Universität Wien

490027 PS Lifeworlds (2022W)

Sexualität im Schulalltag

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 49 - Lehrer*innenbildung
Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

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Details

max. 25 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Friday 11.11. 11:30 - 16:30 Seminarraum 4 341 Porzellangasse 4 3.OG
  • Saturday 12.11. 09:45 - 16:30 Seminarraum 4 341 Porzellangasse 4 3.OG
  • Friday 13.01. 11:30 - 16:30 Seminarraum 4 341 Porzellangasse 4 3.OG
  • Saturday 14.01. 09:45 - 16:30 Seminarraum 4 341 Porzellangasse 4 3.OG

Information

Aims, contents and method of the course

Während wir derzeit in einer „übersexualisierten“ Gesellschaft leben, fristet das Thema Sexualität im Schulalltag nach wie vor ein Schattendasein. Gleichzeitig stellt Schule einen Lebensraum dar, der einen großen Einfluss auf die psycho-sexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen hat.
Erste Schwärmereien und Beziehungen werden durchlebt, Klowände werden vollgekritzelt mit „perversen“
Sprüchen; in den Pausen werden Handyclips mit pornographischem Material herumgezeigt; nach
geschlechtlichen Identitäten wird gesucht uvm.

Für Lehrpersonen sind dies herausfordernde Alltagsszenen, auf die sie (un)bewusst reagieren (sollen).
Schließlich gibt es auch noch den Grundsatzerlass Sexualpädagogik, der alle Lehrenden dazu auffordert, das breite Themenspektrum Sexualität ganz konkret in alle Fächer zu integrieren.

Konkrete Inhalte:
- Kennenlernen des weiten Themenspektrums „Sexualität im Schulalltag“ – was gehört dazu?
- Erarbeitung einer unaufgeregten, professionellen Haltung der Vielfalt (auf Basis schuladministrativer
Anforderungen, sexueller und reproduktiver Rechte etc.)
- Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit herausfordernden Alltagssituationen
- Basiswissen zu Spezifika psycho-sexueller Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
- Auseinandersetzung mit vielfältigen didaktischen Materialien und Möglichkeiten

Lernergebnisse:
- Erkennen der persönlichen/fachlichen Möglichkeiten und Grenzen sowie Aufgabenbereiche
alternativer Institutionen und Professionist_innen (Sicherheit im Tun)
- Wissen um Basics sexueller Aufklärungsthemen
- Wissen um Leitfäden und Handlungsrichtlinien im Umgang mit verschiedenen Ebenen sexueller
Grenzverletzungen und Mobbing
- Kommunikationskompetenz
- Erwerb eines Repertoires kreativer Arbeitsmethoden und –materialien für das jeweilige
Unterrichtsfach

Methoden
Ein Mix aus fachlichem Input, Praxisbeispielen, Selbstreflektion, Ausprobieren und Kennenlernen
sexualpädagogischer Methoden und Materialien sowie Gruppendiskussionen bilden den Rahmen dieser
Lehrveranstaltung.
Ein respektvoller Umgang mit dem Thema und die Wahrung individueller, intimer Grenzen gelten als
Grundvoraussetzung.

Assessment and permitted materials

- Anwesenheitspflicht; Abwesenheit muss mit Seminarleitung abgesprochen und gegebenenfalls
kompensiert werden
- Präsentation ist verpflichtend zu halten
- Erarbeitung eines Portfolios (Verschriftlichung und Zusammenführung verschiedener Aufgaben (moodle))

Minimum requirements and assessment criteria

Der Beurteilungsmaßstab:
- Präsentation: 20 Punkte
- geschlechtergerechtes Formulieren: 10 Punkte
- Portfolio: 40 Punkte (vorgegebene Abgabetermine sind einzuhalten)
- Beteiligung in den Diskussionsphasen (Konstruktive, fachlich richtige Beiträge und
Engagement bei diversen Diskussionen: 30 Punkte

Für eine positive Beurteilung der Lehrveranstaltung sind 60 Punkte erforderlich.
1 (sehr gut) 100-90 Punkte
2 (gut) 89-81 Punkte
3 (befriedigend) 80-71 Punkte
4 (genügend) 70-60 Punkte
5 (nicht genügend) 59-0 Punkte

Examination topics

siehe Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Reading list

Literatur:
Martin, Beate/Nitschke, Jörg (2017): Sexuelle Bildung in der Schule. Themenorientierte Einführung und
Methoden. Kohlhammer.

Grundsatzerlass Sexualpädagogik: https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/schulrecht/rs/1997-2017/2015_11.html

Association in the course directory

Last modified: Th 03.11.2022 11:30