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330133 UE Practice of Sociology of Ageing and Generations (2021S)

EC Altern und Lebensqualität

Continuous assessment of course work
REMOTE

Interessenten zu dieser Lehrveranstaltung können, auch wenn die Prüfung zur Vorlesung noch nicht absolviert ist, im Anmeldezeitraum einen Datensatz "anlegen".
Eine Vormerkung bzw. Platzzuteilung kann in einem weiteren Zuteilungslauf nach der Vorlesungsprüfung nach Maßgabe verfügbarer Restplätze erfolgen, wenn die Prüfung zur Vorlesung 330132 Einführung in soziologische, ernährungs- und pflegewissenschaftliche Grundlagen des Alterns am 15.04.2021 mit positivem Erfolg abgelegt wurde.
Fr 11.06. 09:45-16:30 Digital

Registration/Deregistration

Details

max. 40 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Monday 26.04. 10:00 - 11:00 Digital (Kickoff Class)
Friday 07.05. 09:45 - 17:30 Digital
Saturday 08.05. 09:45 - 17:30 Digital

Information

Aims, contents and method of the course

Ziel der LV ist die Einführung in Konzepte und aktueller Forschung der Soziologie des Alterns und der Generationen und die Befassung mit empirischen Daten. Sie bekommen Zugang zu einem innovativen Forschungsfeld der Sozialwissenschaften, das die demografischen Veränderungen als Chance sozialer Entwicklung sieht. In der Übung werden Konzepte der Soziologie des Alters und der Generationen theoretisch und anhand von aktuellen Forschungsbeispielen aufgearbeitet.

Das Seminar wird sich mit der Bedeutung von Altersbildern und Alterszuschreibungen im sozio-demographischen und sozial-staatlichen Wandel befassen. Strategien des Active Ageing und der Beautification im Alter werden soziologisch verortet. Gesundes Altern, erfolgreiches und aktives Altern als Leitidee moderner Altersbilder führen zu neuen Teilhabeformen und Lebensstilen im Alter und stehen im Zusammenhang mit einer sich entwickelnden Anti-Ageing Industrie, die das Alter(n) "maskiert" (Featherstone).

Die Übung wird dabei Einblick geben in spannungsreiche und oft widersprüchliche Identitätskonstruktionen, die sowohl junge als auch alte Menschen vornehmen und in einem Konfliktfeld zwischen Selbstmanagement und gesellschaftlicher Normierung stattfinden.

Die Lehrveranstaltung gliedert sich in drei Teile, in denen Themen der soziologischen Altersforschung anhand von aktuellen Forschungsbeispielen vorgestellt werden. Danach können Fragestellungen an Forschungsdaten selbstständig verfolgt werden.

Assessment and permitted materials

Die Leistung in der Lehrveranstaltung wird anhand der aktiven Mitarbeit und Diskussion in der Lehrveranstaltung, Kurzpräsentation von Gruppenarbeiten und Abgabe einer schriftlichen Abschlussarbeit bewertet. In der schriftlichen Abschlussarbeit, die als Einzelarbeit abzugeben ist, ist eine Reflexion auszuarbeiten. Der Umfang der Seminararbeit beträgt 5 Seiten.

Minimum requirements and assessment criteria

• Anwesenheit: mind. 80%

Examination topics

Reading list

Van Dyk, S.; Lessenich, S. (2009) (Hg.): Die jungen Alten. Analysen einer neuen Sozialfigur. Frankfurt am Main: Campus.
Twigg, J.; Martin, W. (2015) (Hg.): Routledge Handbook of Cultural Gerontology. New York: Routledge.
Dannefer, D.; Phillipson, C. (2013): The SAGE Handbook of Social Gerontology. Los Angeles (u.A.): SAGE.
Gilleard, C., & Higgs, P. (2000). Cultures of Ageing: Self, Citizen and the Body. Harlow / New York: Prentice Hall.
Amann, A., & Kolland, F. (2014). Das erzwungene Paradies des Alters?: Weitere Fragen an eine Kritische Ge-rontologie: Springer-Verlag.
Estes, C. L. (1979). The aging enterprise: Jossey-Bass Incorporated Pub.
Katz, S. (1996). Disciplining old age: The formation of gerontological knowledge. Charlottesville and London: University of Virginia Press.
Marshall, B. L., & Katz, S. (2016). How Old am I? Digital Culture & Society: Vol. 2, Issue 1/2016-Quantified Selves and Statistical Bodies, 2, 145.
Walker, A. (1981). Towards a political economy of old age. Ageing & Society, 1(1), 73-94.
Generali Altersstudie (2013) Wie ältere Menschen leben, denken und sich engagieren. Frankfurt a.M.: Fischer.
Kohli M (2003) Der institutionalisierte Lebenslauf: ein Blick zurück und nach vorn. In: Allmendinger J (Hrsg.) Entstaatlichung und soziale Sicherheit. Opladen: Leske & Budrich, S 525-545.

Association in the course directory

Last modified: Fr 23.04.2021 16:09