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240119 VO Practical field of Gender Studies (2019W)

Registration/Deregistration

Details

Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Thursday 10.10. 18:30 - 20:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5
Thursday 17.10. 18:30 - 20:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5
Thursday 31.10. 18:30 - 20:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5
Thursday 07.11. 18:30 - 20:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5
Thursday 14.11. 18:30 - 20:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5
Thursday 21.11. 18:30 - 20:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5
Thursday 28.11. 18:30 - 20:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5
Thursday 05.12. 18:30 - 20:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5
Thursday 12.12. 18:30 - 20:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5
Thursday 09.01. 18:30 - 20:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5
Thursday 16.01. 18:30 - 20:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5
Thursday 23.01. 18:30 - 20:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5
Thursday 30.01. 18:30 - 20:00 Hörsaal 16 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 5

Information

Aims, contents and method of the course

Ziele: Die Studierenden sollen grundlegende Kenntnisse von Gender Budgeting, Budgetpolitik und aktuellen politökonomischen Transformationsprozessen erwerben und sich insbesondere mit Gestaltung und Implikationen öffentlicher Einnahmen und Ausgaben im Hinblick auf Geschlechterverhältnisse auseinandersetzen. Sie sollen so ihr Verständnis für politökonomische Zusammenhänge und basale Mechanismen der Reproduktion der bestehenden binär-hierarchischen Geschlechterordnung vertiefen und dabei grundlegende Kompetenzen in einem zentralen genderpolitischen Praxisfeld entwickeln.

Inhalte: Öffentliche Budgets verleihen Politik die Gestalt monetärer Größen. An budgetären Entwicklungen lassen sich aktuelle politische Prioritäten ebenso ablesen wie langfristige Tendenzen politökonomischen Wandels – und damit Verschiebungen von Geschlechterverhältnissen.
Gender Budgeting bezieht sich auf die Gestaltung öffentlicher Budgets, auf Einnahmen wie Ausgaben, und zielt hierbei auf Geschlechtergleichstellung, steht im neoliberalen Kontext jedoch engen (wirtschafts-)politischen Restriktionen gegenüber. Was also kann Gender Budgeting als Instrument von Emanzipation leisten?
Die Vorlesung problematisiert diese Frage, indem sie Hintergründe, Entwicklungen, Ziele, Ansatzpunkte und Methoden von Gender Budgeting thematisiert und diese vor dem Hintergrund des österreichischen Budgets, aktueller Budgetpolitik und neoliberaler politökonomischer Transformationsprozesse reflektiert.

Methode: Vorlesung und Diskussion.

Assessment and permitted materials

Schriftliche Prüfung

Minimum requirements and assessment criteria

50 von 100 Punkten bei der Klausur

Examination topics

Alles in der Vorlesung Thematisierte.

Reading list

Michalitsch, Gabriele (2004): L’état c’est lui. Budget-Entwürfe feministischer Theorie, in: Gubitzer, Luise/Trukeschitz, Birgit (Hg.): Frauen und Budget, Frankfurt/Berlin/Bern, 71-83.
Michalitsch, Gabriele (2006): Privatisiert. Geschlechterimplikationen neoliberaler Transformation, in: Meike Lemke/Cornelia Ruhe/Marion Woelki/Beatrice Ziegler (Hg.): Genus Oeconomicum. Ökonomie – Macht – Geschlechterverhältnisse, Konstanz, 119-129.
Council of Europe (2005): Gender Budgeting. Final report of the Group of specialists on gender budgeting, Strasbourg.
Budlender, Debbie/Hewitt, Guy (2002): Gender Budgets Make More Cents. Country Studies and Good Practice, London.
Quinn, Sheila (2016): Europe: A Survey of Gender Budgeting Efforts, IMF Working Paper 16/155, Washington.
Mayrhuber, Christine/Neumayr, Michaela/Schratzenstaller, Margit/Buchinger, Birgit/Gschwandtner, Ulrike (2006): Gender-Budget-Analyse für Oberösterreich, Wien.

Association in the course directory

MA Gender Studies (Version 2013): PM Anwendungsbezüge;

Last modified: We 17.07.2019 12:48