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180136 UE Rhetoric and Argumentation Theory for Teachers (2016W)

3.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Continuous assessment of course work

Summary

1 Posselt , Moodle
2 Thonhauser , Moodle
4 Lindner , Moodle
5 Romizi , Moodle

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first serve).
Registration information is available for each group.

Groups

Group 1

max. 45 participants
Language: German
LMS: Moodle

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Beginn: Dienstag 11.10.2016

Tuesday 04.10. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 11.10. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 18.10. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 25.10. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 08.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 15.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 22.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 29.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 06.12. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 13.12. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 10.01. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 17.01. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 24.01. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Tuesday 31.01. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock

Aims, contents and method of the course

Die Argumentationstheorie ist eine relativ junge Disziplin der Philosophie. Sie beschäftigt sich, allgemein gesagt, mit der Frage, welche Argumentationsformen geeignet sind, einen Standpunkt auf korrekte und überzeugende Weise zu begründen, ohne dabei in Widersprüche oder Argumentationsfehler zu geraten. Ihre historischen Wurzeln hat die Argumentationstheorie in der Rhetorik, die von Aristoteles erstmals wissenschaftlich begründet und mit der Logik (Dialektik) auf eine Stufe gestellt wird. Während jedoch die Logik auf universal gültige und streng formalisierbare Schlussformen abzielt, gilt die Rhetorik als eine Kunst, eine Entscheidung oder einen Konsens in all jenen Fragen herbeizuführen, die nicht mit zwingender Beweisführung entschieden werden können.
Was ist aber überhaupt ein gutes, ein plausibles, stichhaltiges oder überzeugendes Argument? Welche Gründe können angeführt werden, um Argumente zu stützen oder zu schwächen? Wie identifiziert man Fehlschlüsse und Scheinargumente in Texten und Diskussionen? Wie macht man die typischen Muster und unausgesprochen Voraussetzungen von Argumentationen explizit? Was sind die Besonderheiten und die Grundmuster philosophischen Argumentierens? Und wer oder was bestimmt überhaupt, welche Argumente innerhalb spezifischer diskursiver und disziplinärer Felder Anspruch auf Geltung erheben dürfen und welche nicht?
Diese Fragen sollen in der Lehrveranstaltung anhand zahlreicher Beispiele expliziert und die eigenen Fähigkeiten zur Analyse und Anwendung philosophischen Argumentierens praktisch eingeübt werden.

Methode: Einführung in die Thematik durch den LV-Leiter, Übungen, gem. Analyse von Argumenten am Beispiel philosophischer Primärtexte, Diskussion.

Integraler Bestandteile des Lektüreseminars bildet ein Tutorium, das von Anna Wieder geleitete wird. Neben der Vertiefung des Lehrstoffes, der Textlektüre und der gemeinsamen Diskussion soll das Tutorium den Studierenden Raum geben, eigene kritische Positionen zu entwickeln und diese in Form kurzer mündlicher Präsentation nd schriftlicher Papers auszuformulieren. Darüber hinaus bietet das Tutorium unterstützende Betreuung der Studierenden bei Fragen zur Texterstellung, zum wissenschaftlichen Arbeit, zur Literaturrecherche, Verwendung von Sekundärliteratur usw.

Assessment and permitted materials

1. regelmäßige und aktive Teilnahme
2. eigenständige Vorbereitung der Primärtexte anhand eines Lektüreleitfadens
3. Präsentation
4. rhetorisch-argumentative Textanalysen
5. Zwischentest & Abschlussklausur

Reading list

Die philosophischen Primärtexte werden als Reader (erhältlich im Facultas-NIG-Shop erhältlich) zur Verfügung gestellt.

Zur Einführung empfohlen:
Tetens, Holm: Philosophisches Argumentieren. München: Beck 2004.

Group 2

max. 45 participants
Language: German
LMS: Moodle

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Thursday 13.10. 16:45 - 20:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Thursday 20.10. 16:45 - 20:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Thursday 27.10. 16:45 - 20:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Thursday 10.11. 16:45 - 20:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Thursday 01.12. 16:45 - 20:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Thursday 15.12. 16:45 - 20:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Thursday 12.01. 16:45 - 20:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock

Aims, contents and method of the course

Es ist das vorrangige Ziel der Lehrveranstaltung, die Studierenden dabei zu unterstützen, sich argumentative und kommunikative Grundkompetenzen anzueignen, um diese im weiteren Verlauf des Studium aber auch in ihrer späteren Lehrtätigkeit flexibel anwenden zu können. Der Schwerpunkt liegt dabei auf philosophischen Formen des Argumentierens. Die Erarbeitung argumentationstheoretischer Grundbegriffe und gängiger Argumentationsmuster erfolgt dabei in Verflechtung von theoretischer Einführung durch Impulsvorträge (vom Lehrveranstaltungsleiter und von Studierenden) und praktischer Erprobung anhand der gemeinsamen Lektüre kurzer Ausschnitte aus philosophischen Primärtexten. Ziel dieser Vorgehensweise ist es, die Studierenden zu befähigen, komplexe (philosophische) Texte zu verstehen, die darin vorkommenden Argumentationsmuster zu erkennen, auf ihre Gültigkeit und Stichhaltigkeit hin befragen und kritisieren zu können. Schließlich sollen die Studierenden auch dazu gebracht werden, die Techniken des Argumentierens selber anzuwenden. Einerseits erfolgt dies durch Diskussionen in den Einheiten (in Kleingruppen und im Plenum). Andererseits dienen eine Reihe kleinerer schriftlicher Aufgaben dazu, die eigene Schreibkompetenz weiter zu entwickeln. Alle schriftlichen Aufgaben werden vom Lehrveranstaltungsleiter gelesen und mit Feedback versehen. Zudem wird beim abschließendem Essay ein Peer Review Verfahren durchgeführt, in welchem die Studierenden sich wechselseitig bei der Textproduktion unterstützen.
Neben diesem argumentationstheoretischen Fokus bietet die Lehrveranstaltung auch einen Überblick über die Geschichte der Rhetorik und einen Einblick in das komplexe Verhältnis von Rhetorik und Philosophie. Der Schwerpunkt wird dabei auf die Rhetorizität und Textualität der Philosophie gelegt. Auch hier wird als vorrangiges Ziel verfolgt, den Studierenden Werkzeuge in die Hand zu geben, die sie sowohl bei der Lektüre philosophischer Texte als auch beim Verfassen verschiedener Textformen unterstützen.
In den einzelnen Lehrveranstaltungseinheiten wechseln sich Aktivitäten in Kleingruppen, Vorträge zu argumentationstheoretischen Grundbegriffen und Themen der Rhetorik und die gemeinsame Textlektüre ab. Großer Wert wird auf die eigenständige Vorbereitung der Pflichtlektüre sowie die termingerechte Abgabe der schriftlichen Aufgaben gelegt.

Assessment and permitted materials


Es handelt sich um eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung. Es besteht Anwesenheitspflicht. Das Lesen der Pflichtlektüre, die termingerechte Abgabe kleinerer Arbeiten und die aktive Beteiligung in den Einheiten sind wesentliche Bestandteile der Leistungskontrolle. Im Detail setzt sich die Leistungskontrolle aus folgenden Elementen zusammen:
-> Selbstständige Vorbereitung der Pflichtlektüre, aktive Beteiligung in der Einheit und Beteiligung am Peer Review (15%)
-> Kurzreferat (10%)
-> Schriftliche Kurztests (keine Hilfsmittel) (30%)
-> Kleinere Textformate: Dialog (5%), Exzerpt (5%), Kommentar (15%), Essay (20%)

Minimum requirements and assessment criteria


Regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für den positiven Abschluss der Lehrveranstaltung. Abwesenheit bei einem, in begründeten Ausnahmefällen maximal zwei Blockterminen ist zulässig. Für einen positiven Abschluss der Lehrveranstaltung müssen zudem mindestens 55% der geforderten Leistung erbracht werden.

Examination topics


Der Stoff für die drei Kurztests setzt sich aus den Vorträgen und Referaten zur Argumentationstheorie zusammen. Für die Kurzreferate wird jeweils eine spezifische Textgrundlage zur Verfügung gestellt. Die kleineren Textformate beziehen sich auf einen oder mehrere der gelesenen philosophischen Primärtexte. Ein detaillierter Semesterplan wird nach erfolgter Anmeldung auf Moodle einsehbar und in der ersten Einheit genau erklärt.

Reading list


Die Lehrveranstaltung greift hauptsächlich auf folgende Einführung in die Argumentationstheorie zurück:
Pfister, Jonas: Werkzeuge des Philosophierens, 2. Aufl., Stuttgart: Reclam, 2015.

Folgende philosophische Primärtexte werden gelesen:
Aristoteles: Rhetorik, übersetzt und hrsg. von Gernot Krapinger, Stuttgart: Reclam, 1999, S. 7-21.
Hume, David: Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand, Stuttgart: Reclam, 1990, 1. Teil: S. 41-43; 2. Teil: S. 49-55.
Leibniz, Gottfried Wilhelm: Kleine Schriften zur Metaphysik, übersetzt und hrsg. von Hans Heinz Holz, Frankfurt: Insel, 1986, S. 243-247.
Ryle, Gilbert: Der Begriff des Geistes, übersetzt von Kurt Baier, Stuttgart: Reclam, 2015, S. 14-17.
Descartes, René: Meditationen über die Grundlagen der Philosophie, Hamburg: Meiner, 1994, 11-16.
Searle, John R.: „Ist der menschliche Geist ein Computerprogramm“, in: Spektrum der Wissenschaft, März 1990, S. 40-47.
Rawls; John: Eine Theorie der Gerechtigkeit, übersetzt von Hermann Vetter, Frankfurt: Suhrkamp, 1979, S. 27-39.

Weitere Texte, auf die sich die Lehrveranstaltung stützt:
Baggini, Julian/Fosl, Peter S.: The Philosopher‘s Toolkit. A Compendium of Philosophical Concepts and Methods, 2. Aufl., Chichester: Wiley-Blackwell, 2010.
Flatscher, Matthias/Posselt, Gerald/Weiberg, Anja: Wissenschaftliches Arbeiten im Philosophiestudium, Stuttgart: UTB, 2011.
Kolmer, Lothar/Rob-Santer, Carmen: Studienbuch Rhetorik, Paderborn: UTB, 2002.
Kruse, Otto: Lesen und Schreiben: Der richtige Umgang mit Texten im Studium, Stuttgart: UTB, 2010.
Tetens, Holm: Philosophisches Argumentieren. Eine Einführung, 3. Aufl., München: Beck, 2010.
Ueding, Gert: Klassische Rhetorik, München: Beck, 1995.
Ueding, Gert: Moderne Rhetorik. Von der Aufklärung bis zur Gegenwart. München: Beck, 2000.

Group 4

Das Argument nimmt in der Philosophie eine Doppelfunktion ein. Es ist gleichzeitig Werkzeug, aber auch Grundbaustein der Philosophie selbst. Die produktive Auseinandersetzung eines Philosophen mit dem Denken eines anderen vollzieht sich immer mit und durch dessen Argumentation.
Die Lehrveranstaltung soll daher in die grundlegenden Techniken und Strategien des Argumentierens einführen, aufschlüsseln, was ein gutes Argument ausmacht und beleuchten, in welche argumentativen Fallen und Widersprüche man tappen kann, sowie man diese vermeidet. Gerade weil es beim philosophischen Argumentieren - anders als in der Logik - um mehr geht als um formal gültige Schlüsse, muss man als Philosoph ein Geschick und Gespür für die strategische Platzierung und die gekonnte Auswahl von plausiblen Argumenten, sowie für die überzeugende Komposition dieser entwickeln.
Diese Fähigkeiten wollen wir uns gemeinsam an konkreten Argumenten der Philosophiegeschichte erarbeiten, indem wir sie zusammen analysieren, (wenn nötig) kritisieren und versuchen weiterzudenken.

max. 45 participants
Language: German
LMS: Moodle

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Thursday 13.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 20.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 27.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 03.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 10.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 17.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 24.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 01.12. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 15.12. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 12.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 19.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Thursday 26.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien

Aims, contents and method of the course

Nach Besuch dieser Lehrveranstaltung sollen Studierende, die Grundlagen der Argumen-tationstheorie beherrschen und dadurch in der Lage sein, philosophische Argumente

- zu analysieren und so zu verstehen.
- zu bewerten und zu kritisieren.
- zu konstruieren und damit zu schaffen.
- plausibel und überzeugend darzustellen.

Assessment and permitted materials

Die Prüfung besteht aus zwei Hausübungen, einer kleinen Zwischenprüfung und einer Abschlussprüfung.

Die Hausübungen werden im Laufe des Semesters gegeben und gehen zu jeweils 15% (also insgesamt 30%) in die Note ein.
Die Zwischenprüfung wird in der 8. Einheit (01.12.2016) stattfinden und geht zu 20% in die Note ein.
Die Abschlussprüfung findet in der letzten Einheit (26.01.2017) statt und geht zu 50% in die Note ein.

Achtung, negative Beurteilung bei nicht zeitgerecht erfolgter Abmeldung!

Reading list

Tetens, Holm: Philosophisches Argumentieren. München: Beck 2004.

Bruce, Michael: Die 100 wichtigsten philosophischen Argumente. Darmstadt: Wissenschaftli-che Buchgesellschaft 2012.

Weitere Texte werden auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Group 5

max. 45 participants
Language: German
LMS: Moodle

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

(1): die LV fängt pünktlich an!
(2): Unentschuldigte Abwesenheit in der ersten LV-Einheit führt zur automatischen Abmeldung!! Sollten Sie in der ersten Einheit verhindert sein, schreiben Sie daher rechtzeitig an: donata.romizi@univie.ac.at
(3) Anwesenheitspflicht, Toleranz: dreimaliges Fehlen, kein Fehlen zu dem Prüfungstermin

Monday 10.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Monday 17.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Monday 24.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Monday 31.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Monday 07.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Monday 14.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Monday 21.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Monday 28.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Monday 05.12. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Monday 12.12. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Monday 09.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Monday 16.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Monday 23.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Saturday 28.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Monday 30.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock

Aims, contents and method of the course

Die Thematik "Rhetorik und Argumentationstheorie" wird im Rahmen der LV sowohl theoretisch als auch praxisorientiert angegangen.

Die Theorie wird zwei Aspekte umfassen:
(T1) Historisch-philosophischer Aspekt. Rhetorik und Argumentationstheorie an und für sich sind noch nichts Philosophisches: es handelt sich um ein praktisches Wissen und Fähigkeiten, die z.B. Anwälte, Politiker, Journalisten usw. genau so gut gebrauchen können. Um Rhetorik und Argumentationstheorie in den Bereich der Philosophie einzubetten, muss man die Rolle von Rhetorik und Argumentationstheorie innerhalb der philosophischen Tradition berücksichtigen. Das wird im Rahmen der LV zumindest exemplarisch gemacht. Dieses Semester werden uns insbesondere folgende Inhalte beschäftigen: (a) Die Kontroverse Platon/Sokrates vs. Sophisten; (b) Aristoteles (Logik, Dialektik, Rhetorik); (c) Schopenhauer (Dialektik); (d) das Buch von H. Schleichert, "Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren" (2004).
(T2) Die Grundlagen der Argumentationstheorie. Wir lernen verschiedene Argumentationsformen kennen, wie Argumente aufgebaut sind, wie man sie rekonstruiert und nach welchen Kriterien sie überprüft werden können.

Die praxisorientierte Arbeit, die im Rahmen der LV stattfinden wird, knüpft v.a. an (T2) an, und sie wird sich in zwei Richtungen entwickeln:
(P1) Wir üben uns darin, Argumente zu rekonstruieren, selbst zu produzieren und zu überprüfen.
(P2) Wir reflektieren und besprechen Übungen zu Rhetorik und Argumentationstheorie, die für den Philosophieunterricht geeignet sind.

Assessment and permitted materials

Mitarbeit bei der LV und regelmäßige Hausübungen (50%)
Schriftliche Abschlussprüfung - keine Hilfsmittel (50%).

Minimum requirements and assessment criteria

Mindestanforderungen:
Anwesenheit: max. 3 mal Fehlen, kein Fehlen zu dem Prüfungstermin.
Hausübungen: max. 2 mal versäumen.
Positive schriftliche Abschlussprüfung. Diese besteht aus:
- einer offenen Frage zu (T1), (T2) oder (P2)
- einer Übung im Bereich der Argumentationstheorie im Sinne von (P1).
Zur Leistungsbeurteilung herangezogen werden:
- Formale Qualität der Texte (Sprache, Struktur, Layout usw.)
- Reflektierte Aneignung und selbstständige Ausarbeitung der theoretischen Inhalte (T1, T2, P2)
- Entwicklung der logischen und argumentativen Fähigkeiten (P1)

Examination topics

Vgl. oben: (T1), (T2), (P1), (P2)

Reading list

(T1): Lektüren aus den genannten Autoren werden von der Lehrenden auf Moodle zu Verfügung gestellt.
(T2 & P1): Die notwendigen, von der Lehrenden verfassten und zu Verfügung gestellten Unterlagen können dank eines Handapparats zu Rhetorik und Argumentationstheorie durch selbstständige Arbeit ergänzt werden.
(P2): Lektüren und Videos (u.a. auf Englisch) zu möglichen Übungen für den Philosophieunterricht werden von der Lehrenden zu Verfügung gestellt.

Association in the course directory

BA UF PP 06 Philosophieren Lernen
§ 57.2.7. Rhetorik und Argumentationstheorie

Last modified: Mo 07.09.2020 15:36