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230146 UK Cultures of knowledge production: from a community of values to a marketplace of ideas? (2011S)
Continuous assessment of course work
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Registration/Deregistration
Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).
- Registration is open from Tu 01.02.2011 08:00 to Su 27.02.2011 23:59
- Deregistration possible until Th 31.03.2011 23:59
Details
max. 40 participants
Language: German
Lecturers
Classes (iCal) - next class is marked with N
- Thursday 03.03. 13:30 - 15:30 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG
- Thursday 10.03. 13:30 - 15:30 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG
- Thursday 17.03. 13:30 - 15:30 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG
- Thursday 24.03. 13:30 - 15:30 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG
- Thursday 31.03. 13:30 - 15:30 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG
- Thursday 07.04. 13:30 - 15:30 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG
- Thursday 14.04. 13:30 - 15:30 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG
- Thursday 05.05. 13:30 - 15:30 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG
- Thursday 12.05. 13:30 - 15:30 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG
- Thursday 19.05. 13:30 - 15:30 Seminarraum Physik Sensengasse 8 EG
Information
Aims, contents and method of the course
Assessment and permitted materials
Minimum requirements and assessment criteria
Examination topics
Reading list
Association in the course directory
Last modified: Mo 07.09.2020 15:39
Die Forderung nach einer Änderung der sozialen Organisation der Wissenschaft mit dem Ziel eine bestimmte Art von Wissen zu erzeugen, ist jedoch keineswegs neu. Im Laufe der Geschichte gab es sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, wer in die Wissenserzeugung einbezogen werden sollte und wer nicht und nach welchen Werten und Regeln sich WissenschaftlerInnen richten sollten um ' das beste Wissen' hervorzubringen. So steht dem Ideal einer von gesellschaftlichen Vorstellungen vollkommen unbeeinflussten, autonomen Elite, die 'objektives' Wissen erzeugen sollte, heute die Forderung eines Hereinholens gesellschaftlicher Werte in die Wissensproduktion gegenüber. Auf diese Weise soll ' relevantes' Wissen produziert werden.
Daraus ergeben sich aus Sicht der Wissenschaftsforschung eine Reihe von Fragen: Welche Rolle kann/soll Wissenschaft bei der Lösung globaler Problemstellungen spielen? Wer soll an der Wissenserzeugung beteiligt werden und was bedeutet das für das Verhältnis zwischen Wissenschaften und anderen gesellschaftlichen Teilbereichen? Was bedeutet eine veränderte soziale Organisation der Wissenschaft für die ForscherInnen die in diesen Bereichen leben und arbeiten? Welche Auswirkungen hat das auf die Art des Wissens das dabei erzeugt wird?
In diesem UK werden wir uns von diesen Fragen ausgehend damit beschäftigen, wie Wissenskulturen und deren Wandel analytisch gefasst werden können. Letzteres werden wir vor allem am Beispiel transdisziplinärer Forschung diskutieren. Ziel des UK ist es, sich gemeinsam einem komplexeren Verständnis von Kulturen der Wissenserzeugung und dem Verhältnis zwischen epistemischen und sozialen Prozessen zu nähern. Es werden dazu grundlegende Konzepte und Ansätze der Wissenschaftsforschung von den LehrveranstaltungsleiterInnen vorgestellt und gemeinsam diskutiert, ausgewählte wissenschaftliche Texte zum Thema gelesen und diskutiert sowie aktuelle Beispiele analysiert.
Voraussetzungen für den Zeugniserwerb sind durchgehende Anwesenheit, aktive Beteiligung an den Diskussionen und Arbeitsaufgaben und die positive Absolvierung der schriftlichen Abschlussprüfung.