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180155 SE Jean-Luc Nancy: Why are there so many arts and not just one art? (2020W)

(Einführung in die Kunstphilosophie)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

Details

max. 25 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Friday 09.10. 16:15 - 17:45 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Friday 16.10. 16:15 - 17:45 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Friday 23.10. 16:15 - 17:45 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Friday 30.10. 16:15 - 17:45 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Friday 06.11. 16:15 - 17:45 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Friday 13.11. 16:15 - 17:45 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Friday 20.11. 16:15 - 17:45 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Friday 27.11. 16:15 - 17:45 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Friday 11.12. 16:15 - 17:45 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Friday 18.12. 16:15 - 17:45 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Friday 08.01. 16:15 - 17:45 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Friday 15.01. 16:15 - 17:45 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Friday 22.01. 16:15 - 17:45 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Friday 29.01. 16:15 - 17:45 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien

Information

Aims, contents and method of the course

Mit der Frage nach der Mehrzahl der Künste ruft Jean-Luc Nancy in Erinnerung, dass dem Kollektivsingular ‚Kunst‘, den es seit dem 18. Jahrhundert gibt, immer schon Künste vorausgehen. Aber nicht nur das. Mit der philosophischen Öffnung zu den Künsten verschwistert ist ein Denken der Sinne (aisthesis) als Sinn des ‚Sinns‘ sowie ein Denken der Technik in Techniken. All das kreist bei Nancy um den Topos des ‚Sinns der Welt‘. In einer so ausgerichteten Einführung in die Kunstphilosophie wendet sich Nancy philosophischen Text(stell)en zu und zwar von Adorno, Benjamin, Heidegger, Nietzsche, Freud, Platon, Kant, Schelling, Hegel, Merleau-Ponty, Derrida, Richir, Witgenstein, Valéry, Deleuze, de Duve, Escoubas, Vinge, Maldiney, Husserl, Stiegler, Aristoteles, Lukrez, Spinoza, Énaudeau, Hamacher, Baudelaire, Badiou, Faucillon, Agacinski. (detaillierte Bibliographie ab 15. September: https://homepage.univie.ac.at/peter.mahr/2020.2.html) Die Methode des Seminars besteht darin, dass die Teilnehmenden des Seminars die Text(stell)en im Zusammenhang der genannten AutorInnen und im Zusammenhang bei Nancy darstellen. Gemeinsam werden wir dann die Positionen bündeln. Ziel ist ein historisch informierter Überblick über Grundfragen der Kunstphilosophie, fokussiert durch eine kritische Diskussion des Ansatzes von Jean-Luc Nancy. – Es wird Termine möglicherweise (teilweise) alternativ zu Hörsaal 3 C über Videostreamingplattform geben. Vorschläge zu einem gemischten analogen (im Hörsaal 3C vor Ort) und digitalen Durchführungsmodus des Seminars sind angesichts der Corona-Situation sehr willkommen.

Assessment and permitted materials

(1) Sie sollen die 16 Abschnitte des Texts mit kurzen Überschriften versehen, mit je zwei Sätzen pro Seite des jeweiligen Abschnitts zusammenfassen und mir bis zum 30. Oktober zuschicken. (2) Außerdem sollen Sie Ihre/n Autor/in in einer 15 Minuten langen Rede zu einem Impulsreferat in ganzen Sätzen schriftlich ausarbeiten und diese Rede (möglicherweise alternativ über Videoplattform) halten, das heißt zur mündlichen Diskussion stellen; die Diskussion ist in das abzugebende Paper einzuarbeiten. In die Beurteilung gehen (1), (2) und (3) eine regelmäßige aktive Teilnahme ein.

Minimum requirements and assessment criteria

Examination topics

Reading list

Da vergriffen, wird der Text ab dem 15. September auf Moodle gestellt und, auch an später eventuell sich nicht Anmeldende, von peter.mahr@univie.ac.at verschickt: Jean-Luc Nancy, Warum gibt es viele Künste und nicht nur eine einzige Kunst? (Eine Rede über die Vielzahl der Welten), in: Die Musen, übers. v. Gisela Febel u. Jutta Legueil, Stuttgart: Jutta Legueil 1999, 9-62.

Association in the course directory

Last modified: We 23.09.2020 18:09