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230042 SE Sociology of Emotions (2020W)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Continuous assessment of course work
We 20.01. 13:15-14:45 Digital

Registration/Deregistration

Details

max. 35 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Update 1.11.2020 (Covid 19): bis auf weiteres Umstellung auf digitale Lehre.
Update 17.11.2020 (Covid 19): Umstellung auf digitale Lehre bis mindestens 20.12.2020
Update 17.12.2020 (Covid 19): Umstellung auf digitale Lehre bis zum Semesterende

Wednesday 07.10. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
Seminarraum 6 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Wednesday 14.10. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
Seminarraum 6 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Wednesday 21.10. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
Seminarraum 6 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Wednesday 28.10. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
Seminarraum 6 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Wednesday 04.11. 13:15 - 14:45 Digital
Wednesday 11.11. 13:15 - 14:45 Digital
Wednesday 18.11. 13:15 - 14:45 Digital
Wednesday 25.11. 13:15 - 14:45 Digital
Wednesday 02.12. 13:15 - 14:45 Digital
Wednesday 09.12. 13:15 - 14:45 Digital
Wednesday 16.12. 13:15 - 14:45 Digital
Wednesday 13.01. 13:15 - 14:45 Digital
Wednesday 27.01. 13:15 - 14:45 Digital

Information

Aims, contents and method of the course

Die Lehrveranstaltung wird mit der Diskussion des "emotional turn" in der Soziologie beginnen und dabei klassische Theorien, die frühzeitig Gefühle thematisierten, aufgreifen, etwa N. Elias Zivilisationstheorie oder M. Webers Konzept des affektuellen Handelns.
In einem zweiten Schritt wird auf die zeitgenössische Emotionssoziologie und Soziologie des Körpers, die sich beide in den 1980er-Jahren zu entfalten beginnen, Bezug genommen und die Konstituierung der sozialen Ordnung durch emotionale Bezüge diskutiert. Insbesondere die geschlechtsspezifische Kodierung von Emotionen wird dabei zur Debatte stehen.
Daran anschließend soll die gegenwärtige Bedeutung von Gefühlen in ausgewählten Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens zur Sprache kommen, etwa die zunehmende Wichtigkeit von Emotionsarbeit und -management in der kapitalistischen Dienstleistungsökonomie oder die wachsende Beschäftigung mit Fragen des Glücks und Wohlbefindens.
Vorrangiges Ziel der Lehrveranstaltung ist ein Überblick über die unterschiedlichen theoretischen Positionen in der Emotionssoziologie. Darüber hinaus soll erkennbar werden, dass menschliches Handeln nur zum Teil rational begründet ist und (im Unterschied zur Figur des "homo oeconomicus") Emotionen ganz wesentlich zur Strukturierung von sozialen Beziehungen beitragen. Die Lehrveranstaltung versucht nicht zuletzt anschaulich zu machen, dass Gefühle historisch und kulturell geprägt sind und dass das Gefühlsleben der Menschen wiederum die gesellschaftlichen Strukturen beeinflusst.
Die Lehrveranstaltung wird sich aus Vorträgen, Literaturstudium und Gruppen-Referate (samt schriftlicher Zusammenfassung) der Studierenden, Diskussion dieser Referate und einer theoriegeleiteten Abschlussarbeit zusammensetzen.

Assessment and permitted materials

Die Leistungskontrolle erfolgt durch schriftliche Textzusammenfassungen, Gruppenreferate und Diskussionen sowie durch eine schriftliche Abschlussarbeit

Hinweis der SPL:
Die Erbringung aller Teilleistungen ist Voraussetzung für eine positive Beurteilung, wenn nicht explizit etwas anderes vermerkt wurde.
Werden einzelne verpflichtende Teilleistungen nicht erbracht, gilt die Lehrveranstaltung als abgebrochen. Falls dem Nichterbringen der Leistung kein wichtiger und unvorhersehbarer Grund seitens des/der Studierenden vorliegt, wird die LV negativ beurteilt.
Bei Vorliegen eines solchen Grundes (zB eine längere Erkrankung) kann der/die Studierende auch nach Ablauf der Frist von der LV abgemeldet werden. Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet die Lehrveranstaltungsleitung. Der Antrag auf Abmeldung ist unverzüglich nach Eintreten des Grundes zu stellen.
Wurde eine Teilleistung erschlichen, d.h. etwa bei einer Prüfung oder einem Test geschummelt, bei einer schriftlichen Arbeit plagiiert oder auch Unterschriften auf Anwesenheitslisten gefälscht, wird die gesamte Lehrveranstaltung als "nicht beurteilt" gewertet und mit dem Vermerk "geschummelt/erschlichen" in das Notenerfassungssystem eingetragen.
Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen: Details werden von den Lehrenden in der Lehrveranstaltung bekanntgeben.

Minimum requirements and assessment criteria

Die Seminarnote setzt sich aus folgenden Teilleistungen zusammen:
5 Textzusammenfassungen (je 1 Seite) = Voraussetzung für eine postive Gesamtnote; Gruppenreferat + Referatsfolien (= 50% der Gesamtnote); Seminararbeit im Umfang von 30.000 Zeichen + Lit. (= 50%). Abgabedatum der Seminararbeit: 1. März 2021

Examination topics

Reading list

Senge, K./Schützeichel, R. (Hg.): Hauptwerke der Emotionssoziologie, Wiesbaden: Springer VS 2013

Association in the course directory

Last modified: Th 17.12.2020 13:48