiterführende Literatur, die im Rahmen der Referate selbst recherchiert wird.

Reading list

Eine Literaturliste wird kurz vor dem ersten Sitzungstermin auf der Moodle-Plattform zur Verfügung gestellt.

Association in the course directory

Last modified: Sa 02.04.2022 00:21