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180008 VU M-03 Reasoning in Philosophy (2018S)

7.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Continuous assessment of course work

Summary

1 Belleri , Moodle
2 Posselt , Moodle
3 Schörkhuber , Moodle

Registration/Deregistration

Registration information is available for each group.

Groups

Group 1

Die letzte Lehrveranstaltung (LV) in der Version BA Philosophie 2011 wurde hierzu im Sommersemester 2017 abgehalten.
Sollten Sie noch immer die Prüfung für die BA-Philosophie-Version 2011 absolvieren - und sich nicht unter den neuen Studienplan (Version 2017) unterstellen lassen wollen (https://ssc-phil.univie.ac.at/studienorganisation/unterstellungen/bachelor-philosophie-von-2011-auf-2017/), so können Sie noch bis Sommersemester 2020 diese Äquivalenz-LV aus dem neuen Studienplan für die Version 2011 auf Basis der je aktuellen, äquivalenten LV ablegen. Eigene LVen für die Version 2011 können nicht mehr angeboten werden.
Als Prüfungsleistung erhalten Sie jene ECTS, die Ihrem Studienplan gemäß erforderlich sind. D.h. Ihre tatsächlichen ECTS weichen ggf. von jenen hier im Vorlesungsverzeichnis (VVZ) eingetragenen ECTS-Punkte ab, da sich die angebotenen LVen am neuen Curriculum (Version WS 2017) orientieren.
Bei der Anmeldung zur LV achten Sie bitte unbedingt darauf, dass Ihre Anmeldung über die für Sie gültige Version erfolgt (!).
Eine erfolgreiche Anmeldung kann ausschließlich gelingen, wenn Sie die LV mit den für Sie entsprechenden ECTS auswählen. In der Regel stehen mehrere Studienplanpunkte zur Auswahl. Die Auswahl der Studienplanpunkte kann vom System her nicht auf Ihre tatsächliche Curriculumsversion begrenzt werden. D.h. Sie müssen bei der Anmeldung darauf achten, sich ausschließlich 1. für LVen Ihres Curriculums und 2. der im U:Find angegebenen Codierung/Zuordnungen (bei jeder LV untenstehend angegeben) anzumelden. Andernfalls können Sie die Leistung ggf. nicht für Ihr Studium verwenden. Eine nachträgliche Änderung kann vom SSC nicht abgesichert werden.
Eventuelle Mehr-ECTS aufgrund des neuen Curriculums können in Ihrem Studium nicht weiter verwendet werden.

max. 45 participants
Language: English
LMS: Moodle

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

ACHTUNG!! Diese Lehrveranstaltung gilt auch für Studien vor dem WS 2017/18. Es wird damit lediglich der Studienplanpunkt für BA M 3.3 (WS 2011) erfüllt.
Die mehr in ECTS (2 ECTS) können im Studium nicht weiter verwendet werden.

Monday 19.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Monday 09.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Monday 16.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Monday 23.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Monday 30.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Monday 07.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Monday 14.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Monday 28.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Monday 04.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Monday 11.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Monday 18.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Monday 25.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Thursday 05.07. 09:45 - 13:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien

Aims, contents and method of the course

The following questions will be addressed: (i) What is an argument, what what are the different typologies of arguments? (ii) How do we tell a bad argument from a good one? (iii) What are the main fallacies in ordinary and philosophical reasoning? (iv) What are the main conceptual and argumentative tools of philosophical reflection?

The student should: (i) learn the distinctions between different typologies of inferences or arguments. (ii) learn what fallacies are and the variety of fallacies that can be encountered in philosophical and non-philosophical texts. (iii) acquire the skills to spot argumentantive schemes. (iv) acquire the skills to spot argumentantive flaws. (v) become capable independently to formulate examples of specific argumentative schemes.

Reading list

The course will be based on the following material:

Govier, T. A Practical Study of Argument, 7th Edition (Belmont: Wadsworth, 2012)
The book contains exercises which the student can use to train at home.

Bowell, T. and Kemp, G. Critical Thinking: A Concise Guide. New York: Routledge, 2002. The book contains exercises which the student can use to train at home.

Tindale, C.W., Fallacies and Argument Appraisal. Cambridge: Cambridge University Press, 2007. The book contains exercises which the student can use to train at home.

Group 2

Die letzte Lehrveranstaltung (LV) in der Version BA Philosophie 2011 wurde hierzu im Sommersemester 2017 abgehalten.
Sollten Sie noch immer die Prüfung für die BA-Philosophie-Version 2011 absolvieren - und sich nicht unter den neuen Studienplan (Version 2017) unterstellen lassen wollen (https://ssc-phil.univie.ac.at/studienorganisation/unterstellungen/bachelor-philosophie-von-2011-auf-2017/), so können Sie noch bis Sommersemester 2020 diese Äquivalenz-LV aus dem neuen Studienplan für die Version 2011 auf Basis der je aktuellen, äquivalenten LV ablegen. Eigene LVen für die Version 2011 können nicht mehr angeboten werden.
Als Prüfungsleistung erhalten Sie jene ECTS, die Ihrem Studienplan gemäß erforderlich sind. D.h. Ihre tatsächlichen ECTS weichen ggf. von jenen hier im Vorlesungsverzeichnis (VVZ) eingetragenen ECTS-Punkte ab, da sich die angebotenen LVen am neuen Curriculum (Version WS 2017) orientieren.
Bei der Anmeldung zur LV achten Sie bitte unbedingt darauf, dass Ihre Anmeldung über die für Sie gültige Version erfolgt (!).
Eine erfolgreiche Anmeldung kann ausschließlich gelingen, wenn Sie die LV mit den für Sie entsprechenden ECTS auswählen. In der Regel stehen mehrere Studienplanpunkte zur Auswahl. Die Auswahl der Studienplanpunkte kann vom System her nicht auf Ihre tatsächliche Curriculumsversion begrenzt werden. D.h. Sie müssen bei der Anmeldung darauf achten, sich ausschließlich 1. für LVen Ihres Curriculums und 2. der im U:Find angegebenen Codierung/Zuordnungen (bei jeder LV untenstehend angegeben) anzumelden. Andernfalls können Sie die Leistung ggf. nicht für Ihr Studium verwenden. Eine nachträgliche Änderung kann vom SSC nicht abgesichert werden.
Eventuelle Mehr-ECTS aufgrund des neuen Curriculums können in Ihrem Studium nicht weiter verwendet werden.

max. 45 participants
Language: German
LMS: Moodle

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

ACHTUNG!! Diese Lehrveranstaltung gilt auch für Studien vor dem WS 2017/18. Es wird damit lediglich der Studienplanpunkt für BA M 3.3 (WS 2011) erfüllt.
Die mehr in ECTS (2 ECTS) können im Studium nicht weiter verwendet werden.
Tutorium zur LV: Miriam Metze Do 18:30–20:00, HS 3E

Tuesday 06.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 13.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 20.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 10.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 17.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 24.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 08.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 15.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 29.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 05.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 12.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 19.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 26.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock

Aims, contents and method of the course

Die Argumentationstheorie ist eine relativ junge Disziplin der Philosophie. Sie beschäftigt sich, allgemein gesagt, mit der Frage, welche Argumentationsformen geeignet sind, einen Standpunkt auf korrekte und überzeugende Weise zu begründen, ohne dabei in Widersprüche oder Argumentationsfehler zu geraten. Ihre historischen Wurzeln hat die Argumentationstheorie in der Rhetorik, die von Aristoteles erstmals wissenschaftlich begründet und mit der Logik (Dialektik) auf eine Stufe gestellt wird. Während jedoch die Logik auf universal gültige und streng formalisierbare Schlussformen abzielt, gilt die Rhetorik als eine Kunst, eine Entscheidung oder einen Konsens in all jenen Fragen herbeizuführen, die nicht mit zwingender Beweisführung entschieden werden können.
Was ist aber überhaupt ein gutes, ein plausibles, stichhaltiges oder überzeugendes Argument? Welche Gründe können angeführt werden, um Argumente zu stützen oder zu schwächen? Wie identifiziert man Fehlschlüsse und Scheinargumente in Texten und Diskussionen? Wie macht man die typischen Muster und unausgesprochen Voraussetzungen von Argumentationen explizit? Was sind die Besonderheiten und die Grundmuster philosophischen Argumentierens? Und wer oder was bestimmt überhaupt, welche Argumente innerhalb spezifischer diskursiver und disziplinärer Felder Anspruch auf Geltung erheben dürfen und welche nicht?
Diese Fragen sollen in der Lehrveranstaltung anhand zahlreicher Beispiele expliziert und die eigenen Fähigkeiten zur Analyse und Anwendung philosophischen Argumentierens praktisch eingeübt werden.

Methode: Einführung in die Thematik durch den LV-Leiter, Übungen, gem. Analyse von Argumenten am Beispiel philosophischer Primärtexte, Diskussion.

Integraler Bestandteile des Lektüreseminars bildet ein Tutorium. Neben der Vertiefung des Lehrstoffes, der Textlektüre und der gemeinsamen Diskussion soll das Tutorium den Studierenden Raum geben, eigene kritische Positionen zu entwickeln und diese in Form kurzer mündlicher Präsentation nd schriftlicher Papers auszuformulieren. Darüber hinaus bietet das Tutorium unterstützende Betreuung der Studierenden bei Fragen zur Texterstellung, zum wissenschaftlichen Arbeit, zur Literaturrecherche, Verwendung von Sekundärliteratur usw.

Assessment and permitted materials

1. regelmäßige und aktive Teilnahme
2. eigenständige Vorbereitung der Primärtexte anhand eines Lektüreleitfadens
3. Präsentation
4. rhetorisch-argumentative Textanalysen
5. Zwischentest & Abschlussklausur

Reading list

Die philosophischen Primärtexte werden als Reader (erhältlich im Facultas-NIG-Shop erhältlich) zur Verfügung gestellt.

Zur Einführung empfohlen:
Tetens, Holm: Philosophisches Argumentieren. München: Beck 2004.

Group 3

Die letzte Lehrveranstaltung (LV) in der Version BA Philosophie 2011 wurde hierzu im Sommersemester 2017 abgehalten.
Sollten Sie noch immer die Prüfung für die BA-Philosophie-Version 2011 absolvieren - und sich nicht unter den neuen Studienplan (Version 2017) unterstellen lassen wollen (https://ssc-phil.univie.ac.at/studienorganisation/unterstellungen/bachelor-philosophie-von-2011-auf-2017/), so können Sie noch bis Sommersemester 2020 diese Äquivalenz-LV aus dem neuen Studienplan für die Version 2011 auf Basis der je aktuellen, äquivalenten LV ablegen. Eigene LVen für die Version 2011 können nicht mehr angeboten werden.
Als Prüfungsleistung erhalten Sie jene ECTS, die Ihrem Studienplan gemäß erforderlich sind. D.h. Ihre tatsächlichen ECTS weichen ggf. von jenen hier im Vorlesungsverzeichnis (VVZ) eingetragenen ECTS-Punkte ab, da sich die angebotenen LVen am neuen Curriculum (Version WS 2017) orientieren.
Bei der Anmeldung zur LV achten Sie bitte unbedingt darauf, dass Ihre Anmeldung über die für Sie gültige Version erfolgt (!).
Eine erfolgreiche Anmeldung kann ausschließlich gelingen, wenn Sie die LV mit den für Sie entsprechenden ECTS auswählen. In der Regel stehen mehrere Studienplanpunkte zur Auswahl. Die Auswahl der Studienplanpunkte kann vom System her nicht auf Ihre tatsächliche Curriculumsversion begrenzt werden. D.h. Sie müssen bei der Anmeldung darauf achten, sich ausschließlich 1. für LVen Ihres Curriculums und 2. der im U:Find angegebenen Codierung/Zuordnungen (bei jeder LV untenstehend angegeben) anzumelden. Andernfalls können Sie die Leistung ggf. nicht für Ihr Studium verwenden. Eine nachträgliche Änderung kann vom SSC nicht abgesichert werden.
Eventuelle Mehr-ECTS aufgrund des neuen Curriculums können in Ihrem Studium nicht weiter verwendet werden.

max. 45 participants
Language: German
LMS: Moodle

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

ACHTUNG: Diese Lehrveranstaltung gilt auch für Studien vor dem WS 2017/18. Es wird damit der Studienplanpunkt für BA M 3.3 (WS 2011) erfüllt. Die zusätzlichen 2 ECTS Punkte können im Rahmen des alten Studiums jedoch nicht weiterverwendet werden.

Thursday 08.03. 18:30 - 20:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 15.03. 18:30 - 20:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 22.03. 18:30 - 20:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 12.04. 18:30 - 20:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 19.04. 18:30 - 20:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 26.04. 18:30 - 20:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 03.05. 18:30 - 20:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 17.05. 18:30 - 20:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 24.05. 18:30 - 20:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 07.06. 18:30 - 20:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 14.06. 18:30 - 20:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 21.06. 18:30 - 20:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 28.06. 18:30 - 20:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien

Aims, contents and method of the course

Seit der Antike treten die Rhetorik und die Philosophie als Antagonisten auf, derer einer des anderen bedarf, um sich jeweils selbst ins Recht zu setzen. So nennt etwa Platon (428–348) die Sophisten bloße Redekünstler, die ihre zahlenden Zuhörer mit den Mitteln der Sprache derart zu verzaubern mögen, dass sie beliebige Meinungen für die allein gültige Wahrheit halten. Zugleich aber ist auch das von ihm selbst gezeichnete Bild der Philosophierenden – die aus Liebe zur Wahrheit der dunklen Höhle der Meinungen entsteigen, um in die Helle der Ideen zu schauen – ein Musterbeispiel der rhetorischen Redekunst. Die Wahrheit, so scheint es, kommt ohne die Überzeugungsmittel der Rhetorik nicht aus, gegen die sie sich aber gleichwohl wendet, da diese nicht ihren eigenen Zwecken dient.

Wo es eine Aussage als wahr oder falsch (relevant oder irrelevant) auszuweisen gilt, beruft man sich auf Argumente. Wenn wir daher in einem philosophischen Text rhetorische Züge von rechtfertigenden Gründen unterscheiden wollen, haben wir uns zuerst darauf zu besinnen, welche Formen der gedanklichen Abfolge wir als Argumente gelten lassen. Im Anschluss an die Eingangsbetrachtungen zum Verhältnis von Rhetorik und Philosophie (mit Fokus auf Aristoteles’ "Rhetorik" und "Topik"), werden wir uns daher mit den wichtigsten Begriffen und Analysemodellen der Argumentationstheorie vertraut machen. Neben den formalen Aspekten zu Aufbau, Funktion und Fehlbarkeit von Argumenten wird es insbesondere um die vielfältigen (auch dialektischen und literarischen) Formen gehen, derer man sich in der Philosophie bis heute bedient, um Thesen zu begründen oder Denkweisen zu plausibilisieren. Die Texte, die den vermittelten Inhalten zugrundeliegen, werden auf der Lernplattform Moodle zur Verfügung gestellt und zur begleitenden Lektüre empfohlen.

Mit dem Ziel, zu den während der Lehrveranstaltung umkreisten Problemfeldern in ein selbstverantwortetes Verhältnis zu treten, sind Sie angehalten, wöchentlich einen kurzen Text (mit einem Umfang von etwa 3.000 Zeichen) zu verfassen. Diese Texte sollen Ihr philosophisches Selbstverständnis reflektieren („Wieso studiere ich Philosophie?“, „Wodurch zeichnet sich die Philosophie vor anderen Tätigkeiten des Denkens aus?“, „Welche Bedeutung kommt der Logik hierbei zu?“, „Wie steht die Philosophie zur Rhetorik, wie zur Literatur?“ etc.), da nur auf diesem Weg eine aufrichtige Auseinandersetzung mit den vielzähligen Darstellungs- und Argumentationsmodellen erfolgen kann. Sie können in diesen Beiträgen (unter Einhaltung der Standards des wissenschaftlichen Arbeitens) zwar auf andere Bücher und Philosophen rekurrieren, beurteilt aber werden sie v. a. hinsichtlich ihrer Eigenständigkeit, sowohl was die inhaltliche Ausrichtung als auch die aufgebotenen Formen (des Argumentierens, der Darstellung, des Stils) betrifft. Am Ende gilt es die einzelnen Beiträge in eine möglichst kohärente Abschlussarbeit zusammenzufügen, in welcher sich Ihr philosophisches Selbstverständnis ebenso wie Ihre Ansichten zu den behandelten argumentationstheoretischen Topoi und Problemen aussprechen sollen.

Assessment and permitted materials

• Anwesenheit (max. 2 Fehleinheiten), aktive Mitarbeit und regelmäßige Diskussionsbeiträge.
• Wöchentliche Reflexionen: Eigenständige (argumentative) Klärung vorgegebener Fragen.
• Verpflichtende Lektüre: Platons "Sophistes" (bis zur 4. Sitzung am 12. April zu lesen).
• Abschlussarbeit: Bündelung der einzelnen Hausarbeiten in eine stimmige Form.

Reading list

Platon (1958): Phaidros, Parmenides, Theaitetos, Sophistes. Sämtliche Werke, Bd. 4. Nach der Übersetzung von Friedrich Schleiermacher mit der Staphanus-Numerierung herausgegeben von Walter F. Otto, Ernesto Grassi und Gert Plamböck. Hamburg: Rowohlt.

Information

Minimum requirements and assessment criteria

Examination topics


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Last modified: Mo 07.09.2020 15:36