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170740 UE Discursive strategies and visual politics of hegemonic masculinities (2018S)

Continuous assessment of course work

Anmeldung: Die selbstständige Anmeldung über u:space innerhalb der Anmeldephase zu Semesterbeginn ist für die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung verpflichtend. Eine nachträgliche Anmeldung ist nicht möglich. Die Anmeldezeiten entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter https://spl-tfm.univie.ac.at/studium/

Anwesenheitspflicht in der ersten Einheit: Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung. Studierende von der Warteliste können nachrücken.

Plagiate: Prüfungsleistungen und Prüfungszugänge, die durch das Verwenden unerlaubter Hilfsmittel oder durch absichtsvolles Plagiieren erlangt werden, werden laut Satzung der Universität Wien (§13, §74) nicht beurteilt, sondern im Sammelzeugnis untilgbar mit (X) bewertet. Dies ist auch nach bereits erfolgter Benotung rückwirkend möglich, wenn sich der Tatbestand des Plagiats erst im Nachhinein erweisen sollte. Als Plagiat gilt die absichtsvolle und undeklarierte Übernahme von fremdem geistigen Eigentum ohne Angabe der Quelle; der Begriff des Plagiats umfasst dabei wörtliche Zitate ebenso wie übersetzte Übernahmen und Paraphrasen.

Weitere Infos zum Studium finden Sie unter https://spl-tfm.univie.ac.at/

Details

max. 30 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Friday 23.03. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Saturday 14.04. 14:00 - 20:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Saturday 12.05. 14:00 - 20:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Sunday 13.05. 14:00 - 20:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Saturday 09.06. 14:00 - 20:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Sunday 10.06. 14:00 - 20:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde

Information

Aims, contents and method of the course

Inhalte
Frei nach der Gendertheoretikerin Raewyn Connell sind hegemoniale Männlichkeiten jene Konfigurationen geschlechtsbezogener Praktiken, die zum jeweiligen historischen Zeitpunkt akzeptierte Antworten auf Legitimitätsprobleme patriarchaler Vorherrschaft verkörpern. Kulturwissenschaftlichen Analysen dieser Antworten geht es dabei nicht allein um kulturelle Deutungsmuster und deren inhaltliche Bestimmung, sondern immer auch um die Frage, wie mediatisierte Geschlechterinszenierungen formuliert, erzählt und dargestellt (kurz: repräsentiert) werden. Der Fokus der Lehrveranstaltung liegt dementsprechend auf der Herausarbeitung jener diskursstrategischen und bildpolitischen Verfahren (Authentizität, Artifizialität, Ironie, Nostalgie, Verletzlichkeit, Selbstreflexivität, Viktimisierung, Naturalisierung, Universalisierung, Partikularisierung...), durch die hegemoniale Männlichkeiten als variable Modi der privilegierten Positionierung in heteronormativen Geschlechterverhältnissen medial ausverhandelt werden. Anhand der Auseinandersetzung mit einzelnen medienkulturwissenschaftlichen Detail-Analysen werden unterschiedliche mediale Konstellationen auf ihren Anteil an historisch konkreten Ausverhandlungsprozessen von hegemonialen Männlichkeiten hin befragt. Im Rahmen der Lehrveranstaltung wird somit eine medien- wie gendertheoretisch informierte Werkzeugkiste für eine fundierte Auseinandersetzung mit historischen wie aktuellen Diskursstrategien und Bildpolitiken vermittelt, die an Prozessen der Transformation, der De- und Restabilisierung, der Verschiebung und der Aktualisierung hegemonialer Männlichkeiten und patriarchaler Vorherrschaft mitwirken.

Ziele
Ziel der Lehrveranstaltung ist die Vermittlung eines grundlegenden Verständnisses von mediatisierter Geschlechtlichkeit mit Fokus auf hegemonialen Männlichkeiten. Es werden Grundkenntnisse der Männlichkeitenforschung, sowie deren Verortung in der Geschlechterforschung und ihr Bezug zu feministischen Problemstellungen vermittelt. Der Kollektiv-Singular Männlichkeit soll durch seine Pluralisierung analytisch hin zu einem Konzept von Geschlecht als interdependenter Kategorie überschritten werden. Im Durchgang verschiedener Legitimationskrisen hegemonialer Männlichkeiten werden der Zusammenhang von Persistenz und Wandel sowie die jeweils zum Tragen kommenden medialen Strategien herausgearbeitet. Im Zentrum steht die Anleitung zur selbständigen analytischen Auseinandersetzung mit medienkulturwissenschaftlichen Phänomenen.

Methoden
Die Lehrveranstaltung besteht neben einer Einführungseinheit aus einem einleitenden theoretischen und vier thematischen Blöcken. In strukturierten, textbasierten Gruppendiskussionen werden dabei zunächst grundlegende Fragestellungen und Problematiken des Wissensfeldes kritischer Männlichkeitenforschung gemeinsam erarbeitet. Die daran anschließende intensive Auseinandersetzung mit kulturwissenschaftlichen Analysen von Diskursstrategien und Bildpolitiken hegemonialer Männlichkeiten findet sowohl im Einzelstudium als auch in Kleingruppen statt und wird durch die Durchführung eigener Analysen an selbstgewählten Beispielen ergänzt.

Assessment and permitted materials

Anforderungen sind regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit (in den Kleingruppen- und Plenumsdiskussionen), Text-Lektüre und das damit zusammenhängende Verfassen von Lesekarten, eine Gruppenarbeit (Präsentation eines Textes und eines in der Gruppe erarbeiteten Beispiels) und das Verfassen einer Abschlussarbeit. Die Note setzt sich zusammen aus vier Teilleistungen: Lesekarten (20%), Gruppenarbeit (30%), Abschlussarbeit (30%) und aktive Mitarbeit (20%).

Die Bewertungsgrundlagen werden in der ersten Sitzung erläutert.

Minimum requirements and assessment criteria

Verpflichtende Anwesenheit in der ersten Einheit.
Beurteilungsmaßstab siehe "Art der Leistungskontrolle"

Examination topics

prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Reading list

Die genaue Literatur wird im Rahmen der ersten Einheit bekannt gegeben.

Association in the course directory

Last modified: Fr 31.08.2018 08:42