180034 KU Hegel: Phenomenology of Spirit (2018S)
Continuous assessment of course work
Labels
Die letzte Lehrveranstaltung (LV) in der Version BA Philosophie 2011 wurde hierzu im Sommersemester 2017 abgehalten.
Sollten Sie noch immer die LV für die BA-Philosophie-Version 2011 absolvieren - und sich nicht unter den neuen Studienplan (Version 2017) unterstellen lassen wollen (https://ssc-phil.univie.ac.at/studienorganisation/unterstellungen/bachelor-philosophie-von-2011-auf-2017/), so können Sie noch bis Sommersemester 2020 diese Äquivalenz-LV aus dem neuen Studienplan für die Version 2011 auf Basis der je aktuellen, äquivalenten LV ablegen. Eigene LVen für die Version 2011 können nicht mehr angeboten werden.
Bei der Anmeldung zur LV achten Sie bitte unbedingt darauf, dass Ihre Anmeldung über die für Sie gültige Version erfolgt (!).
In der Regel stehen mehrere Studienplanpunkte bei der Anmeldung zur Auswahl. Die Auswahl der Studienplanpunkte kann vom System her nicht auf Ihre tatsächliche Curriculumsversion begrenzt werden. D.h. Sie müssen bei der Anmeldung darauf achten, sich ausschließlich 1. für LVen Ihres Curriculums und 2. der im U:Find angegebenen Codierung/Zuordnungen (bei jeder LV untenstehend angegeben) anzumelden. Andernfalls können Sie die Leistung ggf. nicht für Ihr Studium verwenden. Eine nachträgliche Änderung kann vom SSC nicht abgesichert werden.
Sollten Sie noch immer die LV für die BA-Philosophie-Version 2011 absolvieren - und sich nicht unter den neuen Studienplan (Version 2017) unterstellen lassen wollen (https://ssc-phil.univie.ac.at/studienorganisation/unterstellungen/bachelor-philosophie-von-2011-auf-2017/), so können Sie noch bis Sommersemester 2020 diese Äquivalenz-LV aus dem neuen Studienplan für die Version 2011 auf Basis der je aktuellen, äquivalenten LV ablegen. Eigene LVen für die Version 2011 können nicht mehr angeboten werden.
Bei der Anmeldung zur LV achten Sie bitte unbedingt darauf, dass Ihre Anmeldung über die für Sie gültige Version erfolgt (!).
In der Regel stehen mehrere Studienplanpunkte bei der Anmeldung zur Auswahl. Die Auswahl der Studienplanpunkte kann vom System her nicht auf Ihre tatsächliche Curriculumsversion begrenzt werden. D.h. Sie müssen bei der Anmeldung darauf achten, sich ausschließlich 1. für LVen Ihres Curriculums und 2. der im U:Find angegebenen Codierung/Zuordnungen (bei jeder LV untenstehend angegeben) anzumelden. Andernfalls können Sie die Leistung ggf. nicht für Ihr Studium verwenden. Eine nachträgliche Änderung kann vom SSC nicht abgesichert werden.
Registration/Deregistration
Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).
- Registration is open from Fr 09.02.2018 12:00 to Fr 23.02.2018 12:00
- Deregistration possible until Sa 31.03.2018 12:00
Details
max. 25 participants
Language: German
Lecturers
Classes (iCal) - next class is marked with N
- Thursday 08.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Thursday 15.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Thursday 22.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Thursday 12.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Thursday 19.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Thursday 26.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Thursday 03.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Thursday 17.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Thursday 24.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Thursday 07.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Thursday 14.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Thursday 21.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Thursday 28.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Information
Aims, contents and method of the course
Assessment and permitted materials
Regelmäßige aktive Teilnahme am Unterrichtsgespräch, Kurzreferate von Quellentext und Forschungskommentaren, Teilnahme an einem ganztägigen Close Reading am 7. April 2018 mit Kurt Appel und den TeilnehmerInnen einer LV zu Hegels Begriffslogik abhält. Thema Close Reading: Vorrede zur PdG; Vorrede und Einleitung zur Seinslogik.
Minimum requirements and assessment criteria
Examination topics
Reading list
Hegel, Georg Wilhelm Friedrich: Phänomenologie des Geistes.
Fulda, Hans Friedrich und Henrich, Dieter (Hg.) 1973: Materialien zu Hegels Phänomenologie des Geistes, Frankfurt/Main.
Hansen, F-P 1994: G.W.F. Hegel. Phänomenologie des Geistes. Ein einführender Kommentar. Paderborn.
Siep, Ludwig (2000): Der Weg der Phänomenologie des Geistes. Ein einführender Kommentar zu Hegels Differenzschrift und zur Phänomenologie des Geistes. Frankfurt/Main (mit umfangreicher Bibliographie).
Fulda, Hans Friedrich und Henrich, Dieter (Hg.) 1973: Materialien zu Hegels Phänomenologie des Geistes, Frankfurt/Main.
Hansen, F-P 1994: G.W.F. Hegel. Phänomenologie des Geistes. Ein einführender Kommentar. Paderborn.
Siep, Ludwig (2000): Der Weg der Phänomenologie des Geistes. Ein einführender Kommentar zu Hegels Differenzschrift und zur Phänomenologie des Geistes. Frankfurt/Main (mit umfangreicher Bibliographie).
Association in the course directory
Last modified: Mo 07.09.2020 15:36
Hegel konstruiert eine Geschichte der Phänomenologie des Geistes als einer Wissenschaft der Erfahrung des Bewusstseins. Diese Geschichte versteht sich als eine typisierte Selbstentfaltung der Möglichkeiten des Bewusstseins, ausgehend von der sinnlichen Gewissheit, der Wahrnehmung und des Verstandes, die sich fortentwickelt zum Selbstbewusstseins, dann zur Vernunft. Die Vernunft potenziert sich ihrerseits über die Formen des Geistes und der Religion zu dem, was Hegel absolutes Wissen nennt.
Hegels Grundidee, das Wahre ist das Ganze. Das Ganze ist aber nur das durch seine Entwicklung sich vollendende Wesen ist ein Gedanke, der im Zeichen moderner Wissenschaftlichkeit begreiflicherweise vehementer Kritik ausgesetzt ist. Wer kann sich schon anmaßen, ein Ganzes zu wissen. Doch nicht minder besticht die intuitive Plausibilität dieses Hegelschen Anspruchs. Wir wissen, und dies ist Wissen, dass wir Ganzheitlichkeit nicht erkennen können. Genau dies zu wissen heißt, mit Ganzheitlichkeit wissend umgehen zu können. Wissend damit umgehen zu können heißt entweder (in Kantischer Perspektive), nach den Grenzen des Erkennens und Wissens zu fragen, oder (in Hegelscher Perspektive), nach den im Wissen selbst liegenden Möglichkeiten des Wissens vom Ganzen zu fragen.
Um dies in der Auseinandersetzung mit Hegels Schrift zu erkunden, will ich mit den Teilnehmern der Lehrveranstaltung in drei aufeinander aufbauenden Semestern die Gesamtkonzeption von Hegels Phänomenologie des Geistes erarbeiten. Erst auf dieser Grundlage erscheint es mir sinnvoll, sich einzelne Kapitel detailliert zu erschließen. Dieses Vorgehen erfordert Begeisterungsfähigkeit für die Sache, ausdauernde Lektüre und Geduld mit dem erst allmählich sich dem Verstehen aufschließenden Text.Die Lehrveranstaltung ist auf drei Semester angelegt. Die LV zielt darauf ab, eine erste Übersicht und Vertrautheit mit Hegels Schrift, den wichtigsten darin enthaltenen Themen und die Systematik der Gedankenentwicklung zu erlangen. Es handelt sich um eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung mit Anwesenheitspflicht. Es empfiehlt sich eine Lektürevorbereitung der Vorrede der Phänomenologie des Geistes für die erste Sitzung, mit der ich nach kurzer Einführung in die Lehrveranstaltung beginne.