Universität Wien

240057 VO Commodities and Development: Current Issues and Historical Context (2023S)

Globale Warenketten und ungleiche Entwicklung

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Details

Language: German

Examination dates

Lecturers

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Monday 06.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Monday 20.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Monday 27.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Monday 17.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Monday 24.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Monday 08.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Monday 15.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Monday 22.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Wednesday 24.05. 16:45 - 20:00 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Monday 05.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Monday 12.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Monday 19.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32

Information

Aims, contents and method of the course

Trotz derzeitigen Debatten zu einem Rückgang von globalen Warenketten, besteht global organsierte Produktion weiterhin fort aufbauend auf der dramatischen Zunahme von internationalem Handel und Investitionen in den letzten Jahrzehnten. In globalen Warenketten wird die Produktion von Gütern und Dienstleistungen in einzelne Produktionsschritte aufgeteilt und global verteilt. Damit verbunden ist eine Ausweitung von Produktionskapazitäten in Ländern des Globalen Südens. Der Großteil der alltäglich benützten bzw. konsumierten Waren wird entlang global organisierter Warenketten arbeitsteilig produziert, wobei die Profite daraus vielfach ungleich zugunsten mächtiger transnationaler Unternehmen in den Zentren verteilt werden.

Dies wirft eine Reihe (entwicklungs-)politisch relevanter Fragen auf: Können Länder des Globalen Südens und Regionen durch eine Integration in globale Warenketten und Produktionsnetzwerke ihre Entwicklungsperspektiven nachhaltig verbessern? Welche entwicklungs- und industriepolitischen Konzepte tragen zur Verbesserung ihrer Position in diesen Netzwerken und zur Steigerung der Aneignung regional geschaffener Wertschöpfung bei? Welche Auswirkungen haben Globale Warenketten auf Arbeitsrechte, Arbeitskämpfe und Umweltstandards und wie können globale Warenketten reguliert werden, z.B. durch Lieferkettengesetze? Welche Unternehmensstrategien sowie institutionelle und politische Kontexte erklären historische und aktuelle Standortsysteme und was folgt daraus für bestehende und zukünftige Machtasymmetrien und Entwicklungsperspektiven innerhalb von globalen Warenketten? Wie verändern sich globale Warenketten im neuen geopolitischen Kontext und eröffnen diese Veränderungen neue Entwicklungsperspektiven?

Unter anderem werden folgende Inhalte anhand von konzeptionellen und empirisch orientierten Vorträgen diskutiert: Grundlagen, Kritik und Weiterentwicklung des Konzeptes "globale Warenketten"; Verteilung von Wertschöpfung und Machtasymmetrien in globalen Warenketten; Entwicklungsmöglichkeiten sowie Arbeitsrechet und -kämpfe globalen Warenketten sowie deren Regulierung durch z.B. Lieferkettengesetze; Transport und ökologische Aspekte von globalen Warenketten; Macht von Handelsunternehmen. Fallbeispiele mit historischem und aktuellem Bezug behandeln verschiedene Sektoren im Bereich Industrie, Dienstleistungen und vor allem Rohstoffe (Bekleidungs- und Elektronikindustrie, Lachs-, Baumwoll- und Kaffeesektor, Bauxit- und Lithiumbergbau).

Assessment and permitted materials

Schriftliche Prüfung

Minimum requirements and assessment criteria

Examination topics

Reading list

Karin Fischer/Christian Reiner/Cornelia Staritz (Hg.): Globale Warenketten und ungleiche Entwicklung: Arbeit, Kapital, Konsum, Umwelt. Wien: Mandelbaum 2020.

Plus vereinzelt zusätzliche Publikationen

Association in the course directory

IE: VM1 bis VM8; MA Globalgeschichte und Global Studies, Modul Vertiefung 2

Last modified: Mo 05.02.2024 09:26