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180169 SE Hegel's conceptual logic II (2018W)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Continuous assessment of course work

Details

max. 30 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Tuesday 09.10. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Tuesday 16.10. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Tuesday 23.10. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Tuesday 30.10. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Tuesday 06.11. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Tuesday 13.11. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Tuesday 20.11. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Tuesday 27.11. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Tuesday 04.12. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Tuesday 11.12. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Tuesday 08.01. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Tuesday 15.01. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Tuesday 22.01. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Tuesday 29.01. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock

Information

Aims, contents and method of the course

Weitere Informationen http://homepage.univie.ac.at/kurt.walter.zeidler/

Die Logik – das sich selbst begreifende Selbst – ist nach Hegel einerseits die einfachste Wissenschaft, da sie es als Logik nur mit sich selbst und ihren heimatlichen Inhalten zu tun habe. Auf der anderen Seite handle es sich aber um die schwierigste Wissenschaft, indem das Logische sich in seiner ihm genuinen Form als Subjekt und Objekt seiner eigenen Tätigkeit erfahre.
Diese seine eigene Tätigkeit, das Denken als Denken, entwickelt das Logische unter dem Titel „Subjektivität“ als seine absolute und freie Selbstimmanenz, die sich in den Formen von Begriff, Urteil und Schluss denkt. In der Folge erschließt sich das hierdurch logisch selbstgenerierte Subjekt als den sich gegen und in sich transformierenden Schluss, den Hegel die „Objektivität“ und im weiteren Schritt „die Idee“ nennt.
Ebenso wenig, wie der Begriff „Subjektivität“ dabei „Subjektivismus“ oder „subjektive Standpunkte“ heißt, bedeutet „Objekt“ so etwas wie ein „Ding“ oder einen gegen das Subjekt – man weiß nicht, wie – unterschiedenen „Gegenstand von Eigenschaften“. Hierbei handelt es sich meist um logisch unbegründete sprachliche Einschränkungen. Solche Einschränkungen widerfahren in der Regel auch dem Begriff der „Idee“, indem er auf einen „geistigen Einfall“, eine „Ideologie“ oder ein „transzendente Traumwesen“ reduziert wird.
Objekt und Idee komplettieren dagegen im Hegel’schen Sinne vielmehr das Sichselbstdenken der Logik zur Klärung dessen, was Wahrheit, Zwecke, Lebendigkeit, Individuation, das Gute und letztlich das Freie bedeuten. Das Seminar geht der Entwicklung dieser Momente aus der schlusslogischen Grundlage der „Subjektivität“ nach und kann auch ohne den Besuch von Teil 1 absolviert werden. Es wird am Beginn eine Zusammenfassung der Lehre von Begriff, Urteil und Schluss gegeben, auf der die Lehren von der Objektivität und der Idee aufbauen.

Assessment and permitted materials

a) Anwesenheitspflicht (max. 3 unentschuldigte Fehleinheiten)
b) Einsendung einer Diskussionsfrage
c) Übernahme eines Referates
d) Seminararbeit ODER mehrere schriftliche Reflexionen

Minimum requirements and assessment criteria

Die Benotung setzt sich aus der erfüllten Anwesenheit und der aktiven Mitarbeit ebenso zusammen, wie aus der sichtlichen Auseinandersetzung mit dem Inhalt in Form der eingereichten Diskussionsfrage und seiner Aufarbeitung in einem Referat. Darüber hinaus bildet bilden entweder eine am Semesterende eingereichte Seminararbeit oder in mehrere schriftliche Kurzreflexionen die schriftliche Beurteilungsgrundlage.

Examination topics

Hegel, G.W.F.: Wissenschaft der Logik II. Frankfurt am Main: Suhrkamp. 2014 (Abschnitt: Subjektive Logik: „Vorbegriff“ bis inkl. „Der disjunktive Schluß“)

Reading list

Wird in der ersten Einheit gemeinsam mit dem detaillierten Semesterplan bekannt gegeben.

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Last modified: Tu 19.02.2019 13:08