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240236 VU Focusmodule (2013W)

Lecture Series & Workshops

Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).

Details

max. 80 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Tuesday 08.10. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Tuesday 15.10. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Tuesday 22.10. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Tuesday 29.10. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Tuesday 05.11. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Tuesday 12.11. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Tuesday 19.11. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Tuesday 26.11. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Tuesday 03.12. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Tuesday 10.12. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Tuesday 17.12. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Tuesday 07.01. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Tuesday 14.01. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Tuesday 21.01. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02
Tuesday 28.01. 18:00 - 20:00 Hörsaal B UniCampus Hof 2 2C-EG-02

Information

Aims, contents and method of the course

Grenzauflösungen zwischen Natur und Kultur sind seit Jahren zentraler Bestandteil feministisch-epistemologischer und queerer Diskurse. Besonders stark vertreten sind poststrukturalistische Ansätze, welche die Naturalisierung von Geschlechterkonstruktionen und weiteren Normierungen entlang von Kategorisierungen wie Ethnizität, Klasse und Sexualität kritisieren. Aktuell werden diese Ansätze aber zunehmend von neo-materialistischen Ansätzen, die eine Re-Integration von Körperrealitäten in ihrer untrennbaren Verwobenheit mit sozio-kulturellen Entwicklungsprozessen und Bedeutungseinschreibungen verlangen, herausgefordert.

In dieser Ringvorlesung stellen wir Beiträge aus interdisziplinären Perspektiven zur Diskussion, die Potentiale und Grenzen des material turn für die feministische Theoriebildung kritisch hinterfragen. Wie lassen sich Natur und Materialität als dynamische Komponenten in materiell-semiotischen Netzwerken adressieren, ohne diese zu re-ontologisieren und damit naturalisierte Herrschaftsverhältnisse erneut zu legitimieren? Neukonzeptionen gesellschaftlicher Naturverhältnisse (naturecultures) stehen hier ebenso zur Diskussion, wie ethische und gesellschaftspolitische Konsequenzen dieser Grenzüberschreitungen für die Geschlechterdebatte.

Assessment and permitted materials

prüfungsimmanente LV, aktive und regelmäßige Teilnahme, Beteiligung und Präsentation an einem Thema in der Vorbereitungssitzung, Abschlussprüfung oder Positionspapier

Minimum requirements and assessment criteria

Einblick in das Feld neuer Ansätze der feministischen Debatte zu Natur-Kultur-Verhältnissen sowie in grundlegende Konzepte; vertieftes Verständnis queer-feministischer Analyseansätze und Zugänge

Examination topics

detailliertes PROGRAMM unter gender.univie.ac.at
Gastvorträge und Diskussionen; vorbereitende Textarbeit und Entwicklung von Fragen an die Vortragenden

Reading list

Vorbereitende Texte zu den Vortragsthemen werden zu Beginn der Vorlesung zur Verfügung gestellt

Association in the course directory

MA Gender Studies (Version 2013): PM Themenfelder; MA Gender Studies (Version 2006): Fokusmodul oder Themenfelder; EC Gender Studies: Aufbaumodul

Last modified: Mo 07.09.2020 15:40