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Get vaccinated to work and study safely together in autumn.

To enable a smooth and safe start into the semester for all members of the University of Vienna, you can get vaccinated without prior appointment on the Campus of the University of Vienna from Saturday, 18 September, until Monday, 20 September. More information: https://www.univie.ac.at/en/about-us/further-information/coronavirus/.

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240050 SE SE Methods of Gender Studies (2020S)

Continuous assessment of course work

Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung zu dieser prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung innerhalb der Anmeldefrist erfolgen muss.

SCHREIBMENTORING SoSe 2020
Montag, 09.45-11.15 Uhr, SG 1, Sensengasse
keine Anmeldung notwendig

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).

Details

max. 25 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Tuesday 03.03. 16:45 - 20:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Tuesday 17.03. 16:45 - 20:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Tuesday 31.03. 16:45 - 20:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Tuesday 28.04. 16:45 - 20:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Tuesday 12.05. 16:45 - 20:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Tuesday 26.05. 16:45 - 20:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Tuesday 09.06. 16:45 - 20:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Tuesday 23.06. 16:45 - 20:00 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7

Information

Aims, contents and method of the course

Ziele: Die Studierenden sollen Grundkenntnisse von Marxscher, Foucaultscher, postkolonialer und Kritischer Theorie erwerben, jeweils deren Begriff und Ansatzpunkte von Kritik kennenlernen und im Hinblick auf die Analyse von gegenwärtigen Gesellschaften und deren Geschlechterverhältnissen anwenden und adaptieren lernen. Sie sollen damit einerseits ihre theoretischen wie methodischen Kenntnisse vertiefen und die Frage des Zusammenhangs von Theorie und Methode eingehend reflektieren, andererseits grundlegende feministische Gesellschaftskritik im aktuellen Zeitkontext entwickeln. Letztlich zielt das Seminar auf ein vertieftes Verständnis von Wissenschaft und Gesellschaft, von Macht und Herrschaft in ihren unterschiedlichen Artikulationen.

Inhalte: Im Zentrum des Seminars stehen Methoden feministischer Gesellschaftskritik, die Kapitalismus, Patriarchat und weiße Suprematie fassen und unterschiedliche Dimensionen gesellschaftlicher Wirklichkeit zugänglich machen: materielle, diskursive, symbolische, psychische. Solch unterschiedlichen Ansatzpunkten von Kritik liegen entsprechende materialistische, de/konstruktivistische, diskursanalytische oder psychoanalytische Theorien zugrunde. Sie spannen in ihrer feministischen Verknüpfung den Bogen des Seminars, in dem die Frage nach Kritik, deren Ansatzpunkten und Grenzen vor dem Hintergrund von neoliberal geprägten, zunehmend autoritären und neofaschistischen Entwicklungen in Österreich und Europa gestellt wird.
Dabei behandelt das Seminar folgende Fragenkomplexe:
- Was bedeutet Methode? Wie verhalten sich Theorien und Methoden zueinander? Welches Wissenschaftsverständnis geht mit ihnen jeweils einher?
- Was bedeutet Kritik? Wie wird Kritik konzeptualisiert und worin bestehen ihre jeweils zentralen Ansatzpunkte?
- Wie ist Geschlecht mit diesen Kritiken jeweils implizit und/oder explizit verbunden bzw. wie ist es zu verbinden? Was bedeutet demnach feministische Kritik innerhalb des jeweiligen theoretischen Rahmens?
Von diesen Thematisierungen ausgehend, wird im Zuge des Seminars ein breites Spektrum feministischer Gesellschaftskritik entwickelt, um Fragen nach dem zu stellen, wie Geschlecht in gegenwärtige gesellschaftliche Entwicklungen eingelagert ist, mit welchen Geschlechterimplikationen diese verbunden sind und wie sich gegenwärtig somit Geschlecht und Geschlechterverhältnisse verändern.

Methoden: Mündlich: Textdiskussion, Arbeitsgruppen, (Kurz-)Präsentationen.
Schriftlich: Fragen zur Basisliteratur, Entwicklung von Fragen feministischer Gesellschaftskritik, Seminarreflexion.

Assessment and permitted materials

Schriftlich: Fragen zur Basisliteratur, Fragen feministischer Gesellschaftskritik, Seminarreflexion.

Minimum requirements and assessment criteria

20 % mündliche Diskussionsbeiträge,
5 % schriftliche Fragen zur Basisliteratur (2 Fragen zu jedem Text),
20 % schriftliche Fragen feministischer Gesellschaftskritik (2 Fragen, jeweils kurze Begründung, 350 Zeichen, inkl. Leerzeichen),
5 % Präsentation einer Frage feministischer Gesellschaftskritik,
50 % schriftliche Seminarreflexion: Was ist feministische Gesellschaftskritik? (10.000 Zeichen, inkl. Leerzeichen).
Die fristgerechte Erbringung sämtlicher Leistungen sowie maximal einmalige Abwesenheit stellen Voraussetzungen für einen positiven SE-Abschluss dar.

Examination topics

Reading list

Marx, Karl/Engels, Friedrich (1959/1848): Manifest der Kommunistischen Partei, MEW 4, 461-482
Foucault, Michel (1992): Was ist Kritik?, Berlin, 7-41.
Said, Edward (2003/1978): Orientalism, London, xi-xxiii, 1-28.
Adorno, Theodor W. (1970/1966): Erziehung nach Auschwitz, in: ders.: Erziehung zur Mündigkeit, Vorträge und Gespräche mit Hellmuth Becker 1959–1969. Herausgegeben von Gerd Kadelbach. Frankfurt/Main, 92-109.

Weitere Literatur wird in der LV bekanntgegeben.

Association in the course directory

Last modified: Mo 07.09.2020 15:21