Universität Wien
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230152 UK Embodied Knowledge (2012S)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Continuous assessment of course work

Zusätzlich zu den LV-Terminen wird am 6. Juni eine Exkursion stattfinden.
Details werden noch bekannt gegeben.
27.6. und 4.7. sind die Termine für die Abschlussprüfung.

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).

Details

max. 40 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Wednesday 09.05. 11:45 - 14:45 Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
  • Wednesday 16.05. 11:45 - 14:45 Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
  • Wednesday 23.05. 11:45 - 14:45 Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
  • Wednesday 30.05. 11:45 - 14:45 Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
  • Wednesday 13.06. 11:45 - 14:45 Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
  • Wednesday 20.06. 11:45 - 14:45 Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
  • Wednesday 27.06. 11:45 - 14:00 Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
  • Wednesday 04.07. 11:45 - 14:00 Seminarraum STS, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien

Information

Aims, contents and method of the course

Körper existieren nicht unabhängig von Wissen, und Wissen existiert nicht unabhängig von Körpern. Diese einführende Lehrveranstaltung setzt sich mit dieser wechselseitigen Bedingtheit auseinander. Zum einen werden wir Ansätze diskutieren, welche die Rolle des Körpers in Prozessen der Wissenserzeugung und -anwendung zu fassen suchen. Zum anderen wird es darum gehen, wie Wissen, Erfahrungen oder auch gesellschaftliche Strukturen in Körper eingeschrieben sind und werden.

Der Kurs bietet zunächst einen Überblick über grundlegende Konzepte wie tacit knowledge und embodied knowledge, und setzt sich mit unterschiedlichen Theoretisierungen des Körpers und dessen Einbettung in soziale und kulturelle Umwelten auseinander. Dabei werden Ansätze aus mehreren Theorierichtungen (Wissenschafts- und Technikforschung, Social Studies of Health and Illness, Körpersoziologie) miteinander verglichen und ergänzend gegenübergestellt.

Im Anschluss daran widmen wir uns in vier Blöcken Fragen wie den folgenden: Wie nutzt der Mensch seinen Körper und erweitert ihn mit Hilfsmitteln und Werkzeugen (Mikroskopen, bildgebenden Verfahren, etc.), um Wissen zu produzieren? Wie sind Hören, Sehen und Fühlen an der Arbeit im Labor oder in der Klinik beteiligt, und wie findet die Schulung der Wahrnehmung angehender MedizinerInnen und WissenschaftlerInnen statt? Wie gehen PatientInnen mit medizinischem Wissen um und eignen sich dieses an? Welches Wechselspiel gibt es zwischen wissenschaftlichen Kategorisierungen und sozialen Identitäten? Wie werden Macht und Ungleichheit in den Körpern eingeschrieben? Welche Formen von Wissen sind in Infrastrukturen und Artefakten verkörpert, und wie beeinflussen diese die Handlungsmöglichkeiten menschlicher AkteurInnen?

Assessment and permitted materials

Minimum requirements and assessment criteria

Examination topics

Die Lehrveranstaltung hat einführenden Charakter. Im Kurs wechseln sich Inputs der Lehrveranstaltungsleiterinnen und die gemeinsame Diskussion von (vorab gelesenen) grundlegenden Texten ab. Weiters werden Kurzreferate zur Aufbereitung unterschiedlicher Aspekte bzw. Anwendungsfelder der behandelten Themen vergeben. Ein Schwerpunkt liegt auch auf der gemeinsamen Analyse und Diskussion von Beispielen aus den Medien, verschiedenen Feldern der Wissensproduktion, und eigenen Beobachtungen und Alltagserfahrungen.

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Last modified: Mo 07.09.2020 15:39