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230058 SE Ageing, Generations and the Life-Course (2019W)

Sociological concepts on age and ageing

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Continuous assessment of course work

Die Lehrveranstaltung kann für jede Forschungsspezialisierung des Masterstudiums Soziologie herangezogen werden, sofern dies inhaltlich zu Ihrem Masterarbeitsvorhaben passt bzw. mit dem Betreuer oder der Betreuerin abgesprochen wurde.

Registration/Deregistration

Details

max. 25 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Tuesday 08.10. 18:30 - 20:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Tuesday 15.10. 18:30 - 20:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Tuesday 29.10. 18:30 - 20:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Tuesday 05.11. 18:30 - 20:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Tuesday 12.11. 18:30 - 20:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Tuesday 19.11. 18:30 - 20:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Tuesday 26.11. 18:30 - 20:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Tuesday 03.12. 18:30 - 20:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Tuesday 10.12. 18:30 - 20:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Tuesday 07.01. 18:30 - 20:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Tuesday 14.01. 18:30 - 20:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Tuesday 21.01. 18:30 - 20:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Tuesday 28.01. 18:30 - 20:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock

Information

Aims, contents and method of the course

Ziel der LV ist die Einführung der Studierenden in Konzept der Lebenslaufforschung und Alter(n)sforschung und die kritische Befassung mit relevanten empirischen Daten.

Durch den demographischen Wandel steigt die Lebenserwartung an. Aber was tun mit einem langen Leben? Neue Partnerschaften, neue FreundInnen? Eine Neuorganisation der Erwerbsarbeit? Politisches Engagement?

Im Rahmen des Seminars beschäftigen sich Studierende erstens von der Annahme einer Destandardisierung des Lebenslaufs, und zwar sowohl in der Erwerbs- als auch in der Familienbiographie. Im Übergang von einem standardisierten Lebenslauf zu einer Patchwork-Biographie wird der Lebenslauf als nicht mehr gesellschaftlich vorgeordnet gesehen, sondern vom Individuum selbst gestaltet. Zweitens wird sich das Seminar mit der Bedeutung von Altersbildern und Alterszuschreibungen befassen: Mit welchen Identitätszuschreiben sind ältere Menschen konfrontiert? Ab wann fühlen wir uns alt? Welche stereotypen Vorstellungen über das Alt-Sein spielen dabei eine Rolle? Strategien des Anti-Ageing und Active Ageing werden soziologisch verortet. Das Seminar gibt Einblick in spannungsreichen und oft widersprüchlichen Identitätskonstruktionen, die sowohl junge als auch alte Menschen vornehmen und die in einem Konfliktfeld zwischen Selbstmanagement und gesellschaftlicher Normierung der Lebensphase Alter stattfinden.

Die Lehrveranstaltung verbindet Vorträge zur Forschungsliteratur und -theorien zum Thema Alter(n) mit eigenständigem Forschen durch die Studierenden. In Gruppen arbeiten die Studierenden selbstständig an einem frei gewählten Forschungsthema im Bereich Alter(n) und Lebenslauf. Am Ende des Seminars werden die Forschungsarbeiten präsentiert und zu einer Seminararbeit ausgearbeitet.

Assessment and permitted materials

exam

Minimum requirements and assessment criteria

Aktive Mitarbeit im Seminar (10%)
Abgabe schriftlichen Übungen (Forschungsberichte) und Vorbereitung von Diskussionspunkten für einen Teil der Lehrveranstaltung (25%)
Präsentation des Forschungsprojektes (25%)
Schriftliche Abschlussarbeit (40%)

Examination topics

lecture

Reading list

Van Dyk, S.; Lessenich, S. (2009) (Hg.): Die jungen Alten. Analysen einer neuen Sozialfigur. Frankfurt am Main: Campus.
Twigg, J.; Martin, W. (2015) (Hg.): Routledge Handbook of Cultural Gerontology. New York: Routledge.
Dannefer, D.; Phillipson, C. (2013): The SAGE Handbook of Social Gerontology. Los Angeles (u.A.): SAGE.
Gilleard, C., & Higgs, P. (2000). Cultures of Ageing: Self, Citizen and the Body. Harlow / New York: Prentice Hall.
Amann, A., & Kolland, F. (2014). Das erzwungene Paradies des Alters?: Weitere Fragen an eine Kritische Gerontologie: Springer-Verlag.
Estes, C. L. (1979). The aging enterprise: Jossey-Bass Incorporated Pub.
Katz, S. (1996). Disciplining old age: The formation of gerontological knowledge. Charlottesville and London: University of Virginia Press.
Marshall, B. L., & Katz, S. (2016). How Old am I? Digital Culture & Society: Vol. 2, Issue 1/2016-Quantified Selves and Statistical Bodies, 2, 145.
Walker, A. (1981). Towards a political economy of old age. Ageing & Society, 1(1), 73-94.
Generali Altersstudie (2013) Wie ältere Menschen leben, denken und sich engagieren. Frankfurt a.M.: Fischer.
Kohli M (2003) Der institutionalisierte Lebenslauf: ein Blick zurück und nach vorn. In: Allmendinger J (Hrsg.) Entstaatlichung und soziale Sicherheit. Opladen: Leske & Budrich, S 525-545.

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Last modified: We 09.10.2019 11:48