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240225 VO M2 - VO Theories and Methods (3 ECTS) (2013S)

Details

max. 50 participants
Language: German

Examination dates

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Monday 04.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Monday 18.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Monday 08.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Monday 15.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Monday 22.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Monday 29.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Monday 06.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Monday 13.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Monday 27.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Monday 03.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Monday 10.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Monday 17.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Monday 24.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1

Information

Aims, contents and method of the course

In dieser Lehrveranstaltung geht es um eine grundlegende Erarbeitung qualitativer Methoden für die kultur- und sozialwissenschaftlichen Gender Studies sowie um eine Auseinandersetzung mit wichtigen theoretischen und epistemologischen Fragen in diesem Zusammenhang.
Im ersten Teil soll eine einführende Auseinandersetzung mit der Vielschichtigkeit und Bandbreite von Theorien und Methoden der Gender Studies sowie mit Herausforderungen und Leitlinien für Frauen- und Geschlechterforschung und Wissensproduktion erfolgen. Wichtige Themen werden dabei u.a. Besonderheiten feministischer Methodologien, Rollen und Beziehungen im Forschungsprozess, Standortgebundenheit, Debatten über Objektivität, Parteilichkeit und Betroffenheit in der Wissenschaft sein.
Der zweite Teil der Lehrveranstaltung widmet sich vertiefend Fragen der Konzeption und konkreten Durchführung von Forschungsprojekten. Dabei geht es vor allem um folgende Themen: Wie formuliere ich eine Forschungsfrage? Wie wähle ich die Forschungsmethoden und Materialien? Wie gehe ich bei der Erhebung und wie bei der Auswertung vor?
Die Lehrveranstaltung wird sich mit ausgewählten qualitativen Methoden sowohl hinsichtlich ihrer theoretischen Ansätze wie auch hinsichtlich der konkreten Herangehensweise in Anwendungsbeispielen und Studien aus dem Bereich der Gender Studies befassen.

Assessment and permitted materials

Die Leistungsbeurteilung erfolgt auf der Basis einer schriftlichen Prüfung

Minimum requirements and assessment criteria

Die Studierenden sollen Einblick in wichtige theoretische Ansätze und qualitative Methoden der Gender Studies bekommen, sie sollen zu einer Auseinandersetzung mit den Zusammenhängen von Forschungsfragen und Forschungsdesigns sowie Theorieansätzen, forschungsleitenden Annahmen bzw. Standortgebundenheit angeregt werden, und es sollen konkrete theoretisch-methodische Kenntnisse vermittelt werden, v.a. was die Wahl adäquater Methoden für eigene Forschungsaufgaben und deren praktische Umsetzung betrifft.

Examination topics

Vorlesungselemente, Textlektüre, vertiefende Diskussionen, Gruppenarbeiten und direkte Anwendung ausgewählter qualitativer Methoden an konkreten Beispielen

Reading list

Althoff, Martina/Bereswill, Mechthild/Riegraf, Birgit (2001): Feministische Methodologien und Methoden. Traditionen, Konzepte, Erörterungen. Opladen: Leske + Budrich.
Becker, Ruth/Kortendiek, Beate (Hg.) (2008): Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung: Theorie, Methoden, Empirie. 2., erweiterte und aktualisierte Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Harding, Sandra (1990): Feministische Wissenschaftstheorie. Zum Verhältnis von Wissenschaft und sozialem Geschlecht. Hamburg: Argument.
Klesse, Christian (2007): Heteronormativität und qualitative Forschung. Methodische Überlegungen: In: Hartmann, Jutta/Klesse, Christian/Wagenknecht, Peter/Fritzsche, Bettina/Hackmann, Kristina (Hg.): Heteronormativität. Empirische Studien zu Geschlecht, Sexualität und Macht. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 35-51.

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Last modified: Mo 07.09.2020 15:40